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Die Tore nach Nede
(Geisteswissenschaftliche Experimente im Selbstversuch)
von
Boris Braunisch
Inhaltsangabe
Was geschieht, wenn ein Mensch die großen Fragen des Daseins nicht nur denkt, sondern sie praktisch erforscht ? Über mehr als zwei Jahrzehnte führt Boris Braunisch seine Leser durch eine ungewöhnliche spirituelle Reise-eine Chronik aus Selbstversuchen, Träumen und visionären Begegnungen mit Gestalten aus Magie, Gnosis und Religion. Ausgangspunkt sind Tarot- und Voudon Experimente nach Aleister Crowley und Michael Bertiaux. Doch die Suche nach den "Toren nach Nede"- dem Übergang zwischen dieser Welt und der Geistigen- führt ihn immer tiefer in eine innere Kosmologie: Erzengel Metatron, Papa Legba, Baron Samedi, Lilith, Hekate und schließlich das selbsterschaffene Wesen Vexxus werden zu Spiegelbildern des Menschen auf der Suche nach seiner Quelle. Der Autor verbindet okkulte Praxis, christliche Mystik und philosophische Reflexion zu einem einzigen Erkenntnisweg: Vom Ringen mit Dämonen und Ängsten hin zu Einsicht und Erlösung durch Bewußtsein und Glauben. Die Schlußvision vereint Religion und Wissenschaft in einem Bild: Der Mensch als Funke des kosmischen Bewußtseins, Teil eines universellen Lernprozesses Gottes durch Erfahrung. "Der Mensch erschafft die Welt, in die er nach dem Tod tritt- durch das was er denkt, fühlt und glaubt." Eine außergewöhnliche autobiographisch- mystische Reise zwischen Okkultismus und Christusgnosis- ehrlich, wagemutig und zutiefst menschlich.
Vorwort
Dieses Buch war ursprünglich nicht für die Veröffentlichung für die breite Masse an okkult unwissenden Lesern und Leserinnen gedacht. In allererster Linie sollte es als persönliches Nachschlagewerk für den Autor dienen, also als Tagebuch gefüllt mit esoterischen Aufzeichnungen. Viele der in diesem Buch erwähnten Ausdrücke und Begriffe setzen ein gewisses Grundwissen und Vorkenntnisse in okkulten Vorstellungen vom kosmischen Aufbau der Welt, insbesondere der geistigen Welt, voraus und werden deshalb auch nicht immer genau erklärt. Der Autor hat auch keineswegs die Absicht eine neue Religion oder Kult oder eine Sekte zu gründen unabhängig davon was die Menschen mit den in diesem Buch enthaltenen Informationen in den Jahren die kommen werden daraus machen.
Kapitel 1
Pfadarbeiten nach Methoden von Aleister Crowley
O.T.O.
( Ordo Templi Orientis )
Betreffend dem menschlichen Individuum
Boris Braunisch
Geboren am 30.04.1970
Die Karte im Tarot die meinem Tierkreiszeichen (Stier) entspricht:
V.-Der Hohepriester (Hierophant)
"Biete dich jungfräulich dem Wissen und der Erfahrung deines heiligen Schutzengels an. Alles andere führt in die Irre. Sei du ein Athlet der acht Stufen des Yoga denn ohne diese bist du für keinen Kampf gerüstet."
(Unbeugsame Willenskraft, Mühe, Ausdauer, Milde, Offenbarung, Erklärung, Lehre, Herzensgüte, Hilfe durch Höherstehende, Geduld, Organisation, Friede.)
Die Karte im Tarot die meinem Charakter entspricht:
Der Prinz der Scheiben (Luft der Erde)
Bei Männern über 40:
Der König der Scheiben (Feuer der Erde)
Allgemein über den Prinz (König) der Scheiben:
Der Prinz der Scheiben repräsentiert die Luftseite der Erde und weist auf die Floreszenz und Fruktifikation dieses Elements hin. Er herrscht vom 21. Grad im Widder bis zum 20. Grad im Stier. Der Prinz (König) hat einen meditativen Charakter. In seiner Person wird das Element Erde verdeutlicht. Der durch diese Karte verkörperte Mensch zeichnet sich durch viel Energie aus, die auf soliden, praktischen Dingen basiert. Er ist energisch und ausdauernd, ein fähiger Leiter, ein treuer und unermüdlicher Arbeiter. Er ist kompetent, geistreich, nachdenklich, vorsichtig, vertrauensvoll, unerschütterlich; er sucht ständig nach neuen Anwendungsmöglichkeiten für alltägliche Dinge und passt seine Lebensumstände auf langsame, stetige und gut durchdachte Weise seinen Zielen an. Ihm fehlt es fast gänzlich an Gefühl. Er ist in gewisser Weise unsensibel und kann für begriffsstutzig gehalten werden, ist es jedoch nicht; man bekommt diesen Eindruck nur deshalb, weil er sich nicht im geringsten bemüht, Gedanken zu verstehen, die über seinen Horizont hinausgehen. Er wirkt häufig dumm und neigt dazu, Groll gegenüber geistreicheren Menschen zu hegen. Er wird nicht schnell wütend; wenn man ihn jedoch einmal in Rage bringt, ist er unerbittlich. Es erweist sich als nicht angebracht, einen Unterschied zwischen den guten und schlechten Würden dieser Karte zu machen; bei ungünstigem Kartenumfeld kann man lediglich sagen, daß sich in gewisser Hinsicht sowohl Qualität als auch Quantität seiner Eigenschaften verschlechtern. Wie andere auf ihn reagieren und sich ihm gegenüber verhalten, hängt fast ausschließlich von deren Temperament ab.
Mein Wurzelsymbol:
Das Ass der Scheiben
Es zeigt den Zugang dieser Art von Energie, die Erde genannt wird. Die alte Auffassung der Erde als ein passives, unbewegliches, sogar totes und "böses" Element mußte weichen. Desgleichen werden die Scheiben nicht mehr als Münzen angesehen; die Scheibe ist ein sich drehendes Emblem. Dies ist von Natur aus so, seitdem man weiß, daß jeder Stern, jeder richtige Planet ein sich drehender Himmelskörper ist. Das Atom ist nicht mehr der harte, unlenkbare, tote "Daltonsche" Bestandteil, sondern vielmehr ein System aus durcheinanderwirbelnden Kräften, das mit der solaren Hierarchie zu vergleichen ist. Als divinatorische Bedeutung wird vorgeschlagen: die Wurzel der Materie als manifeste, greifbare Form der Energie; auf jeden Fall spielt ein physischer Aspekt mit hinein, da die Menge oder sogar der Überfluß seiner Existenz eine gewisse meßbare Art von Reichtum, Stellung oder sogar Status verkörpert; für gewöhnlich wird er als Wohlstand gedeutet oder als ein Anfang von Besitz, den es noch zu vergrößern gilt.
Meine Persönlichkeitskarte:
Die 5 der Scheiben (Quälerei)
Als divinatorische Bedeutung wird bei dieser Karte vorgeschlagen der Verlust von Gütern, Dingen oder Geld, vielleicht sogar durch eine Inflation. Es wird kaum möglich sein, einige der Werte zu retten. Es hat keinen Sinn, zurückzublicken und sich an früheren Gegebenheiten festzuklammern, da dies nur noch mehr Angst und Probleme mit sich bringt.
Meine persönliche Meinung zu dieser Karte:
Sie versucht mir zu sagen daß ich nun einmal diverse Verlustängste zu überwinden habe. In einer Welt die sich in einem ständigen Prozess des Werdens und Vergehens befindet ist es nun leider unvermeidlich daß Dinge die man liebgewinnt und an die man sich gewöhnt hat nach und nach durch die Evolution transformiert oder aber ausgelöscht werden ( Menschen, Tiere, Dinge ). Zu sehr sollte man sich in einer Welt wie dieser emotional nicht an jemanden binden da der früher oder später einsetzende Verlust nun einmal unvermeidlich ist. Der Verlust wird dann emotional erheblich weh tun. Dennoch ... die Sehnsucht nach unvergänglicher Liebe bleibt . Immer!! So gesehen leidet meine Persönlichkeit in Anbetracht der aufgezählten Tatsachen tasächlich Qualen. So gesehen hat die Karte also recht.
Das vorausgehende Persönlichkeitssymbol:
Die 4 der Scheiben (Macht)
Es ist die Kraft, die alles beherrscht und festigt, ihre Ziele jedoch eher durch Verhandeln, das heißt mit friedlichen Mitteln, erreicht, als dadurch, daß sie sich selbst geltend macht.
Als divinatorische Bedeutung wird vorgeschlagen:
Die Macht des Wohlstandes und angehäuften Besitzes, um so weiterhin über die Mittel für beständige Lebensumstände zu verfügen.
Das progressive (kommende) Persönlichkeitssymbol:
Die 6 der Scheiben (Erfolg)
Dies ist eine Karte des "Zur Ruhe kommens", was bald einen Wandel erfahren wird. In Anbetracht der Tatsache, daß sie eine 6 ist, hat die Sonnenenergie sie fruchtbar gemacht und so für den Augenblick ein ausgeglichenes System geschaffen. Man muß sich nur wieder einmal ins Gedächtnis rufen, daß aller Erfolg von vorübergehender Natur ist und wie kurz doch eine Pause auf dem Pfad der Arbeit ist.
Als divinatorische Bedeutung wird vorgeschlagen:
Auf der einen Seite weist es hin auf eine außergewöhnliche Teilnahme am "Fluß des Geldes" bzw. auf "Güter oder Dinge", auf der anderen Seite handelt es sich hierbei im wesentlichen um einen einmaligen Gewinn oder einmalige Spende.
Fazit:
Ich komme also laut des Tarot Kartensystems aus einem vergangenen Zustand des materiellen Wohlstandes und gesicherter Lebensumstände (verhältnismäßiges, gut versorgtes Elternhaus trotz Scheidung der Eltern und stabiler Wirtschaftswerte in der Kindheit wo es mir an nichts mangelte). Ging dann hinüber in weniger gesicherte Lebensabschnitte (häufige Jobwechsel, viele gescheiterte Liebschaften, wenig wirtschaftliche Absicherung, ständige Unterstützung mit Geld durch die Eltern, einmal sogar Wohnungsverlust, ständiges Ringen auf der Suche nach einem Sinn im Leben und der Frage wer oder was ist eigentlich Gott?) und schließlich doch endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, die berufliche Selbstverwirklichung als Soldat beim Staat und guter Lohn! Auch spirituell tat sich einiges aufgrund des Studiums der Gnosis des Frühchristentums und somit auch geistige Stabilität!
Aber die Mahnung steht auch im Raum daß die Augen ständig geöffnet bleiben sollten und Ausschau gehalten werden sollte aufgrund ständig sich verändernder Lebensumstände der Menschen um einen herum (oft nicht zum besseren). Was man erreicht hat kann man auch wieder verlieren, also ist immer ständige Umsicht erfordert in einer sich im ständigen Wandel sich befindenden Welt.
Zusammenfassung:
Name: Boris Braunisch
Geburtsdatum: 30.04.1970
Archetypisches Symbol: Hohepriester (Hierophant)
Charaktersymbol: Prinz (König) der Scheiben
Wurzelsymbol: Ass der Scheiben
Persönliches Symbol: 5 der Scheiben (Quälerei)
Vorangegangenes Symbol: 4 der Scheiben (Macht)
Kommendes Symbol: 6 der Scheiben (Erfolg)
Laut dem Pfadarbeitssystem von Aleister Crowley mit dem Thot Tarot Kartenlegesysstem beginnen Adepten des Ordo Templi Orientis (O.T.O.) die dieses System verwenden eine psycho-spirituelle Vorstellung von Karma zu bekommen und zu verstehen. Dies ermöglicht es dem einen oder anderen von ihnen sich durch alle seine vorangegangenen Leben im momentanen Dasein sich bewußter als andere Menschen hindurch zu bewegen und sich so angeblich aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt zu befreien. Nun ich kann nicht hundertprozentig sagen ob dies alles so stimmt. Crowley selbst begann sich laut Berichten über seine Person äußerst negativ, ausschweifend und moralisch höchst verwerflich zu entwickeln. Zum Schluß nannte er sich sogar das große Tier "666" aus der heiligen Schrift. Auch das von ihm gechannelte Wesen welches sich angeblich als sein persönlicher Schutzengel namens "Aiwass" offenbarte erscheint mir in alten Berichten eher sehr bedrohlich und düster. Ich empfehle um sich aus karmischen Verstrickungen zu erlösen immer noch zu Jesus Christus zu beten, dies sollte reichen. Da er durch sein Opfer alle Sünden der Menschheit auf sich nahm dürfte es also auch kein Karma mehr geben. Dies lehrte mich die christliche Gnosis!
Nebenbei bemerkt:
Auch die Hindus beten wenn sie aus der Reinkarnation (Kreislauf der Wiedergeburten) befreit zu werden wünschen um ihr Karma aufzulösen zu einer Gottheit namens "Krishna".
Christus=Krishna ?
Nun ... zumindest eine gewisse Namensähnlichkeit vermag ich hier zu erkennen.
Boris Braunisch am 03.09.2021
Kapitel 2
In fast jedem magischen Buch wird bei jeglicher Art von Jenseitsexperimenten die Invokation und Evokation eines persönlichen Schutzengels empfohlen, nicht nur bei Aleister Crowley, auch bei Rudolf Steiner. Es sei notwendig um bei Besuchen in den geistigen Welten, sowie auch im späteren Jenseits nicht in die Irre zu gehen. Einen geistigen Führer brauche man, so wird es gesagt, der sich da drüben gut auskenne. Also tat ich gestern folgendes: Ich schrieb auf einen kleinen Zettel:"Ich wende mich hiermit an die mich seit langer Zeit beschützende Macht. Bitte gib dich zu erkennen und nenne mir deinen Namen. Ich benötige geistige Führung in der jenseitigen Welt. Bitte teile dich mir mit in der Traumwelt wenn ich schlafe." Dann legte ich den Zettel unter mein Kopfkissen und ging zu Bett. Im Traum erschien mir dann ein großer weißer, brüllender Tiger mit schwarzen Streifen. Kurz darauf verwandelte er sich in ein androgyn wirkendes Geschöpf, von dem ich nicht genau sagen kann ob es männlich oder weiblich war. Es hatte eine menschliche Erscheinung, hoch nach oben abstehende turmhohe Haare, war nackt und komplett schwarz und weiß, ähnlich wie der Tiger. Eine Körperhälfte war schwarz, die andere weiß. Es hatte weibliche Brüste aber sein Gesicht schien mir männliche Züge zu haben. Es bewegte den Mund und versuchte etwas zu sagen aber kein Laut verließ seinen Mund. Ob es sich tatsächlich um so etwas wie einen Schutzengel gehandelt hat oder aber um ein zufällig in der Nähe sich aufhaltendes Wesen vermag ich nicht zu sagen. Ich erinnere mich daran schon einmal von diesem weiß/schwarz gestreiften Tiger geträumt zu haben. Ich saß auf einer Couch und der Tiger betrat den Raum. Er setzte mir seine Vorderpfoten auf die Knie und lehnte sich in Richtung meines Gesichtes immer weiter nach vorne. Ich empfand das im Traum als unangenehm und rief:"Stop verdammt!!" Darauf verharrte das seltsame Wesen und ich hörte seine Stimme in meinem Kopf mit der Stimme einer Frau sagen:"Wir können das im Augenblick nicht mit dir machen." Bei einer anderen Gelegenheit träumte ich von einer weißen Katze die zu mir ins Bett kam und sich genußvoll von mir streicheln ließ. Dabei hörte ich wieder die weibliche Stimme in meinem Kopf. Sie stöhnte wie eine sexuell stark erregte Frau ...
Nun ich weiß von einer im alten Ägypten verehrten Katzengöttin namens Bast oder auch Bastet die angeblich Glück bringen soll. Auch eine Löwenköpfige Göttin namens Sekhmet oder Tefnut war dort bekannt. Ob es sich um eine Göttin in verschiedenen Ausführungen oder aber um mehrere unterschiedliche Exemplare gehandelt hat weiß man heute nicht mehr so genau. Vielleicht war das Wesen aus meinen Träumen dieses Geschöpf. Vielleicht handelte es sich aber auch um ein ganzes Volk dieser Wesen. Ob sie gut oder schlecht sind kann ich ebenso wenig sagen. Ihre schwarz/weiße Färbung läßt wohl auf lichte sowie als auch auf dunkle Aspekte ihrer selbst schließen. Also vermute ich sowohl als auch.
Boris Braunisch am 06.09.2021
Kapitel 3
Zebaoth (Sabaoth)
Heute beschloß ich etwas über die in der Heiligen Schrift erwähnte Wesenheit Zebaoth (Sabaoth auf griechisch-lateinisch, Zebaoth auf Hebräisch) herauszufinden. Ich schrieb also wieder auf ein Stück Papier:" OH DU GROSSER SABAOTH, OFFENBARE DICH MIR IM TRAUM UND ERKLÄRE MIR OB DU EIN FREUND DES JESUS CHRISTUS BIST ODER EHER SEIN GEGNER." Die Methode mit der Hilfe von Zetteln auf die man einen bestimmten Text schreibt um ein oder mehrere Wesenheiten kontaktieren zu können und welchen man dann anschließend vor dem zu Bett gehen unter das Kopfkissen legt, ist eine bei mir mittlerweile recht erfolgreich und oft angewendete Methode. Jedenfalls legte ich auch diesen Zettel beschriftet mit meiner Botschaft unter mein Kopfkissen, legte mich hin und schlief ein. Irgendwann während der Nacht kam dann der Traum. Ich befand mich in so einer Art unterirdischer, gewaltiger Höhlenstadt und war umgeben von so einer Art von Wiederstandskämpfern die auch wie ich menschliche Gestalt hatten. Gegen wen genau hier gekämpft wurde ging aus dem Inhalt des Traumes nicht genau hervor. Plötzlich brach die Hölle los. Von überall her stürmten seltsame, bizarre Wesen die Höhlenstadt. Sie wirkten wie eine Mischung aus Mensch und Spinne. Sie fielen über die Menschen um mich herum her und begannen sie zu vergewaltigen. Jeder den sie bestiegen verwandelte sich selber in solch ein bizarres Monstrum. Eines dieser Scheusale kam auf mich zu und sprach:"Diejenige welche du suchst ist die mit den Hörnern." Ansonsten ließen sie mich in Ruhe und der Traum endete. Am nächsten Tag nach dem Aufwachen googelte ich im Internet den Namen "Sabaoth" bzw. "Zebaoth" um etwas mehr über seine Bedeutung zu erfahren."Sabaoth" bzw. "Zebaoth" wird dort übersetzt mit "Heerscharen". Es handelt sich also bei den betreffenden Namensbezeichnungen nicht um ein einziges Wesen, sondern um eine ganze Millionenschar dieser Wesen. Also ist meines Erachtens nach mit "Sabaoth" bzw. "Zebaoth" zusammengefasst die Menge an von Gott sich abgewandter Geschöpfe gemeint, welche in der Heiligen Schrift bezeichnet werden als die gefallenen Engel. Die große Menge an Wesenheiten die in meinem Traum über die Einwohner der Höhlenstadt herfielen stellten meines Erachtens nach also die Antwort auf meine auf dem Zettel geschriebene Frage dar. "Wir sind nicht einer. Wir sind viele. Wir sind Legion. Und wenn du nicht aufpasst verlierst du bei dem Kontakt mit uns deine Menschlichkeit und wirst einer von uns."
Boris Braunisch am 11.09.2021Kapitel 4
Ritualarbeiten mit dem "Voudon Gnostic Workbook" des ausgebildeten Theosophen
Michael Paul Bertiaux
Das jetzt folgende bezieht sich auf magische Experimente und Versuche die ich in den letzten ca. 6 Monaten mit Hilfe von Übungsanleitungen ritualisiert aus dem "Voudon Gnostic Workbook" des amerikanischen Okkultisten, Philosophen, ausgebildeten Theosophen und Künstlers Michael Paul Bertiaux durchführte. Er entwickelte ein magisches Übungs-und Arbeitssystem was man am ehesten noch bezeichnen kann als esoterisches Voodoo. Es wird von ihm und seinen Anhängern als "Gnostic Voudon" bezeichnet. Es wurde auch zu meinem bevorzugten magischen Arbeitssystem wenn es darum geht geistige Wesenheiten bzw. Entitäten aus der Zwischenwelt wie ich sie nenne herbeizubeschwören. Die in diesem Arbeitsbuch beschriebenen Anleitungen für magische Experimente sind recht einfach und ohne besonders großartigen Aufwand auszuführen. Der Anlass für die Experimente waren geistige Schilderungen des Anthroposophen Rudolf Steiner über vergangene, untergegangene Kulturen wie Ägypten, Atlantis und Lemuria über die er in einigen seiner Bücher sprach und die er recht genau schilderte und ausschmückte. Rudolf Steiner bezeichnete sich selbst als hellsehend und im Weltgedächtnis (genannt die Akasha Chronik in den Hinduistischen Veden) nach Bedarf sich über alles gewesene und zukünftige jederzeit informieren zu können durch höhere Einsicht. Da ich selber trotz meiner Fähigkeiten mich nicht rühmen kann im Weltgedächtnis lesen zu können wie Steiner aber seine Schilderungen über Ägypten, Atlantis und Lemuria sehr beeindruckend empfand, entschloß ich mich dazu auf andere Art und Weise zu überprüfen ob an Steiners Beschreibungen etwas dran sein könnte. Und zwar mit Hilfe einer bestimmten Art von geistigen Wesenheiten aus Bertiaux´s "Voudon Gnostic Workbook". Es handelt sich dabei um spinnenhaft beschriebene Entitäten namens "Zariguin", denen man nachsagt den Geist des sie Anrufenden durch die Zeit hindurch transportieren zu können. Der Körper bleibt dabei ganz normal im Bett liegen und befindet sich im schlafenden Zustand. Die Antwort erscheint dann im Halbschlaf oder Traum in Gestalt einer irgendwie gearteten Vision oder Erscheinung. Ich machte also das Ritual genau wie im Buch beschrieben und schrieb auf einen Zettel das ich Auskunft erbat darüber wie im alten Ägypten die Pyramiden erbaut wurden und welcher Arbeitsmittel und Werkzeuge man sich bediente. Diesen legte ich zu den Kerzen auf den Tisch welcher entsprechend wie im Buch beschrieben Richtung Norden ausgerichtet war. Als Antwort erhielt ich im Traum folgende Szene: Ich sah die Wüste Ägyptens und darüber am Himmel eine Sonnenfinsternis. Darunter auf dem Wüstenboden ca. 3 Pyramiden. Sie strahlten weißglühend wie Scheinwerfer in dem difusen Licht. Als nächstes sah ich die Ägyptische Göttin Hathor in ihrem Avatar als mit bunten Blumen geschmückte Kuh wie sie mir ihren Kopf zu wandte. Danach endete die Vision . Ich frage mich bis heute was das zu bedeuten hatte. Soll das mir gezeigte bedeuten daß die Pyramiden während einer Sonnenfinsternis in der menschenleeren Wüste Ägyptens weißes Licht verstrahlend einfach so aus dem Nichts heraus erschienen sind ? Also quasi aus dem Astralplan herunter materialisierten ? Oder bedeutete das mir gezeigte etwa das die Pyramiden tagsüber gespeichertes Licht bei Sonnenfinsternissen nach außen wieder abgaben ? Rätselhaft, muß ich schon sagen. Daß man von den herbeigerufenen Wesenheiten grundsätzlich keine eindeutigen Antworten gezeigt bekommt sondern lediglich nur Bilder die zwar zugegebener Maßen recht beeindruckend aussehen aber ansonsten selber gedeutet und interpretiert werden müssen sollte ich später noch öfter erfahren.
Boris Braunisch am 29.03.2022Teil 2
Bei einem weiteren Experiment erbat ich die Wesenheiten mir Informationen über die Einwohner des alten Atlantis zukommen zu lassen. Es ging mir in erster Linie darum herauszufinden wie die Menschen damals aussahen, wie sie gelebt haben und woran ihre Kultur scheiterte bzw. unterging. Der hellsichtige Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner beschrieb in seinen Lehren das Leben, Kultur und Wirken der Atlanter recht ausführlich in seinen Werken. Ich aber wollte es vor meinen eigenen Geist hingestellt sehen. Ich führte also abermals das Ritual durch wie im Buch beschrieben. Die Ausbeute an Bildern war diesmal allerdings recht spärlich. Ich sah zwei recht primitiv wirkende runde Häuser, gehauen aus Stein mit jeweils einer offenen runden Fensteröffnung ohne Glaseinsatz aus der Kaminlicht oder Kerzenfeuer heraus schien. Es schien Tag zu sein aber aufgrund starker Nebelentwicklung konnte man nicht wirklich weit sehen. Das die Kultur der Atlanter in starken Nebel Jahrhunderte lang gehüllt war liest man so auch tatsächlich bei Steiner. Dieser behauptete daß die Nebelmassen nach Jahrhunderten abzuregnen begannen und so die Sintflut auslösten welche Atlantis dann angeblich auslöschten. So weit reichten die mir geoffenbarten Visionen und Bilder allerdings nicht. Ich sah nur diese zwei primitiven Steinhütten und danach den Weltraum. Aus diesem kam mir eine riesige dunkelgraue Wolke entgegengerast. Es schien sich um ein Lebewesen zu handeln denn es brüllte in meiner Vision so erbärmlich laut daß ich davon aufwachte. Später im Wachzustand fragte ich mich abermals was das von mir wahrgenommene zu bedeuten hatte. Auch hierbei handelt es sich wieder einmal um Bilder die unterschiedlich interpretiert und gedeutet werden können. In den Büchern des Magiers Aleister Crowley liest man immer wieder von seinen Begegnungen bei seinen Experimenten mit einem ständig seine Form verändernden Dämon den er als "Choronzon" bezeichnete. Er behauptete auch das dieses Wesen von den Atlantern als Gott verehrt wurde und damals wohl als "Carfax" oder so ähnlich bezeichnet wurde. Es könnte also sein daß ich bei meinem Experiment dem alten Gott der Atlanter auf einer anderen Bewusstseinsstufe mal kurz begegnet bin. Ob dieses Wesen allerdings auch für den Untergang der Atlanter verantwortlich gemacht werden kann lässt sich nicht sagen. Zumindest kann ich aus den kryptischen Informationen die ich aus meinen Visionen erhalte keine eindeutigen Antworten herauslesen, dazu sind die Bilder die ich bekam eindeutig zu ambivalent (also eindeutig zweideutig). Ich versuchte auch auf die gleiche Art und Weise an Informationen über das alte Lemuria zu gelangen, bekam aber trotz intensivster Bemühungen bis zum heutigen Tag wo ich dies schreibe keinerlei Visionen oder irgendwelche Bilder zu sehen. Nach einiger Zeit beschloß ich die Experimente mit den Zeitreisen erstmal zu beenden, behalte aber den im "Voudon Gnostic Workbook" beschriebenen Ritus bei um eventuell bei Bedarf mit anderen Wesenheiten auf anderen Daseinsebenen, zu anderen Zwecken, in Kontakt zu kommen. Es sei zum Schluß noch anzumerken daß man sich bei den in diesem Buch beschriebenen Experimenten und Versuchen immer vorher mit Gebeten zu Jesus Christus absichern sollte, da der Kontakt zu diesen körperlosen Entitäten ansonsten irgendwann den Verstand schwer beschädigen kann.
Boris Braunisch am 02.04.2022Teil 3
Hier abgebildet eine Darstellung des Tisches und der Kerzen für das Anrufungsritual nach Anweisungen aus dem "Voudon Gnostic Workbook" von Michael Paul Bertiaux:
Osten: Rote Kerze
Süden: Grüne Kerze
Westen: Blaue Kerze
Mittig: Schwarze Kerze
Zwischen gelber Kerze und schwarzer Kerze liegt Zettel mit speziellem Anrufungswunsch.
Zwischen schwarzer Kerze und grüner Kerze steht ein Glas mit Wasser oder manchmal auch Rum und die eine oder andere Opfergabe.
Den vier Himmelsrichtungen sind jeweils bestimmte Gruppen von Elementarwesen zugeordnet von denen jede zu besonderen Zwecken herbeigerufen und vom Magier dementsprechend genutzt werden kann. Die Wesenheiten selber haben ein sehr eigentümliches, fast schon absurdes Aussehen. Dieses wurde ihnen von den Erfindern des Rituals vor langer Zeit zwecks Anrufung gegeben. Ich schwöre daß ich die unten aufgeführten Wesenheiten in den von mir beschriebenen Einzelheiten genau so hellsichtig wahrgenommen habe wie von mir beschrieben.
Richtung Norden: Spinnenhafte Wesen (Zariguin)
Werden gerufen um Informationen über Vergangenheit und Zukunft zu erhalten.
Richtung Süden: Schlangenhafte Wesenheiten (Damballah ( nicht zu verwechseln mit dem obersten Schlangengott Damballah Wedo im traditionellen Vodun auf Haiti))
Werden gerufen um anderen Menschen Schaden zuzufügen, z.B. physische oder psychische Krankheiten.
Richtung Westen: Werwolf ähnliche Wesenheiten (Loup Garou)
Werden gerufen um übernatürliche Körperkraft, unbändigen Willen, Schmerzunempfindlichkeit und Raserei beim Anrufenden zu verursachen.
Richtung Osten: Phantome und Spukwesen (Les Houdoux)
Werden gerufen um die Meinung und den Verstand anderer Menschen zu beeinflussen.
Der mit diesen Wesen arbeitende Magier tut gut daran verantwortungsbewußt mit diesen Entitäten umzugehen. Sollte er sie für primitive, egoistische Zwecke oder Absichten einsetzen wird das sich auf sein Karma äußerst negativ auswirken und schlimmstenfalls bewirken daß sich der Magier im feinstofflichen Zustand im Leben nach dem Tod sich womöglich an einem äußerst unangenehmen Ort im Jenseits wiederfinden könnte. Ich für meinen Teil arbeite ausschließlich mit den spinnenhaften Wesenheiten da ich Auskunft wünsche über Beschaffenheit von Zeit und Raum. Es empfiehlt sich nach ein paar Tagen des Kontaktes mit diesen Wesen eine Pause einzulegen da der Umgang mit ihnen Kraft und Energie kostet. Nach etwa 4-5 Tagen fühlte ich starke Ermüdungserscheinungen, erholte mich aber rasch wieder nach etwa 1-2 Tagen Pause
Boris Braunisch am 14.04.2022Teil 4
Nachtrag zu den Experimenten mit dem Gnostischen Voudun:
Ich vermute einer der Hauptgründe warum meine Versuche mit den Zariguin Spinnenwesen aus dem "Voudon Gnostic Workbook" von Bertiaux nicht so gut funktionierten wie von mir angestrebt, liegt wohl darin begründet daß mir einfach die Erfahrung und das exakte Verständnis des von ihm ersonnenen Systems fehlt. Eine 4 Jährige Ausbildung in seiner von ihm neu gegründeten "Theosophischen Gesellschaft" namens "Ecclesia Gnostica Spiritualis" als Mönchsmagier ist wohl hier unerlässlich. Da dies aus vielerlei Gründen so für mich gegenwärtig nicht möglich ist, bleiben weitere Versuche mit seinem Gnostischen Voudun für mich weiterhin hochexperimentell und mit ständig ungewissen Ausgang. Auch glaube ich herausgefunden zu haben daß der mit diesen Wesen arbeitende Magier wohl einer Verwandlung in eines dieser Wesen zustimmen muß wenn er weiter vorwärtskommen will bei seinen Versuchen. Selbstverständlich bleibt dabei der Körper des Magiers bis zu seinem physischen Tode äußerlich unverändert. Aber der Astralkörper (bzw. Geistleib) des Menschen wird durch den Prozess stark deformiert und tritt nach dem Ableben des Magiers als an eine Spinne erinnerndes, geisterhaftes Monstrum aus seinem Körper aus und wird dann von diesen Wesen in andere Daseinsebenen verschleppt die unvorstellbar weit weg im interstellaren Raum liegen. Da ich für meinen Teil beschlossen habe nach meinem Tode in das Reich von Jesus Christus nach Möglichkeit einzugehen, kommt also weiteres Experimentieren mit diesen Wesen für mich nicht mehr in Frage. In sein Reich kann nur eingehen wer einen komplett von dämonischen Wesenheiten und sinnlichen Begierden gereinigten Astralleib hat. Als in ein monströses Zerrbild verwandeltes Abbild seiner selbst wird der Zugang schlimmstenfalls verweigert. Dies alles bedeutet jedoch nicht daß ich vorhätte aufzuhören mit dem "Voudon Gnostic Workbook" herum zu experimentieren, lediglich meine Zeitreiseversuche mit den Spinnenwesen haben sich erstmal erledigt. Das von Bertiaux erdachte und von ihm kreierte magische System hat tatsächlich noch unzählige andere Möglichkeiten zu anderen Themen zu bieten. Dazu später mehr.
Boris Braunisch am 30.04.2022
Kapitel 5
Ritualarbeiten mit dem Buch "Kabbala, Qlipoth und die Goetische Magie" des Okkultisten und Ordenslogen Gründers Thomas Karlsson aus Schweden ( Gründer des Dragon Rouge)
Meine folgenden Eintragungen beziehen sich auf Experimente welche ich mit dem Magischen Arbeitsbuch "Kabbala, Qlipoth und die Goetische Magie" des Skandinavischen Okkultisten Thomas Karlsson unternahm. Ein echter Klassiker unter den magischen Grimoires. Auch hier ist die vor der Anrufung erbetene Unterstützung um Schutz durch Gebete an Jesus Christus unbedingt erforderlich oder zumindest empfehlenswert. Es gibt eine große Anzahl von Anrufungen zu den verschiedenen Wesenheiten der Dunkelwelten die hier als die Qlipoth bezeichnet werden ( der Ausdruck stammt aus der kabbalistischen Mysterienlehre des Judentums ). Ich entschied mich für die Evokation ein- oder mehrerer als Succubi bezeichneter Wesenheiten die auch als Kinder der Dämonin Lilith bekannt sind, wobei ich vermute daß Lilith oder Lil oder auch Lillu oder auch Ardat-Lili lediglich verschiedene Bezeichnungen für die auf erotischen Verkehr mit Menschen spezialisierten Wesenheiten sind welche man damals im Mesopotamischen Zweistromland benutzte um die Wesen zu klassifizieren. Ich entschied mich also für eine der entsprechenden Anrufungen und schrieb die Evokation die ich dem Buch entnahm auf einen Zettel. Sie lautet:
MARAG AMA LILITH RIMOK SAMALO NAAMAH ( heißt sinnbildlich übersetzt ungefähr soviel wie " Ich rufe Lilith, Herrin der Nacht und Naamah")
Dies ist ein im Indischen Sprachgebrauch bekannter Dialekt, er wird "Telugu" genannt und überwiegend im Süden Indiens gesprochen. Der Grund warum Thomas Karlsson mit überwiegend aus der Indischen Sprache entlehnten Sprüchen arbeitet ist wohl darauf zurückzuführen daß er der Indischen Sprache entlehnten Sprüchen wohl eine besondere magische uralte Kraft zuspricht. Jedenfalls schrieb ich oben angegebenen Satz auf 2 Zettel. Einen legte ich vor dem Schlafengehen wieder unter mein Kopfkissen, den anderen auf einen Tisch in der Nähe meines Bettes, flankiert von 2 Kerzen welche die ganze Nacht über brannten. Vor dem Schlafengehen las ich den Satz laut 6 mal. Im Buch steht man soll ihn 13 mal laut aussprechen aber um mich abzusichern tat ich es nur 6 mal. Anschließend klatschte ich 3 mal laut in die Hände. Danach knipste ich den Lichtschalter aus und ging ins Bett. Die Kerzen brannten. Während ich einzuschlafen begann fühlte ich in der Hypnagogen Einschlafphase wie sich an dem Punkt wo die Wirbelsäule in das Steißbein am Becken übergeht sich etwas zu regen begann. Es fühlte sich an als wäre dort ein Ei aufgebrochen und eine Schlange herausgekrochen welche nun begann sich an meiner Wirbelsäule emporzuwinden. Ich muß hier an dieser Stelle unwillkürlich an die berühmte Kundalini Schlangenkraft aus der Indischen Yoga Lehre denken die von Yogi Meistern durch Meditation aus dem am Steißbein sitzenden Muladhara Chakra hervor evoziiert wird. Auf halben Weg den Rücken hinauf stoppte die Schlangenkraft plötzlich und zuckte hin und her als ob der Weg weiter hinauf versperrt wäre. Dann rutschte mein Bewusstsein endgültig in den Schlafzustand und die Träume begannen. Ich sah mich an einem Schreibtisch sitzen und neben mir saß eine junge Frau die dem Aussehen nach einer ehemaligen Kameradin vom Militär nachempfunden war. Das sie es in Wirklichkeit natürlich nicht gewesen sein konnte sondern stattdessen eines der von mir angerufenen Wesenheiten erkannte ich an den für diese Wesen typischen Grimassen und Augenrollen was mir bereits schon bei früheren Begegnungen in Träumen mit diesen Wesen aufgefallen war. Sie nehmen oft das Erscheinungsbild von Menschen an die man kennt um so besser mit einem interagieren zu können. Vielleicht auch um ihr wahres Erscheinungsbild zu verbergen da dieses womöglich nicht als ansprechend zu bezeichnen ist. Genaueres weiß allerdings ich zu diesem Zeitpunkt wo ich dies schreibe selber noch nicht. Jedenfalls saß mir auf der anderen Seite des Schreibtisches ein Mann gegenüber der mir ein Buch über den Tisch hinüber reichte und es mir vor das Gesicht hielt. Er deutete auf etwas in dem Buch und meinte wohl so etwas wie daß es sich hier um einen Vertrag handelte der aber noch nicht in Kraft treten könne da wohl noch eine wichtige Unterschrift von mir fehlen würde. Ich kam mir vor wie auf einem Standesamt im Rathaus wo eine Ehe vollzogen werden sollte. Diese Beziehung mit dem Succubus konnte nicht richtig zustande kommen da ich das Ritual um mich damals abzusichern nicht bis ins Detail genau nach Anleitung gemacht hatte. Das war auch der Grund warum die Schlangenkraft auf halbem Weg die Wirbelsäule hoch plötzlich stoppte. Bei einer anderen Gelegenheit benutzte ich aus Karlssons Buch folgenden Spruch:
LILITH AMA LAYIL ( heißt ungefähr soviel wie "Lilith liebt die Nacht")
Daraufhin umgaben mich später im Traum 2-3 hübsche junge Frauen in gewöhnlicher Straßenkleidung die mich eindeutig versuchten zu bezirzen. Sie sagten irgendetwas aber jedesmal wenn eine von ihnen sprach klang es als würde sie singen und nicht gewöhnlich sprechen. Bei ihrem Singsang mußte ich unwillkürlich an die legendären Berichte singender Meerjungfrauen denken, wie in der Odysseus Sage, welche in antiken Zeiten als Sirenen bezeichnet wurden und mit ihren Gesängen unbescholtene Seefahrer versuchten auf tödliche Riffe und hinein in gefährliche Untiefen zu locken. Aber auch diese schönen jungen Damen kamen nicht an mich heran. Irgendeine Macht hielt sie auf Abstand. Ich vermute auch hier die beschützende Jesus Christus Kraft um deren Beistand ich oft bitte bei solchen metaphysischen Experimenten. Ich weise auch nochmals darauf hin daß die meisten dieser Wesen durch die Schutzgebete an Jesus Christus erfolgreich abgewehrt werden können. Warum diese Wesen scheinbar von Beginn ihrer Existenz an mit so einem starken Sexualtrieb ausgestattet sind konnte bis heute von keinem Okkultisten zufriedenstellend erklärt werden. Fakt ist allerdings daß diese Wesenheiten mit einem überaus starken Verschlingungs-und Verschmelzungstrieb ausgestattet wurden, scheinbar um Menschen die nach übersinnlicher Erkenntnis und Wahrheit suchen zu korrumpieren und von ihrem eigentlichen Weg abzubringen versuchen. Es existieren auch Gerüchte daß bei sexuellen Kontakten mit diesen Geschöpfen Teile der eigenen Persönlichkeit stark negativ verändert, wenn nicht sogar ausgelöscht werden können. Also sei hier nochmals dringend zur Vorsicht gemahnt.
Boris Braunisch am 22.05.2022Kapitel 6
Über die Rosenkreuzer und ihre
Meditationsmethoden
Das Kreuz mit Rose ist ein Symbol des westlichen Okkultismus und das Symbol der Rosenkreuzer, einer spirituellen Bewegung die zwar fiktiv war aber im realen Leben andere Organisationen beeinflußte. Die Rosenkreuzer haben ihre eigene Geschichte, Symbole und scheinbare Lehren aber sie wurden nie offenbart, genausowenig wie das Kreuz mit Rose Symbol das sie darstellt. Weil die Organisation selbst versprach verborgenes, esoterisches, christliches Geheimwissen mit denen zu teilen die ihr folgten, weckte sie viel Interesse bei denen die sich fragten was das Geheimnis hinter ihrer Kreuz mit Rose Organisation ist. Bei Rudolf Steiner ist das Rosenkreuz ein Meditationssymbol, dessen sieben angeheftete Rosen die Läuterung der Triebe und Leidenschaften symbolisieren. Man solle sich laut Steiner zuerst etwa 4 Monate lang jede Nacht vor dem Einschlafen hinter geschlossenen Augenlidern ein schwarzes Kreuz umgeben von violettem Licht und in der Mitte wo sich die Balken treffen sieben rote Rosen im Kreis angeordnet vorstellen ( es geht auch mit einer einzigen imaginierten Rose im Zentrum hab ich festgestellt, nachträglich von mir angemerkt ).
Etwa so:
Nach Ablauf der 4 Monate weitere 4 Monate ein ähnliches Rosenkreuz Symbol nur in anderen Farben. Nämlich grünes Kreuz, weißer oder roter Ring aus Rosen und gelblich goldenes Licht außen herum ( wieder dargestellt auf folgendem Bild mit nur einer Rose im Zentrum, geht wie gesagt auch).
Etwa so:
Nach Ablauf weiterer 4 Monate solle man sich schließlich zuletzt ein weißes Kreuz mit roten Rosenring und goldenen Strahlenkranz außen herum imaginieren ( hier auch wieder der Einfachheit halber nur mit einer Rose dargestellt).
Etwa so:
Hält man diese Art der Meditation ein Jahr lang durch beginnen sich die im Unterbewußtsein des Menschen verborgenen Tore zu den höheren geistigen Welten zu öffnen und die im Jenseits ( dies ist der Quantenraum der Quantenphysiker ) lebenden Wesenheiten beginnen einen zu kontaktieren. Die Kreuz Symbolik hat hier gleich mehrere Funktionen. Zum einen garantiert sie einen friedlichen Erstkontakt. Und zweitens kann man sich auch durch diese Art der Meditation von inneren Leidenschaften und Trieben befreien, was letzten Endes auch notwendig ist um die Welt des Jesus Christus betreten zu können. Die Methode mit den Rosenkreuzen funktioniert ganz hervorragend, ich habe sie selbst über mehrere Monate hinweg erfolgreich ausprobiert. Um die innere Triebnatur zu bändigen empfehle ich allerdings immer noch vor dem Einschlafen folgendes Gebet zu sprechen:" Jesus Christus, bitte vergib mir meine Sünden, bitte erlöse mich vom Bösen, bitte nimm mich auf in dein Reich und bitte beschütze mich vor den Seelenfressenden Dämonischen Wesenheiten der Finsternis. Und ich bedanke mich für alles was du bereits für mich getan hast von ganzem Herzen, Amen!" Dies erzielt bei mir den gleichen Effekt wie die imaginierten Rosenkreuze, nur noch besser. Wer den Glauben an Jesus Christus noch nicht so verinnerlicht und Probleme hat zu ihm zu beten dem empfehle ich allerdings uneingeschränkt die Rosenkreuz Meditation. Sie ist für denjenigen der nach Erkenntnissen der Höheren Welten strebt ein hervorragender Einstieg in die Welt des Christlichen Okkultismus.
Boris Braunisch am 10.07.2022Kapitel 7
Ein paar persönliche Erläuterungen zu
Astralreisen
In der von Michael P. Bertiaux gegründeten neuen Theosophischen Gesellschaft namens "Ecclesia Gnostica Spiritualis" wird unter anderem auch das sogenannte "Astralreisen" unterrichtet. Das bedeutet daß man davon ausgeht daß das Bewußtsein des Menschen elektromagnetisch mit dem Körper aus Fleisch , Blut und Knochen verbunden ist, solange bis dieser seine Funktionen einstellt ( z. B. aufgrund von Altersschwäche, Unfall, oder Krankheit ) und zu sterben beginnt. Das Bewußtsein des Menschen beginnt sich daraufhin vom sterbenden Körper zu lösen und tritt danach in individuell eingefärbte, geistige Welten ein die teils wie düstere Spiegelwelten unserer Realität aussehen können oder aber auch äußerst spektakuläre Welten darstellen können wie aus einer Fantasy Erzählung voller surrealistischer Wesenheiten bevölkert. Die Erfahrungen die der vom Körper des Menschen losgelöste Energiepersönlichkeitskern in den jeweiligen persönlichen Unterwelten macht können positiver sowie als auch negativer Natur sein, je nach Karma eines Menschen. Die Erlebnisse reichen von allerhöchsten Glücksgefühlen bis hin zu nacktem Schrecken. Ist das Karma eines Menschen aufgebraucht was ihm oder ihr den Aufenthalt auf dieser oder jener Welt im Geistigen Reich eingebracht hat geht es in der Regel wieder zurück auf die Erde wo der Mensch mit gelöschtem Gedächtnis unter neuen Karmischen Bedingungen wiedergeboren wird. Durch Gebete an die Wesenheit Jesus Christus können die Karmischen Verstrickungen und Gesetze die den Menschen an den Wiedergeburtszyklus und diese Welt binden aufgelöst werden und es wird der Weg geebnet in höhere geistige Welten in denen der Mensch sich nicht mehr zu verkörpern braucht. Aber zurück zu den Astralreisen. In der "Ecclesia Gnostica Spiritualis" wird unter Anleitung von Bertiaux oder einem seiner Meisterschüler die Loslösung des Bewußtseinskörpers aus dem materiellen, fleischlichen Körper schon zu Lebzeiten gelehrt ohne dabei sterben zu müssen. Der Materielle Körper sitzt dabei im Lotussitz und schaut mit geöffneten Augen auf ein vierdimensionales Mandala was ihm gegenüber an der Wand befestigt ist. Das Mandala kann unterschiedlich im Aussehen sein. Hier ein Beispiel eines Würfelmandalas wie es auch bei den Anhängern von Bertiaux genutzt wird:
Wichtig ist daß bei dieser Art der Meditation nicht gezwinkert wird. Diese Meditation mit offenen Augen stammt aus Indien und wird dort "Tratak" genannt. Nach einer gewissen Zeit des Starrens auf das Mandala ohne zu zwinkern beginnen die Augen stark zu tränen. Die meisten Anfänger bei dieser Meditation werden spätestens jetzt vorsichtig zwinkern da der Schmerz erst einmal zu stark auftritt. Das Ziel dabei ist den Körper nach und nach daran zu gewöhnen ohne zwinkern zu müssen weiterhin den Blick auf das Mandala gerichtet zu lassen und dort einen festen Punkt zu fixieren. Nach einer gewissen Zeit werden Halluzinogene Effekte eintreten, wie z.B. eine Verdoppelung des Mandalas auf das man schaut. Außerdem entsteht die Illusion die Formen der beiden Mandalas kommen dem Meditierenden abwechselnd entgegen um sich im nächsten Augenblick wieder von ihm zurückzuziehen. Zeitgleich entsteht das Gefühl als ob der Oberkörper vor- und zurück kippt. Das Gefühl hin und her zu schwingen verstärkt sich immer mehr bis das Gefühl entsteht sich nach vorne in Richtung des Mandalas zu bewegen ohne diesmal zurückzuschwingen. Es fühlt sich an wie durch einen Sieb oder eine Membran hindurchgepresst zu werden. Letzteres Empfinden entsteht vermutlich beim Durchdringen der eigenen Haut. Außerdem wird oft in den Ohren ein Knacken wahrgenommen was vermutlich das akustische Signal sein dürfte wenn sich die elektromagnetische Verbindung zwischen dem materiellen Körper und dem Geistleib löst. Als nächstes wird man sich als außerhalb seines materiellen Körpers schwebend oder stehend empfinden. Der Geistleib bleibt, solange im materiellen Körper noch ein Herz schlägt, über eine dünne, kaum sichtbare, silbrig glänzende Schnur verbunden, welche beim Geistleib aus dem Hinterkopf austritt und beim materiellen Körper in der Stirn scheinbar verschwindet. Solange wie der Materielle Körper selbstständig weiteratmet bleibt die Verbindung zwischen beiden bestehen, egal wie weit man sich vom materiellen Körper entfernt. Die Umgebung wird wie in ein blauweißes Licht getaucht empfunden. Dies hängt damit zusammen daß die Sicht auf die Umgebung jetzt in diesem Zustand nicht über die gewöhnlichen Augen sondern mit der Zirbeldrüse in der Mitte des Gehirns erfolgt, welche einen die Umgebung nun im Ultravioletten Farbspektrum wahrnehmen lässt, deshalb die farbliche Veränderung. Es empfiehlt sich wenn man sich außerhalb seines materiellen Körpers aufhält vorsichtig zu sein da die Stellenweise recht boshaften Wesenheiten über die ich auf den vorhergehenden Seiten dieses Buches geschrieben habe sich in der Zwischenwelt in der man sich jetzt befindet vorwiegend aufhalten und einen oft beginnen aggressiv zu attackieren was durchaus zu traumatischen Folgen für das eigene Gemüt führen kann. Zwar lassen sich die meisten dieser Alptraumwesen durch heftige Gegenwehr verscheuchen aber es bleibt in der Regel ein unangenehmer Nachgeschmack in Bezug auf ein unheimliches Erlebnis in einem zurück. Ich selbst kann die Astral wahrgenommene Zwischenwelt und die sich in ihr aufhaltenden unheimlichen Wesenheiten existenziell bestätigen, da ich mich selbst schon oft außerhalb meines Körpers wiederfand ohne jedoch bewußt eine Astralkörperloslösung herbeigeführt zu haben. Bei mir geschahen solcherlei Erlebnisse meist unangekündigt mitten in der Nacht während des Schlafens ohne jegliche Vorwarnung. Bei Versuchen die Loslösung des Astralkörpers bewußt herbeizuführen mithilfe unterschiedlichster Methoden unter anderem auch mit der hier geschilderten "Tratak" Methode scheiterte ich bis jetzt jedoch. In der Regel geschehen solche "Abspaltungen" bei mir intuitiv in bestimmten Momenten meiner Tiefschlafphase. Zur Zeit wo ich dies hier schreibe habe ich über diese Art von "Astralreisen" noch keine richtige Kontrolle. Auch fehlt mir zur Zeit die Muße um es zu üben da ich noch in ein paar andere Experimente involviert bin.
Boris Braunisch am 25.07.2022Kapitel 8
Lilith Teil 1
Ich glaube es war im Jahr 2018 als ich mehr aus Langeweile mit einem Oija Brett ( Hexenbrett ) zu arbeiten begann. Ich versuchte Kontakt zu einer übersinnlichen Lebensform aufzunehmen, da ich mein Leben zunehmend als öde und langweilig empfand. Da es in einschlägigen Grimoires von bösartigen, dämonischen Wesenheiten nur so wimmelt dachte ich wenn ich schon Kontakt suche zu einem Dunkelwesen so dürfte es wohl am klügsten sein sich für ein Wesen zu entscheiden was nicht als ganz so böse beschrieben wird wie der Rest. Dachte ich zumindest ... klug und gescheit wie ich glaubte zu sein entschied ich mich für die in okkulten Kreisen und Büchern recht bekannte Dämonin Lilith. Sie ist weltweit bekannt für einen angeblich unstillbaren Hunger nach erotischer Lust und Sex. Da ich in meinem Leben oft einsam wahr dachte ich es könnte mit einer auf sexuellen Verkehr mit Menschen spezialisierten Dämonin ganz interessant werden. Gott wie unsagbar naiv und einfältig ich damals wahr ... einfach unglaublich. Aber irgendwann, irgendwie und irgendwo muß es ja mal mit der Kontaktaufnahme zwischen Mensch und Zwischenweltwesen beginnen. Wie genau es bei anderen Menschen mit dem Kontakt zwischen Mensch und Dämon bzw. Engel abläuft kann ich nicht sagen. Jedenfalls die nun folgende Geschichte ist die meinige.
...
Eine der ersten Begegnungen mit diesem Wesen an die ich mich erinnern kann hatte ich wie das meistens bei mir abläuft nachts im Traum. Diese Wesen fallen über die Unterbewußtseinsschwelle des Menschen in seine Gedanken-und Traumwelt ein, da im Schlaf die Grenze zwischen den beiden Welten aufgehoben ist. Sie kommen aus dem Unterbewußtsein des Menschen und leben dort in eigens für sie konzipierten Weltensphären. Ich bin mir ziemlich sicher daß sie nicht aus dem Weltraum kommen wie manch anderer Magier oder Möchtegern Zauberer in seinem Buch oder im Internet oder sonst irgendwo behauptet, sondern tatsächlich aus dem Inneren des Menschen. Sie kommen aus so einer Art innerem Mikrokosmos den jeder Mensch in sich trägt. Wie genau daß sich verhält mit Mikrokosmos und Makrokosmos kann man sogenannten alten, hermetischen Schriften entnehmen. Es muß auch noch an dieser Stelle gesagt werden das nicht alle Wesenheiten aus dem Inneren des Menschen kommen. Bei den auf erotischen Verkehr mit Menschen spezialisierten Dämonen wie den Lilith Wesenheiten die auch als Lili oder Ardat-Lili oder Lilitu oder Lillu oder auch im Lateinischen als Succubi bzw. Incubi bezeichnet werden dürfte das wohl zutreffen. Nicht so jedoch auf Wesenheiten wie sie z. B. im Voodoo oder im Santeria oder im Candomble oder im esoterischen, gnostischen Voudon von Michael Bertiaux vorkommen, mit dem ich bereits gearbeitet habe. Hier wird mit Wesen gearbeitet die uns täglich in der Materiellen Außenwelt umgeben und die in den 4 Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft beheimatet sind und die zeitgleich auch die Bilde-und Bindekräfte darstellen die unsere Welt und unsere Körper formen und elektromagnetisch zusammenhalten. Mit Hilfe dieser Elementarwesen die in den verschiedenen Formen des Voodoo als Loa oder im Santeria und Candomble als Orisha bezeichnet werden, können tasächliche schwere Schadenszauber entwickelt und gegen andere Menschen ausgeführt werden. Die Zauber, einmal aktiv, können beim behexten Zielmenschen schwere geistige Krankheiten sowie auch bösartige körperliche Gebrechen herbeiführen. Aber zurück zu Lilith. Das erste mal begegnete ich ihr wie gesagt im Traum. Ich befand mich an einem Ort der vollkommen Rot war. Ich sah keinen Fußboden, keine Decke oder Wände. Ich hing inmitten eines riesigen roten Himmels. Über mir war alles rot, rechts von mir, links von mir, hinter mir, vor mir, sowie unter mir. Überall alles rot. Ein rotes Nichts und ich schwebte mittendrin. Dann sah ich in der Ferne vor mir ein riesiges, schwarzes Gebilde auf mich zukommen. Es sah aus wie eine gigantische Wolke aus Millionen von geflügelten, schwarzen Wesenheiten deren Form ich allerdings nicht genau beschreiben kann. Sie wirkten noch am ehesten wie geflügelte Schatten. Ich erinnere mich daß ihre Flügel sich sehr schnell bewegten, fast wie bei Insekten oder Kolibries. Am ehesten kann man hier noch einen Vergleich ziehen zu gewaltigen Vogelschwärmen in unserer Welt die mit einem lauten Rauschen am Himmel ihre Kreise ziehen und in der Regel einem Leittier folgen. Während ich das Schauspiel bewunderte hatte ich das Gefühl das jemand hinter mir war und mit aller Macht ein lautes Auflachen zu unterdrücken versuchte. Ich kam allerdings nicht auf die Idee mich mal umzudrehen um zu schauen um wen oder was es sich denn handeln könnte. Dann sah ich sie plötzlich vor mir. Es war eine nackte Frau. Ihr Körper war schwarz wie Kohle. Auch ihre Haare die stellenweise wie Stroh vom Kopf abstanden waren schwarz. Ihre Augen glühten rot wie glimmende Holzkohle und sie hatte ein wölfisches breites Lächeln auf dem Gesicht. Ihre Zähne schimmerten makellos weiß im ansonsten kohlrabenschwarzen Gesicht. Sie beugte sich in meine Richtung und sagte:"Ich kann dich lieben. Mit meinem ganzen Körper kann ich dich lieben." Dann erwachte ich. Dies war meine erste Begegnung mit ihr nachdem ich leichtfertig über das Ouija Brett in den Äther hinein ihren Namen gerufen hatte. Ich muß auch noch dazusagen daß der direkte Kontakt mit ihr in dieser roten Traumumgebung nicht sofort erfolgte sondern erst nach mehreren Sitzungen am Ouija Brett denen auch mehrere Unterhaltungen über dieses erfolgten. Ich wurde sorgfältig beobachtet und geprüft. Erst irgendwann später gestattete sie mir sie im Traum direkt ansehen zu dürfen und entschied schließlich sich dazu sich mir zu offenbaren. Ihr Aussehen zu beschreiben fällt mir relativ leicht. Sie ist schrecklich und schön gleichermaßen anzusehen. Man spürt in ihrer Nähe eine sehr starke erotische Anziehungskraft. Gleichzeitig sagt einem aber auch ein inneres Warngefühl daß es wohl auch alles andere als gut wäre sollte man den Reizen dieser Wesenheit erliegen. Eine Atmosphäre des nackten Schreckens und des Grauens umgibt diese dunkle, dämonische Schönheit. Ich sollte ihr im Traumland noch öfter begegnen.
Boris Braunisch am 07.10.2022
Lilith Teil 2
Sie begegnete mir wie bereits angedeutet in den darauf folgenden Jahren im Traum immer mal wieder. Ich glaube so im Abstand alle 6-8 Wochen sah ich sie. Sie experimentierte häufig mit ihrem Aussehen und wechselte häufig die Farbe ihres langen Umhangs den sie oft trägt. Ich glaube daß die Farben ihrer dürftigen Bekleidung die ihren Körper umschmeichelte vermutlich ihre momentanen Gefühle ausdrückten. Ich sah sie in den Farben Rot, Schwarz, Lila, Grün, und Weiß. Immer wenn ich sie sah lag eine enorme sexuelle und kitzelnde Anziehungskraft vermischt mit diesem unmenschlichen Gefühl nackten Schreckens in der Atmosphäre. Einmal sagte sie zu mir daß sie "innen" schon ganz "nass" sei wenn sie an mich denken würde. Ich sah sie im Traum mancherlei obszöne Dinge tun. Sie zeigte mir einmal eine Szene in der ich nackt auf einem Bett lag und sie rittlings auf mir saß. Sie ritt mich sinnlich und genußvoll. Ich versuchte aufzustehen, sank aber wieder kraftlos zurück, das Gesicht vor Lust und Qual gleichermaßen verzerrt. Ich selbst war bei dieser Szene nur der Beobachter. Keine Ahnung wer der Schauspieler mit meinem Aussehen auf dem Bett war. Während sie auf meinem Doppelgänger ritt drehte sie ihren Kopf zur Seite, sah mich an und leckte sich wölfisch die Lippen. Die Botschaft war klar:"Das könntest du sein", wollte sie mir damit sagen. Sie versuchte oft im Traum mich zu verführen aber erstaunlicherweise ging ich nie darauf ein und wiederstand dem Drang mich sexuell mit ihr zu vereinen. Das machte sie mit der Zeit erbost und ihr Verhalten mir gegenüber wurde forscher und aggressiver. Einmal ging sie mich doch tatsächlich recht harsch an als ich schlief. Ich erwachte im Traum nackt in einem mit Holz getäfelten Raum und lag bewegungslos am Boden, war aber bei vollem Bewußtsein. Ich konnte mich nur nicht bewegen. Sie kniete neben mir und die Farbe ihres Umhangs hatte eine giftig grellgrüne Farbe angenommen die beim Hinsehen fast schon den Augen weh tat. Ich hörte mich im Traum sagen:" Dämon ...bevor du tust was du tust, lass dir sagen: JESUS CHRISTUS IST STÄRKER ALS JEDER EINZELNE VON EUCH." Sie entgegnete daraufhin sie könne das Händeln, schien sich aber nicht sicher zu sein. Sie senkte sich vornüber und umschloß mein Geschlechtsteil mit ihrem Mund und begann zu saugen. Ich spürte eine extrem heftige sexuelle Erregung von meinem Unterleib aus meinem Körper hinaufstrahlen und es begann um mich stark dunkel zu werden. Dann geschah etwas seltsames. Aus meinem Unterleib brach plötzlich ein starkes grellweißes Licht hervor und direkt in den geöffneten Schlund von Lilith, deren Lippen immer noch meinen Penis komplett umschlossen. Sie versuchte das grelle weiße Licht zu verschlucken und in sich aufzunehmen aber vergeblich. Es brach blendend hell und weißglühend aus meinem Unterleib in alle Richtungen hervor und schleuderte sie nach hinten. Ich spürte mehr als ich sah wie sich ihre menschliche Erscheinungsform in die einer etwa hundsgroßen Spinne verwandelte und sie schnell wie der Blitz dem weißen Licht zu entkommen gedachte. Sie lief dabei über mein Gesicht und ich schauderte selbst im Traum zusammen vor Ekel. Ihren bisher aggressivsten Angriff erlebte ich während eines Wachdienstes beim Militär im Schlaftrakt des Wachgebäudes. Ich hatte ein paar Stunden frei und wollte mich zur Nachtruhe in meine Schlafzelle zurückziehen. Kaum halbwegs eingeschlafen verspürte ich grundlos starke, ungewöhnliche, kneifende Bauchkrämpfe. Sie zwangen mich ein paar mal auf die Toilette zu gehen wo ich aber feststellte daß sich nichts verderbliches in meinem Gedärm befand was die seltsamen Schmerzen auslösen hätte können. Kaum legte ich mich wieder hin begann es mich erneut zu kneifen. Ich ahnte bereits daß da was nicht stimmt und es sich vermutlich um übernatürliche Kräfte handelte deren Ziel es wohl anscheinend war mir die Nachtruhe zu verderben. Schließlich dämmerte ich doch halbwegs weg. Im Traum schreckte ich dann hoch da ich die fremdartige Präsenz von jemandem auf mir spürte. Und wieder sah ich sie. Sie war erneut kohlrabenschwarz mit schwarzem Umhang. Sie hockte auf mir und es war offensichtlich daß sie wohl durch irgendeine Art von Hexerei meine Bauchkrämpfe verursachte. Es war diesmal so dunkel daß ich in ihrem Gesicht keinerlei Konturen erkennen konnte. Nicht mal ihre Nase oder die Augen waren zu erkennen. Im Traum richtete ich mich erbost im Bett heftig auf und schimpfte:"VERFLUCHT SEIST DU DÄMON!!" Durch mein heftiges Aufrichten fiel sie nach hinten vom Bett und landete unsanft auf dem Boden. Sie schien dabei kleiner zu werden. Ich erinnere mich daß auf ihrer pechschwarzen Stirn ein weißer Halbmond zu sehen war. Allerdings zeigten die Hörner der Mondsichel nach unten. Sie zog sich geräuschlos in eine Zimmerecke zurück und verschmolz dort mit dem Schatten. Für einen kurzen Augenblick sah ich in dem Schatten ein gespenstisches weißes Gesicht einer Frau erscheinen bevor auch dieses sich in den Schatten zurück zog. Danach hatte ich für den Rest der Nacht meine Ruhe. Dies sind nur einige wenige Beispiele von meinen Begegnungen mit der Lilith Wesenheit. All meine Begegnungen mit ihr hier aufzuzählen würde fast schon ein eigenes Buch füllen. Seit ich damals voller Einsamkeit am Ouija Brett in den Äther hineinrief klebt mir dieses Wesen an der Backe und umkreist mich wie ein Raubtier. Ich werde sie einfach nicht los aber kann sie durch Gebete an Jesus Christus größtenteils auf Abstand halten. Ich weiß wie absurd und unlogisch einem Naturwissenschaftlich denkenden Menschen all das was ich hier aufgeschrieben habe in dessen Ohren klingen muß. Aber ich schwöre Stein und Bein daß all dies von mir hier niedergeschriebene wahr ist und sich exakt genau so auch zugetragen hat wie von mir hier beschrieben. Wer sich ebenfalls gerne einen oft Stress verursachenden Succubus zulegen möchte oder irgend sonst wie sich vorstellen könnte mit so einem Wesen sexualmagisch zu arbeiten der sei vorgewarnt. Zur Herbeirufung zu empfehlen ist ein Hexenbrett bzw. Ouija Brett. Im Internet gibt es auch virtuelle Versionen davon, nennt sich Hexenbrett-online, damit geht es auch. Auf der gegenüberliegenden Seite ist nochmal das Siegel der Lilith Wesenheit zur Veranschauung.
Das Siegel der Lilith
Lilith in einer der Erscheinungsformen wie ich sie gesehen habe. Es gab auch Versionen von ihr die dunkles Haar hatten und älter aussahen. Diese hier abgebildete Form von ihr erschien mir die aggresivste. Hübsch ja, tatsächlich ... aber kein Mensch. Das darf man nie vergessen.
Kapitel 9
Hekate die Dreifaltige Göttin
Teil 1
Ich habe den Wunsch daß alte Lemuria, Atlantis und Ägypten zu sehen immer noch nicht aufgegeben. Nach dem meine Versuche mit Hilfe der Zariguin Wesenheiten aus dem Gnostischen Voudon von Michael Bertiaux durch die Zeit zu reisen nicht so ganz funktionierten wie von mir erhofft, suchte ich nach einem anderen Wesen dem man nachsagte Informationen aus Zeit und Raum an den Anrufenden übermitteln zu können. Ich entschied mich letzten Endes für die griechische Unterweltgöttin Hekate der man auch nachsagte Auskunft aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geben zu können. Sie wird und wurde oft als Statue dargestellt die aus 3 Frauen bestanden die Rücken an Rücken stehen, meist angeordnet um eine steinerne Säule. Oft tragen sie Fackeln, Schlüssel, einen Dolch und ein Seil in den Händen. Eine von ihnen schaue in die Vergangenheit, eine in die Gegenwart und eine in die Zukunft, so interpretieren es einige. "Wie perfekt für mich geeignet," dachte ich und begann die Materialen welche für eine Anrufung auf dem Altartisch erbeten werden nach und nach zusammenzutragen. Als da wären: Lavendel, ein Labradorit, Honig, Opferwein, Brot, weiße Rosen, süßer Weihrauch, ein Dolch, ein bis zwei Schlüssel, zwei Teelichter und einen Hekate Fetisch in Form einer Statue die sie darstellen soll. Der Tisch der Altarmäßig zurechtgemacht werden soll wurde von mir noch mit einem lila Altartuch versehen und ähnlich wie im Gnostischen Voudon Richtung Norden ausgerichtet. Als Anrufung entschied ich mich für folgenden Text:
"OH HEKATE, HEKATE, HEKATE
GÖTTIN DES SUMPFES UND DER WEIDE. GÖTTLICHE, WEISE ALTE BRINGERIN DES TODES, KÖNIGIN DER NACHT, DES DUNKLEN MONDES. MEISTERIN DER SCHATTEN, TOCHTER DES MORDUL. LASS MICH DEINE WELT BETRETEN, DAMIT ICH DICH KENNENLERNE. ICH BRINGE TRANKOPFER UND GABEN. ZEIG MIR DEIN DUNKLES GESICHT, DEIN BLUTIGES, WEISES GEHEIMNIS. BITTE ERSCHEINE MIR IN MENSCHLICHER GESTALT UND ZEIGE MIR WIE DIE MENSCHEN IM ALTEN LEMURIA LEBTEN, WIE SIE AUSSAHEN UND WORAN IHRE ZIVILISATION UND KULTUR ZERBRACH UND UNTERGING.
ES GRÜSST DICH HERZLICH UND RESPEKTVOLL BORIS BRAUNISCH"
Diese Anrufung schrieb ich auf einen Zettel, rollte ihn zusammen und arrangierte ihn zusammen mit den anderen Anrufungsgaben auf dem Altartisch welcher Richtung Norden ausgerichtet wahr und lies ihn so zurechtgemacht erstmal stehen. Die Teelichter und den Weihrauch entzündete ich immer wenn ich von der Arbeit kam. Sie brannten dann die ganze Nacht durch und verloschen meist von selbst am nächsten Morgen, kurz bevor ich aufstehen mußte um zum Dienst beim Militär mich auf den Weg zu machen. Es heißt man solle Hekate nur zu Neumond rufen. Da ich aber was das anging nicht sicher war und Neumond nur im Monat einmal auftritt, entschloß ich mich den von mir zurechtgemachten Tisch unabhängig von der jeweiligen Mondphase, den kompletten Monat über hergerichtet zu lassen und die Anrufung an sie jedesmal vor dem Schlafengehen für die nächsten 4 Wochen regelmäßig durchzuführen, was ich schließlich auch tat. Es kam dann in den folgenden Wochen immer wieder zu seltsamen Ereignissen und Erscheinungen im Traum. Mehrere male hörte ich abends als ich im Bett lag und gerade dabei war einzuschlafen lautes Hundegebell von draußen unter meinem Balkon. Ich schreckte jedesmal wenn ich es hörte aus dem Halbschlaf nach oben. Als ich auf dem Balkon nachschauen ging waren unten auf der Straße weit und breit keine Hunde zu sehen. Hekate wird oft laut der Sagen und Mythen und Legenden die sie umgeben von hundeähnlichen, dämonischen Wesenheiten begleitet. Schon seltsam das ganze.
Boris Braunisch am 15.10.2022Hekate die Dreifaltige Göttin
Teil 2
Manchmal war mir auch in dieser Zeit als fauche mir beim Einschlafen laut eine Katze ins Ohr oder sowas ähnliches wie ein Panther oder Berglöwe sei im Zimmer und knurrte bedrohlich. Aber ich war jedesmal allein im Zimmer. Da war sonst nichts. Unheimlich ... Katzen werden oft von Hexen als Haustiere gehalten und Hekate galt und gilt als Herrscherin der Hexen und wird verehrt im Wicca Kult. Oft begegneten mir im Traum auch hundeähnliche Wesen die unangenehm sexuell zudringlich zu werden begannen und sich oft nur mit Mühe verscheuchen ließen. Eines dieser Wesen hatte Ähnlichkeit mit einem großen Dobermann und schnüffelte im Traum an meinem Geschlechtsteil herum ... es war abstoßend. Das Wesen ließ sich nur unter großem Kraftaufwand aus dem Raum drängen in dem ich mich mit ihm befand. Als ich es unter Mühen hinaus gedrängt hatte schlug ich ihm die Tür vor der Nase zu und trennte ihm dabei eine Vorderpfote samt unterem Bein ab. Ich erwartete von der anderen Seite der Tür ein infernalisches Schmerzgeheul zu hören aber es blieb totenstill. In einem anderen Traum befand ich mich in einem Raum der stark an einen mit großen Glasfenstern ausgestatteten Wintergarten erinnerte. Plötzlich wurde eine der großen Scheiben in meiner Nähe von so etwas ähnlichem wie Projektilen die in Flammen standen getroffen, gab nach und zerbarst nach innen in die Raummitte hinein. Überall lagen danach große Scherben auf dem Boden. Durch die entstandene Öffnung betrat eine gut durchtrainiert aussehende nackte Frau mit schwarzen Haaren den Raum in den sie scheinbar unbeeindruckt von den scharfen Scherben am Boden durch die zerbrochene Fensterscheibe bzw. Glastür eintrat. Ihr Gesicht schaute sehr mißmutig drein und erinnerte etwas an die mich seit langem verfolgende Lilith Wesenheit, sah aber doch bei genauerem Hinsehen etwas anders und auch älter aus. Plötzlich begann die schwarzhaarige Frau sich mit verführerischen Bewegungen schwarze Nylonstrümpfe über ihre Beine zu ziehen. Offenbar wollte sie mich wohl an Ort und Stelle zu sexuellen Handlungen verleiten als plötzlich eine immer lauter werdende Männerstimme aus dem Hintergrund rief:"VERSCHWINDE HEXE! DU WARST NICHT EINGELADEN!" Den Rufer konnte ich nicht erkennen oder sehen, ich hörte nur seine Stimme. Daraufhin bewegte sich die jetzt mit schwarzen Nylonstrümpfen bekleidete Frau wie in einem Trickfilm den man rückwärts abspielt sich mit den exakt gleichen Bewegungen wie beim Betreten des Raumes nur diesmal rückwärts laufend mit dem Rücken voraus die Straße hinunter bis sie um eine Biegung verschwand und nicht mehr zu sehen war. Die zerbrochenen Scherben der Glasscheibe die kurz vor ihrem Betreten des Raumes zerplatzt war schnellten in Zeitraffer vom Boden hoch und setzten sich wie von Zauberhand wieder im Scheibenrahmen zusammen als wär nichts gewesen. Keine Ahnung wer der Rufer war. Vielleicht so eine Art Schutzengel ? Ich weiß es nicht. Aber es wäre möglich. In einem weiteren Traum den ich während der 4 Wochen laufenden Ritualanrufung hatte, kamen drei Frauen zu mir. Eine von ihnen sah aus wie die Gothic Rock Musikerin Patricia Morrison aus den späten 80ziger Jahren, eine andere hatte blonde Haare aber ihr Gesicht konnte ich nicht erkennen, da es aussah wie im Fernsehen unkenntlich gemacht durch wegpixeln der Gesichtskonturen. Die dritte sah eindeutig aus wie die Lilith Wesenheit die mich schon öfters in den letzten Jahren besucht hatte um sich erotisch an mich ranzumachen. Die Frau die aussah wie die Lilith Wesenheit von früher setzte sich im Traum auch gleich unaufgefordert auf meinen Schoß und begann mein Gesicht abzulecken wie eine Katze. Die welche aussah wie Patricia Morrison fragte mich nach einer Zigarette und ich erwiderte daß ich nicht rauche. Ich sah eine Kippe auf dem Tisch zwischen uns liegen und reichte ihr diese und meinte:" Hier ist eine, nimm die." Dann war der Traum auch schon wieder vorbei. Von meiner Frage in Bezug auf Lemuria nahm keine der drei auch nur annähernd Notiz. Einmal sah ich mich im Traum neben einer von ihnen stehen und ein Buch nach Informationen und Wissen durchblättern. Die welcher das auffiel zog einfach nur eine seltsame Gesichtsmiene und meinte zu mir:" Du hast das nicht zu wissen." Ich starrte auf die Seiten des von mir aufgeschlagenen Buches. Sie waren leer. Manchmal frage ich mich ob die von mir angerufenen Wesen tatsächlich etwas wissen oder aber lediglich nur so tun, mit der Absicht dem Anrufenden vermeintliches Wissen vorzutäuschen damit er oder sie das Interesse an diesen Wesenheiten nicht verliert und nicht davon ablässt es weiterhin zu versuchen. Ziel ist es vermutlich den Anrufenden immer weiter hinab in die dämonischen geistigen Unterwelten, welche im Okkultismus als Qlipoth bezeichnet werden, zu ziehen um ihn oder sie in einen der ihrigen zu verwandeln. Da muß man wirklich im wahrsten Sinne des Wortes "höllisch" aufpassen daß das nicht geschieht. Kriegen sie einen zu fassen droht einem die Löschung des Energiepersönlichkeitskerns der auch "Seele" in den alten Schriften genannt wird. Zurück bliebe nur eine leere geistige Hülle ohne eigenen Willen die dann vermutlich auch nichts menschliches mehr an sich hätte. Als in einen Diener der dunklen Seite verwandeltes Unterweltwesen bliebe einem im schlimmsten Fall auch hier der Zutritt in höhere geistige Welten verwehrt. Allen voran die Welt von Jesus Christus, welche mein persönliches Endziel ist. Aber ich habe noch ein paar Ideen was ich noch ausprobieren könnte und werde dies auch demnächst umsetzen. Wer Interesse hat mit dem Wesen was sich hinter dem Begriff "Hekate" verbirgt zu arbeiten möge dies tun und sich dazu eine ähnliche Anrufung wie die meinige auf den vorhergehenden Seiten selber ausdenken. Inspiration dazu findet man massig in Büchern die sich mit dem Thema der Hekate beschäftigen oder aber auch natürlich im Internet. Sie hat viele Zeichen, Symbole und Siegel mit denen man arbeiten kann. Dies hier ist eines davon:
Das Rad der Hekate
Kapitel 10
Babalon
Die Scharlachrote Göttin
Babalon ist eine Göttin die im okkulten System namens "Thelema" zu finden ist und welches im Jahre 1904 mit dem Schreiben des "Buches des Gesetzes (Liber Al vel Legis )" vom Okkultisten Aleister Crowley gegründet wurde. Die Schreibweise des Namens als Babalon wurde Crowley in seinem durchgechannelten Buch "Die Vision und die Stimme" offenbart. Innerhalb der gnostischen Messe wird Babalon im gnostischen Glaubensbekenntnis erwähnt:
" UND ICH GLAUBE AN EINE ERDE, DIE MUTTER VON UNS ALLEN, UND AN EINEN MUTTERLEIB, IN DEM ALLE MENSCHEN GEZEUGT WERDEN UND IN DEM SIE RUHEN WERDEN, MYSTERIUM ÜBER MYSTERIUM, IN IHREM NAMEN BABALON."
Ich für meinen Teil vermute daß es sich bei Babalon um eine der zahlreichen vorchristlichen Göttinnen aus der Antike handelt für die Crowleys Geist aus irgendeinem Grund der Meinung war einen neuen Namen erfinden zu müssen. Da er ohnehin vorhatte seinem von ihm gegründeten Kult "Thelema" über die ganze Welt zu verbreiten benötigte seine geistliche Bewegung auch eine Vorzeige Gestalt um die sich der Kult drehen sollte. Ich bin sicher daß das weibliche Wesen was er kontaktierte keine Einbildung war bzw. ist und tatsächlich existiert. Aber das was er kontaktierte existierte schon Jahrtausende vor ihm nur kulturell bedingt bei anderen Völkern unter anderem Namen. Wie zum Beispiel: Ereshkigal, Lilith, Nephtys, Hekate, Persephone, Sophia, Achamod, Barbelo, Morrigan, Ceredwen, Freya, Hel usw. Die Unterweltgöttinnen Liste ist lang. Ebenso die Anzahl ihrer Namen. Was wenn alle vorchristlichen Götter und Göttinnen immer nur ein und das gleiche Mann-weibliche Pärchen sind, nur in verschiedenen Gestalten und Formen, wohnend im Unterbewußtsein jedes Menschen, angelegt als geistige Archetypen wie in C. G. Jungs berühmten "Roten Buch" beschrieben, aber trotz allem lebendige Wesen ? Ich weiß nicht ob wir Menschen Fragen dieser Art jemals zu unseren Lebzeiten werden zufriedenstellend beantworten können. Aber ein bischen werde ich noch weiter suchen. Noch ist meine Neugier nicht gestillt und die Frustration noch nicht groß genug. Also beschloß ich es mit Babalon zu versuchen, egal unter welchem Namen sie in der Antike bekannt war. Ich erkundigte mich was für Opfergaben ich benötigen würde und stellte folgende Sachen für sie zusammen: 4 Teelichter mit ihrem Siegel ( ein auf dem Kopf stehendes Septagramm), eine menschliche Schädelnachbildung, ebenfalls mit ihrem Siegel auf der Stirn, eine Figur die als Fetisch dient um sie anrufen zu können und sie darstellen soll, eine Schüssel mit Jasminblüten, der Schlangendolch den ich auch schon bei Hekate verwendete, Brot, Honig, Rotwein und Räucherstäbchen aus Sandelholz. Als Anrufungstext entschied ich mich für folgende Litanei:
"SEHR GEEHRTE BABALON,
OH DU GROSSE SCHARLACHROTE GÖTTIN. BITTE ERHÖRE MEINEN RUF. BITTE VERGIB MIR MEINE ARROGANZ UND ERSCHEINE MIR IM TRAUM IN MENSCHLICHER GESTALT. WENN ES IN DEINER MACHT STEHT, SO BITTE ZEIGE MIR WIE DIE MENSCHEN IM ALTEN ATLANTIS AUSSAHEN, WIE SIE LEBTEN UND WORAN UND WIE IHRE ZIVILISATION UNTERGING. ICH BRINGE TRANKOPFER UND GABEN UND HOFFE SIE GEFALLEN DIR.
ES GRÜSST DICH RESPEKTVOLL
BORIS BRAUNISCH"
Wie immer legte ich mich danach hin und schlief ein. Dann begann der Traum. Ich fand mich wieder auf so einer Art Wüstenplanet der ähnlich wirkte wie die Sahara Sandwüste. Allerdings tobten hier gewaltige Sandstürme und am Horizont brachen ständig Vulkane aus. Die Erde bebte und zitterte und es war ein großer Lärm in der Luft. Der Wüstensand wogte auf und ab wie die Wellen eines Sturmgepeitschten Ozeans und es tauchten ständig halbfertige, säulenartige Gebilde wie Überreste von Städten untergegangener Zivilisationen aus dem Sand auf nur um im nächsten Augenblick wieder vom Sand verschluckt zu werden wie von Wasser. Manchmal sah ich Karawanen von menschenähnlichen Wesen, ihre zerlumpte Kleidung eng an den Körper gepresst mit flatternden, zerlumpten Umhängen sich halb blind durch den Sturm tasten. Als ich mich auf sie zubewegen wollte kam eine extrem starke Sturmböe, ähnlich wie die Druckwelle einer großen Explosion und fegte sie einfach vor meinen Augen hinweg. Auch einige der nahestehenden, ruinenhaften Gebäude wurden zu Staub zerblasen. Es war eine in orangefarbene Sandstürme und von Erdbeben gebeutelte Welt des puren Chaos. Plötzlich fand ich mich wieder im Inneren eines großen, verfallenen Märchenpalastes inmitten des Sturmes. Der Sturm peitschte von draußen Sandkörner gegen die Scheiben die noch intakt waren. Eine schöne nackte Frau deren Kopf und Gesicht von einem roten Schleier verdeckt waren kam auf mich zu. Ihre Augen glühten weiß unter dem Schleier, ansonsten blieben die Konturen ihres Gesichtes verdeckt. Als sie mich erreichte redete sie mit mir eine Zeitlang aber ich erinnere mich nicht mehr an den Inhalt. Ich weiß nur noch daß sie mich im Laufe ihres Monologes als "Müllmann" bezeichnete. Dies mag abwertend klingen hat aber tatsächlich eine okkulte Bedeutung die ich hier ein andermal erklären werde. Ich wußte auch in diesem Augenblick daß sie Babalon, Crowleys thelemische Göttin darstellen sollte. Warum sie von Crowley als scharlachrote Frau des Blutes bezeichnet wurde, wurde mir als nächstes klar. Sie trat an mich heran, zog mich an sich und hob ihren Schleier soweit an daß ich ihren Mund erkennen konnte. Ihre Lippen waren blutrot und als sie ihren Mund öffnete sah ich Zähne weiß wie Papier und sehr spitze Fangzähne. Ein Vampir! Aber statt mich in den Hals oder in den Nacken zu beißen leckte sie stattdessen jedoch meine rechte Schulter ab. Dort befand sich eine Ladung Sperma, als hätte jemand von oben oder hinter mir stehend einen Orgasmus gehabt und mir glatt auf die Schulter abgespritzt! Ich kann mich noch an eine männliche Stimme erinnern die sagte:"Auch ein Müllmann kann noch zu etwas gut sein." Dann endete der Traum bzw. die Vision. Wie bereits gewohnt erfolgten keinerlei Informationen in Form einer Antwort auf meine von mir gestellten Fragen in Bezug auf Lemuria, Atlantis und Ägypten. Ich denke es reicht jetzt endgültig mit dem Herbeibeschwören von verschiedenen Erotikdämoninnen, Hexen, oder Blutgöttinnen. In Bezug auf meine Fragen sind Wesen dieser Art definitiv als Ansprechpartner meiner Meinung nach nicht geeignet. Wer es trotzdem mit der Wesenheit Babalon versuchen möchte darf das natürlich tun aber sei auch hier vorgewarnt. Es ist äußerst schwierig sie zu kontaktieren. Zumindest ich empfand das so. Auch mußte ich das Anrufungsritual mehrere male wiederholen und dabei ständig mit verschiedenen Opfergaben experimentieren. Auch die Himmelsrichtung in die der Anrufungsaltar ausgerichtet werden sollte war mir lange Zeit unklar. Ich fand raus es ist scheinbar Norden, wie bei den meisten Anrufungen in Bezug auf metaphysische Wesen. Auch habe ich wie gesagt den Verdacht daß das Wesen die Bezeichnung "Babalon" irgendwie nicht so richtig mag, was wohl daran liegen tut daß diese Wesenheit sich mit einem ihrer früheren Namen aus der vorchristlichen Antikenwelt eher identifizieren tut. Welcher das sein mag bleibt wohl ihr Geheimnis. Trotzdem wird sie irgendwann reagieren wenn der Anrufende sich beharrlich zeigt und nicht so schnell sich entmutigen lässt. Vielleicht gelingt es Anhängern der von Crowley gegründeten Kultreligion "Thelema" etwas einfacher und schneller zu ihr Kontakt aufzunehmen. Wer sie trotz allem anrufen möchte möge dies unten abgebildete Siegel benutzen. Im Unterschied zu Lilith, Hekate oder anderen Unterweltwesenheiten hat sie soviel ich weiß nur dieses.
Babalons Siegel
entwickelt von Aleister Crowley
Nachtrag zum Babalon Ritual:
Ich möchte hier nochmal kurz auf den Titel "Müllmann" zum besseren Verständnis eingehen, denn als solchen bezeichnete mich die Babalon Wesenheit und ihr Begleiter. Ich muß hier etwas weiter ausholen um das halbwegs verständlich erklären zu können. Zunächst gibt es im Okkultismus die Vorstellung daß jegliche Art von lebenden Wesen welche vorhaben den Kreislauf der Wiedergeburten entgegen dem Willen Gottes vorzeitig zu verlassen, zum Beispiel weil sie beschlossen haben nicht mehr länger in eine Welt hineingeboren zu werden in der die Lebewesen gezwungen sind einander aufzufressen da nur auf diese Art die benötigte Energie zum Weiterleben generiert werden kann, von Gott nicht mehr zu ihrer Art Vervollkomnung dieser unserer Welt genutzt werden können und somit aus dem Wiedergeburtszyklus herausgelöst werden. Diese aus dem Inkarnationsprozess herausgebrachten Wesenheiten werden, so glauben Okkultisten früherer Zeiten, an einen Ort verbracht der als die "Achte Sphäre" bekannt ist. Dort werden ihre Energiepersönlichkeitskerne ( Seelen) in eine Art Tiefschlaf versetzt bis eine neue Schöpfung beginnt und sie auf der neuen Welt an der gleichen Stelle oder einer ähnlichen wie die an der sie den Wiedergeburtszyklus verließen, erneut in einem festen Körper inkarnieren und den Kreislauf der Wiedergeburten in einer neuen Welt fortsetzen. Wobei die moralisch verkommendsten unter ihnen innerhalb der "Achten Sphäre" einem Prozess unterzogen werden der ihre Seelen zermalmt und in Weltenstaub auflöst. Als solcher dienen die Überreste ihrer früheren Persönlichkeiten als eine Art von Energieplasma aus dem die nächste Schöpfung kreiert werden kann. Sozusagen so eine Art von Grundbaustoff auf dem das Fundament der neuen Welt erschaffen wird. Jedes Universum, jede Schöpfung besteht also immer aus den recycelten Überresten der vorausgegangenen Schöpfung und seiner damaligen Bewohner die sich nicht zur Vervollkommnung im Sinne des Schöpfers weiterentwickeln wollten. Das ist zugegebener Maßen harter Tobak! Da mein persönliches Bestreben tatsächlich darin liegt möglichst viel Wissen über das Innere und das äußere Universum zu erlangen und danach mit aller Kraft zu versuchen diese Welt und den Kreislauf der Wiedergeburten zu verlassen und Wesen wie Babalon und ihr Begleiter dieses Bestreben aus meinem Geist entnehmen können, deshalb bezeichnete mich Babalon auch als "Müllmann", da sie davon ausgeht daß ich wie der ganze andere Müll der sich weigert das Spiel mitzumachen, aus ihrer Sicht Kandidaten für die "Achte Sphäre" sind. Da hat sie allerdings in meinem Fall die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Durch die Gebete an Jesus Christus ist der Gläubige in der Lage seine karmischen Verstrickungen die ihn an diese Welt fesseln aufzulösen und sich so aus dem Kreislauf der Wiedergeburten zu befreien. Durch die Christuskraft werden auch die tierischen Triebe des Menschen, allen voran der Sexualtrieb, unter Kontrolle gebracht und somit die Anziehungskraft zum Globus der "Achten Sphäre" unterbunden. Dorthin kommen letztendlich scheinbar alle denen es zwar gelang sich aus dem Wiedergeburtszyklus zu befreien, die es aber letztendlich nicht schafften ihre tierische Triebnatur abzulegen oder zumindest unter Kontrolle zu bekommen und somit noch auf die ein oder andere Weise an die materielle Welt gefesselt blieben. Gelingt es dem Gläubigen die eigene Triebnatur zu kontrollieren und sein Karma aufzulösen kann die im Universum orchestrierende Kraft seinen Energiepersönlichkeitskern nicht mehr in einen neuen Körper aus Materie hineinwerfen und muß ihn freigeben. Wohin es danach für den einzelnen anschließend geht vermag ich im Augenblick noch nicht zu sagen. Dies alles zur nachträglichen Erläuterung.
Boris Braunisch am 27.11.2022Kapitel 11
Metatron
Nachdem ich mehrere hoffnungslose Versuche unternahm mir Informationen über vergangene Zivilisationen wie Lemuria, Atlantis und Ägypten zu bekommen in dem ich mich mit verschiedenen dunklen Hexengöttinnen, Erotikdämoninnen und Blutgöttinnen einließ, beschloß ich es diesmal mit einer Wesenheit zu probieren der man in Esoterikkreisen nachsagt der Hüter der Akasha Chronik zu sein. Der Begriff Akasha Chronik stammt aus den Hinduistischen Veden. Dies ist eine Indische Mysterienlehre ähnlich wie im Christentum die Gnosis und bedeutet in etwa soviel wie "Das Gedächtnis Gottes". Ein Wesen was man im Alten Testament, im sogenannten "Tanach", als den Erzengel Metatron bezeichnet sei der Hüter, bzw. Bibliothekar dieses kosmischen Aufzeichnungsapparates der irgendwo im feinstofflichen Bereich, der Astralwelt, also im Jenseits bzw. Quantenraum existieren soll. Zum Aufseher über die Akasha Chronik machte den Erzengel Metatron allerdings erst die New Age Szene der 60er und 70er Jahre, sowie die heutige Esoterikszene. Im Tanach selbst finden sich keinerlei konkrete Beispiele die darauf hindeuten daß der Erzengel Metatron der Hüter von irgendwelchen kosmischen Geheimnissen oder Ereignissen sei. Angeblich soll es sich bei diesem Wesen um einen von Gott in den Himmel entrückten und in einen Engel umgewandelten Menschen handeln. Genauer gesagt um den Propheten "Henoch", mit dessen Taten der Allvater angeblich dermaßen auf Erden zufrieden gewesen sein soll daß er auf die Idee kam ihn den physischen Tod angeblich nicht erleiden zu lassen und ihn noch zu Lebzeiten von der Erde entrückte um ihn dort seiner neuen Verwendung als Engel zuzuführen. Ob das so stimmt ist gegenwärtig nicht nachprüfbar. Jedenfalls dachte ich mir wenn schon irgendein höherdimensionales Wesen mir auf meine Fragen über Lemuria, Atlantis und Ägypten konkrete Antworten geben könnte, so müßte das wohl vermutlich laut den Fähigkeiten die man ihm zuspricht wohl die Wesenheit Metatron sein und nicht irgendwelche Lustdämoninnen wie Lilith oder Hexengöttinnen wie Hekate oder Blutgöttinnen wie Babalon, da diese Wesen auch letzten Endes auch komplett andere Absichten mit uns Menschen haben und eigenwillige Ziele verfolgen. Vorausgesetzt es stimmt was man über das Wesen Metatron sagt und es tatsächlich so etwas wie ein Kosmischer Gedächtnishüter ist. Also entschied ich mich ihn anzurufen. Da es im Internet und Esoterikbüchern keine wirklich brauchbaren Anweisungen gibt wie man den Erzengel Metatron kontaktieren kann, außer zahlloser debil und einfältig klingender naiver Esoterikgebete, entschloß ich mich dazu ein eigenes Ritual, basierend auf dem Gnostischen Voudon von Michael Bertiaux zu kreieren. Ich kontaktierte einige in England und Indien lebende okkulte Künstler über eine Verkaufsplattform im Internet und bestellte bei ihnen 5 selbstgemachte Orgonitpyramiden, versehen mit dem Siegel des Metatron in verschiedenen Größen. Vier kleine und eine Große. Dazu vier Teelichter und Räucherstäbchen aus Sandelholz. Das ganze ordnete ich wie folgend abgebildet auf einem Tisch an:
Die Anrufungen führte ich in verschiedene Himmelsrichtungen aus, da dem Erzengel Metatron keine mir bekannte Himmelsrichtung je zugeordnet wurde. Sie lautete in etwa wie folgt:
"SEHR GEEHRTER METATRON
ICH GRÜßE DICH. BITTE ERSCHEINE MIR IM TRAUM UND LASS MICH BITTE EINBLICKE ERHALTEN WIE DIE MENSCHEN IM ALTEN LEMURIA UND ATLANTIS LEBTEN, WIE SIE AUSSAHEN UND WORAN UND WIE IHRE KULTUR UND ZIVILISATION UNTERGING. BITTE VERGIB MIR MEINE ARROGANZ UND DIREKTHEIT.
ES GRÜSST DICH HERZLICH UND RESPEKTVOLL
BORIS BRAUNISCH"
Das ganze schrieb ich wie immer auf einen Zettel und legte ihn zu den anderen Sachen auf den Anrufungstisch. Einen zweiten mit identischem Inhalt legte ich wieder unter mein Kopfkissen. Dann zündete ich das Räucherstäbchen und die Teelichter an und ging zu Bett. In der hypnagogen Einschlafphase ( das heißt im Moment zwischen Wachsein und Einschlafen ) nahm ich dann folgende Phänomene um mich herum wahr. Ich hörte in der Wohnung und in meinem Zimmer wo ich im Bett lag eigenartige und langgezogene Geräusche, in etwa so als würden große Gasblasen langsam aus einem tiefen Sumpf oder Moor nach oben steigen und mit einem lauten,tiefen, langgezogenen "Bluuuup" zerplatzen. Auch vernahm ich seltsame elektronisch klingende Summ-, Klick-und Rassellaute. So als würde man einem Computer oder einer Art von antiker Rechenmaschine bei der Ausführung irgendwelcher einprogrammierter Arbeitsschritte zuhören. Beeindruckend war eine Art von Lichtstrahl den ich nicht mit geschlossenen Augen sehen konnte aber dafür mehr fühlend wahrnahm wie er schräg von rechts oben aus einer Ecke an der Decke meines Zimmers auf meinen Schädel herabkam. Vor meinen inneren Sinnen konnte ich regelrecht sehen wie die Staubteilchen in der Luft des Raumes von der Wucht des Strahls explosionsartig zur Seite geschoben wurden. Ich hatte das Gefühl der Strahl ging regelrecht durch meinen Schädel hindurch. Ich konnte deutlich die Schockwelle spüren die wie eine lichtschnelle Woge durch meinen Kopf von rechts nach links hindurchging. Auch mein Laptop was links am Kopfende meines Bettes auf einem Schreibtisch stand bekam diese Welle zu spüren. Ich vernahm deutlich wie es sich obwohl es nicht am Stromnetz angestöpselt war und sich im runtergefahrenen Zustand befand, sich deutlich hörbar laut klickend einschaltete und ein, zwei Sekunden später wieder ausschaltete. Dann vernahm ich eine sehr leise und elektronisch verzerrt klingende männliche Stimme. Da sie so leise sprach konnte ich beim besten Willen nicht verstehen was sie mir mitzuteilen versuchte. Dann hörte ich eine weitere männliche Stimme die allerdings deutlich zu verstehen war sagen:"Er hat geantwortet." Dann wurde hinter meinen geschlossenen Augenlidern alles Smaragdgrün. Ich begann mich ein wenig unwohl zu fühlen, beschloß aber nicht abzubrechen und mich weiterhin auf das zu konzentrieren was hinter meinen Lidern meinen Sinnen offenbart wurde. Ich sah ein kohlrabenschwarzes Wesen dessen Kopf stark an den eines Falken oder Adlers oder Ibis irgendwie ein wenig zu erinnern schien. Seine schwarze Haut schien aus zahllosen gleichschenkligen Dreiecken zusammengesetzt zu sein und an alte Computervektorgrafiken zu erinnern welche in unterschiedlichen Helligkeitsgraden glitzerten jedesmal wenn das Wesen seinen Kopf bewegte. Dann verwandelte es sich in einen schwarzen Diamanten. Dieser nahm die gleiche Smaragdgrüne Farbe an wie das Licht am Anfang. Dann öffnete sich der Smaragdgrüne Diamant und erinnerte jetzt ein wenig an so eine Art Seestern. Von innen war er allerdings immer noch schwarz. Es glitzerte grünlich hier und da an seiner freigelegten Innenseite welche mir zugewandt war. In der Mitte des Seesterns schien so eine Art Öffnung zu sein in der sich etwas bewegte. Als ich näher hinsah schoß blitzartig dort irgend so etwas wie ein Tentakel hervor und traf mich mitten im Gesicht. Ich erschrak dermaßen daß ich sofort mit einem heftigen Ruck hochschreckte und augenblicklich erwachte. Ich habe das Gefühl daß die Quelle des grünen Lichtes das Vogelkopfartige Wesen ist, welches meinen Kontakt zum echten Metatron zu blockieren versucht um zu verhindern daß ich Wissen empfangen kann. Ich werde mich wohl oder übel irgendwann diesem Dämon stellen müssen damit er den Weg freigibt. Ein Kamerad beim Militär der über meine Experimente und Anrufungen bescheid weiß und ebenfalls über hellsichtige Fähigkeiten verfügt namens David D. wurde von mir gebeten seine Fähigkeiten zu nutzen um mir ein wenig unter die Arme zu greifen sollte ich Hilfe benötigen. Es gelang ihm tatsächlich Kontakt zum scheinbar echten Metatron herzustellen. So wie es aussieht wird er wohl nicht von irgendwelchen Wesenheiten abgeschirmt so wie ich. Er beschrieb den Erzengel Metatron so wie er ihm erschien als riesigen Eisbär mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf und sich aufhaltend an einem Ort der stark einer Bibliothek ähnelte. Ich mußte erstmal herzhaft lachen als ich dies vernahm, genau wie er. Schließlich, so erklärte ich David, ergibt das Aussehen dieses Wesens trotz allem wenn man genau hinsieht tatsächlich Sinn. Das Geweih auf seinem Kopf bedeutet hohe Intelligenz. Der kräftige und wuchtige Eisbärenkörper signalisiert: "Ich bin mächtig", "Ich habe was zu sagen", "Ich bin nicht irgendwer". Und die Bibliothek in der er sitzt ist ein Ort des Wissens, also eindeutig die berühmte Akasha Chronik würde ich sagen. Wirklich eine saubere Leistung von David, muß ich schon sagen. Ich hätte das alles gerne selber gesehen, befürchte aber ich werde zuerst daß Problem mit dem Vogelkopfmensch lösen müssen. Mal sehen was sich da machen lässt. Hier nochmal zum Abschluß das Zeichen des Metatron:
Nachtrag:
Ich glaube daß das Zeichen der Wesenheit die sich als Metatron bezeichnet sowie auch die Wesenheit selber etwas mit der Altägyptischen Gottheit Seth zu tun hat. Seth war bzw. ist das was wir heute als die Wesenheit Satan bezeichnen nur in einer älteren, antiken Version. David selbst berichtete mir einmal daß er versucht hätte mich "astral" zu besuchen aber von einer Falkenköpfigen, schwarzen Erscheinung in Menschlicher Form beim Betreten meiner Sphäre gehindert wurde. Die Gestalt selber flößte ihm extremes Unbehagen und Angst ein. Das Wesen erzählte ihm er und seinesgleichen würden alles daran setzen die Schöpfung des Christus kaputt zu machen und dafür zu sorgen daß die Menschen sich ausschließlich nur noch mit materialistischen Dingen sich befassen täten und von Gold und Reichtum träumten. Das Wesen sei blitzschnell und sehr stark gewesen, hätte ihn an den Armen gepackt und versucht ihn in den Weltraum Gedankenschnell mitzunehmen. Erst als er anfing laut zu Jesus Christus um Hilfe zu bitten ließ es von ihm ab und er kam frei und kehrte sofort in seinen Körper zurück. Ich glaube daß dies das gleiche Wesen war was ich bei meinem Experiment umgeben von grünem Licht sah. Das echte Metatron Symbol dürfte vermutlich das Hexagramm sein ( also der Sechszackige Stern bzw. König Salomos Symbol ). Dieses Zeichen steht auch gleichzeitig für die Wesenheit Jahve oder auch Jehova genannt. Siehe hier:
Auch machte ich den Fehler die Pyramide als Anrufungshilfe zu benutzen welche ja auch das Symbol des Seth ist. Das von ihm kreierte falsche Symbol für Menschen haftete an der Aussenseite der Pyramide und impliziert das Symbol und Pyramide zu Metatron und zusammen gehören, was aber nicht der Fall ist. Eine Täuschung !!!
Die einfältige und naive Esoterikszene wird schon seit Jahrzehnten von dieser Altägyptischen, bösartigen Dunkelgottheit getäuscht die sie alle versucht glauben zu machen er sei der wahre Hüter der Akasha Chronik. Was aber offensichtlich nicht der Fall ist. Dieses Wesen hat dank seiner Täuschung die Masse der Esoteriker auf seine Seite gebracht durch den von ihm vor langer Zeit entwickelten Pyramidenkult. Nehmen sie nichtsahnend mit ihm Kontakt auf versorgt er sie mit Fehlinformationen, was wiederum bewirkt daß die Menschen weiterhin über ihre Existenz und den wahren Grund für ihr Dasein im Unwissen bleiben. Dazu zeigt er jedem der nach Erkenntnis und Wahrheit strebt etwas anderes. Wenn zum Beispiel mehrere Leute ihn nach versunkenen Zivilisationen wie Lemuria oder Atlantis fragen bewirkt er durch diese Taktik daß die Leute sich aufgrund ihrer unterschiedlicher Bilder die sie gezeigt bekommen in die Haare kriegen und einer dem anderen vorwirft ein Lügner zu sein und nicht richtig in der Akasha Chronik lesen kann. Somit wird auf geschickte Art und Weise für Zank und Spott und jede Menge Unfrieden unter den spirituell Suchenden gesorgt. Ein echter Satansbraten also. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Nachtrag II:
Ich habe mittlerweile herausgefunden daß das Hexagramm des Jahve innerhalb des Metatronwürfels und seiner heiligen Geometrie ebenfalls wiederzufinden ist. Das würde eventuell bedeuten daß es sich hier um ein Konglomerat verschiedener Wesen zu handeln scheint die sich zu einem Komplex scheinbar zusammengeschlossen zu haben scheinen. Da der Israelitische Gott nicht gerade für echtes Mitgefühl bekannt ist sondern eher für geballte Kriegstreiberei und Brutalität und Metatron scheinbar zuständig für Falschinformationen, sei hier meiner Meinung nach höchste Vorsicht angemahnt.
Kapitel 12
Papa Legba Teil 1
Die Wesenheit Papa Legba ist im Haitianischen Voudun und im New Orleans Voodoo eine der obersten Loa ( Geistwesen ). Der Mensch der vorhat einen der Loa anzurufen egal welchen, egal aus welchem Grund, soll als erstes den Loa Papa Legba anrufen und diesen um die Erlaubnis bitten mit diesem oder jenem Loa in Kontakt treten zu dürfen. Papa Legba gilt als der Tor- bzw. Schlüsselwächter der das Wurmloch bzw. die Einstein- Rosenbrücke in der Astralwelt öffnet welche in die Sphäre des jeweiligen Wesens führt mit dem man sprechen möchte. Der Fragenkatalog den ich mir ausdachte umfaßt Fragen von denen ich der Meinung bin daß niemand außer Legba selbst sie beantworten kann. Insofern er es möchte natürlich vorausgesetzt. Ihm sagt man nach über immenses kosmisches Wissen Bescheid zu wissen. Vielleicht handelt es sich bei ihm sogar um den von mir so innigst gesuchten wahrhaftigen Erzengel Metatron, nur in diesem Fall in seiner Haitianischen Version, wer weiß ? Folgende Fragen habe ich vor ihm zu stellen sollte der Kontakt zustande kommen:
1.Wie enstand das Universum und wie alt ist es ?
2.Welchen Zweck hatte die Erschaffung der Dinosaurier ?
3.Wie sah es im alten Lemuria aus und wie ging diese Kultur zugrunde ?
4.Wie sah es im alten Atlantis aus und wie und woran ging diese Zivilisation zugrunde ?
5.Warum ist die Menschliche Rasse in viele Völker mit unterschiedlichen Sprachen aufgeteilt und welchen Zweck hatte das ?
6.Wie haben die Ägypter die Pyramiden bauen können ohne moderne Technik und wie haben sie die gewaltigen, schweren Steinblöcke bewegen und anheben können ?
7.Wie sieht das Leben auf der Erde in ca. 600 Jahren aus ?
8.Was passiert mit den Menschen nach ihrem Tod ? Gibt es die ständige Wiedergeburt auf Erden in ständig neuen Körpern ? Gibt es Himmel und Hölle ?
9.Wer oder was ist Papa Legba ? War er mal ein Mensch ? Zum Beispiel der Prophet Henoch ? Oder war er immer schon ein geistiges Wesen ?
10.Was kann mir Papa Legba über Jesus Christus sagen ?
11.Was kann mir Papa Legba über die Wesenheit JHWH sagen ?
12.Was kann mir Papa Legba über die Wesenheit Allah sagen ?
13.Gibt es Leben auf anderen Planeten in anderen Galaxien ?
14.Gibt es Leben auf anderen Planeten in unserer Galaxis ?
15.Was wurde aus dem Menschen Reinhold Siegfried Sebastianus Braunisch, meinem irdischen, leiblichen Vater hier auf Erden nach seinem physischen Tod ? Wohin ging er ? Ist er noch am leben? Wurde er wiedergeboren hier auf Erden ? Oder auf einem anderen Planeten ? Oder ging er in das Reich von Jesus Christus in der geistigen Welt ein, raus aus dem Wiedergeburtszyklus ?
16.Wer oder was verbirgt sich hinter der Wesenheit "LAM" die Anfang des 20ten Jahrhunderts von dem Magier Aleister Crowley gemalt worden ist ?
Den Loas aus dem Voudun sind bestimmte Wochentage zugeordnet, z. B. Baron Samedi hat den Samstag zugeordnet ( Samedi=Samstag ) also ruft man ihn Samstags. Baron Lundi hat den Dienstag ( Lundi=Dienstag ) und so weiter. Papa Legba wurde dem Montag zugeordnet, also werde ich ihn immer Montags anrufen. Allerdings benutze ich das von Michael Bertiaux nicht traditionelle Anrufungsritual aus seinem "Voudon Gnostic Workbook", was eine bequeme Anrufung von zu Hause aus gewährleistet ohne dabei auf irgendwelche Friedhöfe gehen zu müssen wie es eigentlich traditionell gemacht werden sollte. Wenn man die Loa von zu Hause aus Richtung Osten anruft geht das mit dem Gnostischen Voudon Ritual auch sehr gut, hab ich bereits bei früheren Gelegenheiten festgestellt. Aber zumindest die den Loa traditionell zugeordneten Wochentage und Opfergaben sollte man berücksichtigen. Da ich vorhabe pro Woche nur eine Frage zu stellen kann es also durchaus eine Weile dauern bis ich mit meinem Fragenkatalog durch bin. Ca. 3-4 Monate wird sich das ganze hinziehen schätze ich. Sollte das mir durchgegebene Material nicht vollumfassend in dieses Buch passen wird in einem zweiten Tagebuch von mir weitergeschrieben.
Boris Braunisch am 05.03.2023Papa Legba
Teil 2
Ich richtete meinen Anrufungsaltar ein paar Tage später Richtung Osten aus, der geografischen Heimat der Lucky Hoodoo Wesenheiten und drapierte folgende Opfergaben und Materialien auf dem Tisch: Erdnüsse mit Salz und Honig, 4 LED Teelichter, 1 Duftkerze, 1 weiße Kerze mit dem Veve von Papa Legba, 1 Zigarre, 1 Glas Rum, Schwarzer Kaffee und schwarze Schokolade und meinen mit Totenköpfen geschmückten Zeremonienstab. Damit wird nach dem Vorlesen des Anrufungstextes drei mal auf den Boden geklopft. Dies verlangen Voodoo Zeremonien bei denen höhere Wesenheiten herbeibeschworen werden sollen so. Aus Tradition halte ich mich an einige der vorgegebenen Ritualabläufe obwohl der Schwerpunkt bei dem von mir genutzten System auf dem Gnostischen Voudon von Michael Bertiaux basiert wo drei mal in die Händeklatschen reicht. Es war exakt 12.00 Uhr Nachts, exakt der Zeitpunkt wo der Sonntag auf den Montag übergeht und ich begann das kurze Ritual ( hier schlich sich wie ich später bemerkte ein kleiner Fehler ein da der Montag ja um 12.00 Nachts endet und der Dienstag beginnt. Da Legba aber der Montag zugeschrieben wird sollte man die Anrufung möglichst vor mitternacht machen. Das nur nebenbei ). Der Ritualtext befasste sich mit der Frage nach der Entstehung des Universums und dessen Alter. Nach Vorlesung des Anrufungstextes und der eigentlichen Frage klopfte ich drei mal mit dem Zeremonienstab auf den Boden, verbeugte mich, knipste das Licht aus und ging zu Bett. Die Kerzen brannten. In den folgenden 24 Stunden hatte ich im Traum folgende Vision:
Ich sah eine mit roten Rosenblüten ausgelegte Fläche in deren Mitte ein schwarzer Totenschädel mit dunklen Augenhöhlen, eingebettet in dieses Meer aus Rosenblättern lag. Das Sichtfeld zoomte wie eine Kamera immer näher heran, bis das gesamte Sichtfeld von dem schwarzen Totenschädel ausgefüllt wurde und ich die Maserung und kleinere Unebenheiten auf seiner Oberfläche erkennen konnte. Dann stand plötzlich ein Typ neben mir den ich nicht genau erkennen konnte und er meinte zu mir daß Papa Legba die von mir gestellte Frage nicht beantworten könne da er dafür nicht zuständig sei ...
Jetzt muß ich dazu sagen daß alles was ich über Papa Legba weiß dem Internet und diversen Dokumenten entnommen habe. Vieles davon trifft zu. Anderes wohl wiederum nicht und wurde ihm stattdessen fälschlicherweise im nachhinein einfach angedichtet. Aber ich dachte mir folgendes: Wenn er ein Gatekeeper, Torwächter und Toreöffner ist ... dann müßte es ihm eigentlich möglich sein mir zumindest ein Tor zu öffnen was zu dem Raum führt in dem sich die Akasha Chronik befindet, bewacht von dem Engel den David D. beschrieb und der aussah wie ein riesiger Eisbär mit Hirschgeweih. Dummerweise kann man Papa Legba immer nur am Montag rufen, so will es der Brauch ( mittlerweile weiß ich daß man die Berücksichtigung der Wochentage und Himmelsrichtungen im Voodoo bzw Voudun auch weglassen kann. Ich machte es mir damals nur unnötig schwer ). Na ja ... am kommenden Montag geht es weiter. Mal sehen was mich dann erwartet. Es ist noch nicht vorbei. Interessant war auch als ich mich dem Totenschädel näherte, hörte ich eine Melodie. Es klang wie eine New Orleans Blues Version des Chris de Burgh Songs "Ship to Show" aus den 1980zigern. Allerdings wurde der Refrain geändert. Statt "Ship to Show" wurde gesungen "Gypsy Man". Als ich im Internet beim Übersetzer nachschaute was das zu bedeuten hatte bekam ich zur Antwort: "Zigeunermann". Seltsam, dachte ich mir und scrollte weiter nach unten da dort noch weitere Sinnbildliche Interpretationsmöglichkeiten erläutert wurden. Da stand weiter unten zum Beispiel auch "Freigeist"!
Na das nenn ich doch glatt mal bezogen auf mich einen absoluten Volltreffer !! 😊
Boris Braunisch am 07.03.2023Nachtrag:
Es wurde mir mehrmals im Traum mitgeteilt daß Papa Legba nicht für die Kommunikation mit der Akasha Chronik zuständig sei. Er selber sei in etwa zu verstehen wie eine Art Relaisstation oder auch Telefonzentrale die man zuerst anwählen muß bevor man einen der Loa direkt kontaktiert. Die Loa selber sind Elementarwesen die in den 4 Elementen beheimatet sind ( also Feuer, Wasser, Erde, Luft ) und die Bilde-und Bindekräfte repräsentieren welche unsere Welt tief in ihrem subatomaren Kernen elektromagnetisch zusammenhalten. Sie sind tief in der inneren mataphysischen Mechanik unseres Planeten verankert und formten diesen angeblich einst vor langer Zeit aus einer Unmenge aus Staub und Geröll im Auftrag des baumeisterlichen Geistes der hinter allem steht. Würden sie ihre Tätigkeit einstellen, würde unser Himmelskörper sich wieder in das zurück verwandeln was er einst vor langer Zeit einmal war. Nämlich eine riesige Staubwolke. Das beträfe unser aller Körper, sowie auch die der Tiere, Pflanzen und das Gestein, sogar das Wasser. Was die Akasha Chronik angeht ( also das Weltgedächtnis ) so sei diese ausschließlich im Unterbewußtsein jedes Menschen verankert und der Zugang dorthin ausschließlich nur über Meditation erreichbar. Das würde bedeuten über jede einzelne der von mir ursprünglich für Papa Legba vorgesehenen Fragen bei Zeiten meditieren zu müssen und das so lange bis sich zu dem entsprechendem Thema hinter den geschlossenen Augenlidern Bilder sich beginnen zu manifestieren. Dabei käme es von Individum zu Individum zu geringfügigen Abweichungen in den Visionen da alles gezeigte den eigenen Überzeugungen gemäß ein wenig individuell eingefärbt werde. Im Kern ginge es aber immer um das gleiche Thema ( z.B.: Atlantis ) trotz leicht unterschiedlicher Bilder und man würde bei genauerer Überprüfung oft feststellen daß die Anzahl der Übereinstimmungen bei den übermittelten Bildern die Anzahl der Unterschiede grundsätzlich überträfe. Die endgültigen Antworten gibt es ausschließlich nur in der Welt des Jesus Christus welche erst im Leben nach dem Tode erreicht werden kann. Auf dem Weg dorthin gilt es allerdings erst die Welten der Dämonen ( Wiedersacher ) zu durchqueren und sich dort gewissen Prüfungen zu unterziehen. Soweit das mir offenbarte.
Das Veve des Papa Legba
Kapitel 13
Baron Samedi und Maman Brigitte
Nekromantie ( Totenbeschwörung ) hat im Allgemeinen auch in der Magie einen oft sehr schlechten Ruf. Oft mußten Magie Praktizierende feststellen daß es sich bei den herbeigerufenen Geistwesen gar nicht um den verstorbenen Ehepartner, Opa, Freund, Vater, Frau etc. handelte sondern stattdessen um ein oder mehrere bösartige Geistwesen die einfach nur das Aussehen der herbeigerufenen Person imitieren um sich auf diese Art und Weise das Vertrauen des Anrufenden zu erschleichen um sich an dessen Lebenskraft laben zu können. Diese Wesen können im Verstand des sie Anrufenden lesen wie in einem offenen Buch und kommen so oft auf leichte Art und Weise an sämtliche Erinnerungen die den Anrufenden mit der Person die er herbeiruft in seiner Vergangenheit einst verbanden und können so effektiv den Anrufer durch gute Schauspielerei und die Fähigkeit zur Gestaltwandlung täuschen. Trotz all dieser durchaus zur Sorge veranlassenden Tatsachen spielte ich mit dem Gedanken meinen verstorbenen Vater in der jenseitigen Welt anzurufen. Ich habe einen starken Glauben an Jesus Christus und bete fast jeden Abend vor dem zu Bett gehen zu ihm um unter anderem meinem Vater im Jenseits beizustehen und ihn zu beschützen so gut wie es geht. Dennoch würde ich gerne seine Stimme nochmal vernehmen, auch um zu erfahren wie es ihm dort wo er sich gerade befindet zur Zeit ergehen mag. Interessant wären mit Sicherheit auch die visuellen Beschreibungen seiner Umgebung. Ich fühlte mich ein wenig unwohl bei dem Gedanken jemand Verstorbenen herbeizurufen. Irgendwie kam mir das alles ketzerisch und unchristlich vor. Die Toten soll man ruhen lassen, so heißt es in alten Schriften. Trotzdem war meine Neugier einfach zu stark und ich beschloß es irgendwann einmal zu versuchen. Zuerst aber beschloß ich mich erst einmal mit den Wesenheiten bekannt zu machen die als die beiden obersten Todesengel auf Erden gelten und im Voudun auf Haiti und Voodoo in New Orleans in Louisana / USA als Baron Samedi und seine Gefährtin Maman Brigitte bezeichnet werden. Beide gelten als Wesenheiten welche die unterste Ebene der Astralwelt das sogenannte Geisterreich welches noch mit der Erde, unserer Welt, verbunden ist bewohnen und am öftesten auf Friedhöfen astral anzutreffen sind. Sie sollen angeblich Legionen von Seelen einsam Verstorbener in ihre riesige Familie von Loa Geistwesen, genannt "Ghede", aufgenommen haben. Dort halten sich die Verstorbenen eine Zeitlang auf bis sie in obere Himmelwelten oder untere Unterwelten weitergeleitet werden, je nach der Qualität des auf Erden zu Lebzeiten angesammelten Karmas. Sollte sich mein Vater dort noch aufhalten und noch nicht weitergereist sein, können ihn Baron Samedi und Maman Brigitte sicherlich ausfindig machen und herbeirufen. Ich beschloß erstmal noch nicht mit der Tür ins Haus zu fallen und meinen verstorbenen Vater herbeizurufen und mich stattdessen erstmal vorsichtig mit diesen beiden Todesengeln bekannt zu machen. Ich rief erst einmal wie es im Voodoo üblich ist an einem Montag Papa Legba an und bat mit Baron Samedi und Maman Brigitte in Kontakt treten zu dürfen. Ich erwartete nicht die Wesenheit Papa Legba zu sehen und es geschah auch nichts. In meinen Träumen die darauffolgenden Nächte passierte auch nichts besonderes. Als der besagte Tag kam ( ein Samstag weil Samedi=Samstag ) hatte ich alle Opfergaben die ich benötigte zusammen. Als da wären: Rum, geröstete Erdnüsse, schwarze Schokolade, schwarzer Kaffee, Kerzen, Tarotkarte mit dem Symbol "Tod", 4 LED Teelichter in violetter Farbe ( die Farbe von Baron Samedi und Maman Brigitte ) und Zigarren. Schließlich noch ein paar Fetische die die beiden darstellen sollen: Totenschädel, Skelettbüste, eine Voodoo Strohpuppe etc.
Der Tisch wurde von mir genau wie zuvor bei Papa Legba Richtung Osten ausgerichtet, der geografischen Himmelsrichtung der Lucky Hoodoo Wesen ( Totengeister ) im Gnostischen Voudon ( später realisierte ich daß die Himmelsrichtung fast jedesmal eigentlich egal ist. Die Wesenheiten kommen immer, egal in welche Richtung der Ruf erfolgt ). Den Anrufungstext hielt ich fürs erste sehr allgemein, da meine erste Anrufung dieser Wesen erstmal nur dem gegenseitigen Kennenlernen dienen sollte. Er lautete in etwa wie folgt:" Oh ehrenwerter Baron Samedi, oh ehrenwerte Maman Brigitte, ich grüße euch. Ich bringe Trankopfer und Gaben und hoffe sie erregen euer Wohlgefallen. Bitte offenbart euch mir im Traum denn ich möchte euch kennenlernen. Vielleicht möchtet ihr später einmal etwas für mich tun, sollte ich euch nochmals rufen. Es grüßt euch respektvoll Boris Braunisch." Dies las ich laut Richtung Osten, verbeugte mich und ging zu Bett. Ein identischer Zettel lag wie immer zwischen den Opfergaben auf dem Tisch. Nachts als die Träume kamen erlebte ich folgende Szenarien. Ich befand mich in einem Raum der als erstes von Baron Samedis Begeiterin Maman Brigitte betreten wurde. Sie hatte eine menschliche Erscheinungsform angenommen und trug ein schwarzes, langes, bis zum Boden reichendes, glockenförmiges viktorianisches Kleid mit Puffärmeln und langen bis zum Ellenbogen reichenden schwarzen Handschuhen. Auf ihrem Kopf saß ein schief sitzender schwarzer Damenzylinder wie er im 18ten Jahrhundert in England von wohlhabenden Frauen getragen wurde. Ihre Haut war weiß und ihre Haare rot und fielen ihr leicht gelockt bis auf die Schultern. Sie kam auf mich zu und ihre Augen begannen leicht violett zu leuchten. Ich konnte mich nicht bewegen und fühlte mich wie festgenagelt. Sie trat vor mich, sprach kein Wort und ergriff meine Hand. Sie hielt meine Augen mit ihrem Blick fest und führte meinen Arm nach oben bis er zusammen mit ihrem ein aufgestelltes Dreieck zwischen uns bildete. Ihre Hand hielt meine dabei fest umschlossen, unsere Finger waren ineinander verschränkt. Es sah aus als würde sie mich auffordern mit ihr zu tanzen, so wie Pärchen das miteinander berührenden und hochaufgestellten Armen altmodisch früher taten. Ich war immer noch im violetten Leuchten ihrer Augen gefangen und konnte den Blick nicht abwenden. Ich spürte seltsamerweise wie gigantische Wellen von sexueller Energie von diesem Wesen ausgingen und mich stark erregten. So standen wir uns bewegungslos gegenüber. Nach einer gefühlten Ewigkeit ließ sie langsam und bedächtig meinen Arm sinken und löste ihre Finger aus meinen, dabei ging sie weiterhin mit mir Augenkontakt haltend langsam rückwärts. Das violette Leuchten ihrer Augen wurde mit jedem Schritt mit dem sie sich rückwärtsgehend von mir entfernte schwächer. Ich stand da wie blöd, konnte mich immer noch nicht bewegen, hatte einen enormen Ständer in der Hose und den Arm immer noch wie zum Hitlergruß erhoben. Schließlich bog sie rückwärtsgehend durch die Tür hindurch durch die sie den Raum betreten hatte, bog um die Ecke und war verschwunden. Damit war der Bann gebrochen und ich konnte mich wieder bewegen. Man ließ mir allerdings keine wirkliche Verschnaufpause. Kaum war Maman Brigitte verschwunden erschien Baron Samedi. Hatte seine Begleiterin sich noch für ein menschliches Erscheinungsbild entschieden, so konnte man das in Bezug auf den Baron nicht mehr wirklich sagen. Vor mir etwa in Höhe meines Kopfes aber ein paar Meter entfernt, schwebte plötzlich ein riesiger Mund im Raum. Er bestand ausschließlich nur aus Knochen und Gebeinen. Ich sah Oberarmknochen, Unterarmknochen, Oberschenkelknochen, Schienbeinknochen, alles perfekt angeordnet so daß es einen vollkommenen Mund ergab. Als er sich öffnete um zu sprechen sah ich keine Anzeichen einer Zunge aber dafür zwei Reihen von Totenschädeln, eine oben, eine unten. Sie sollten wohl die Zähne darstellen. Der Mund brüllte mich an: "WIEDERSTAND ZWECKLOS!!" Genau in diesem Moment war ich von einem Rudel schwarzer, hässlicher Hunde die scheinbar kein Fell sondern nur schmutzige, schleimige dunkle Haut hatten umgeben. Die scheußlichen Köter begannen mich von allen Seiten abzulecken und sogar meinen Oberkörper und Unterkörper abzuküssen. Zu meinem Entsetzen stellte ich fest daß erneut sexuelles Verlangen in meinem Körper hochzusieden begann, wenn auch nicht so heftig wie zuvor wie bei Maman Brigitte. Mir war die Situation dermaßen zuwider daß ich augenblicklich aus meinem Körper herausschoß und an der Stelle wo ich ebengerade noch von den Hundsdämonen umgeben war stand nun so eine Art Doppelgänger von mir der meinen Platz dort stellvertretend für mich einnahm. Einmal der Gruppe lüsterner Köter entronnen konnte ich abseits stehend und in Sicherheit die Situation gefahrlos beobachten um zu sehen was weiter passierte. Mein Doppelgänger schien das Spiel zu genießen und hatte verzückt die Augen geschlossen während die Hundsmeute ihn abküsste und abschleckte. Irgendwie hatte ich dann das Gefühl als ob der ganze Haufen mit meinem Doppelgänger in der Mitte zu schmelzen begann da sie sich alle nach unten zu bewegen schienen. Als ich genauer hinsah bemerkte ich daß allesamt in den Boden unter ihnen einzusinken begannen. Irgendwann war die bizarre Gruppe mit meinem noch immer debil und glückselig grinsenden Doppelgänger im Boden komplett verschwunden. Nur ein dunkles, kreisförmiges Loch blieb an der Stelle zurück wo das abstoßende Schauspiel stattgefunden hatte. Aus dem Loch ertönte plötzlich ein markerschütternder Schrei, vermutlich von meinem Doppelgänger, gefolgt von einem donnernden Gebrüll wie von einem riesigen Dinosaurier. Danach Stille. Ich stand nur da, starrte auf das Loch im Boden und schüttelte schließlich den Kopf. "Idiot", murmelte ich und erwachte mitten in der Nacht. Ich schaute auf die Uhr. Es war glaube ich irgendwas mit 02.15 Uhr am Morgen. Mir schlug das Herz bis zum Hals. Ich knipste das Licht an, ging in die Küche und goß mir erstmal einen Whiskey ein. Na das nenn ich doch mal ne Erstbegegnung ... Hallelulja.
P.S.: Sex und Tod haben eine Menge gemeinsam. Viele Leute haben das nicht auf dem Schirm.
Das Veve von Baron Samedi
Das Veve von Maman Brigitte
Boris Braunsich am 10.04.2023
Nachtrag :
Ich sah meinen Vater tatsächlich nachts im Traum. Er erschien mir in einer Vision die sich für mich sehr authentisch anfühlte, deswegen glaube ich nicht daß es sich um einen Trick jenseitiger Wesen handelte mit dem Ziel mich zu täuschen. Das ganze erinnerte mich stark an die typischen Beschreibungen von Menschen die Nahtoderfahrungen machen mußten und dann in der jenseitigen Welt verstorbenen Verwandten, Freunden, Eltern, Bekannten von früher usw. begegneten, meist in einer friedvollen Umgebung auf einer Blumenwiese oder einer schönen Lichtung im Wald. Genauso war es auch bei mir. Ich sah ihn als ich schlief urplötzlich im Tiefschlaf auf einer Waldlichtung stehend vor mir. Er wurde von Sonnenstrahlen die durch die Bäume die hinter ihm standen und ihn von hinten beleuchteten in ein goldfarbenes, weiches, angenehmes Licht getaucht. Da er von hinten beleuchtet wurde konnte ich ihn von vorne nur undeutlich sehen da seine Vorderseite im Schatten lag. Ich erkannte aber genug Einzelheiten um zu der festen Überzeugung zu gelangen daß es sich bei der sich vor mir befindenden Gestalt um meinen echten Vater gehandelt hat. Er sprach kein Wort, stand nur in diesem schönen Licht und winkte ein wenig mechanisch. Diese mechanische Art zu winken hatte er auch zu Lebzeiten auf Erden gehabt, erinnere ich mich, z.B. wenn er oft früher vom Balkon mir herunter winkte. Die Vision dauerte nur ein paar Augenblicke und war recht schnell wieder verschwunden. Ob der Kontakt zu meinem Vater im Jenseits erfolgte weil ich Wesenheiten wie Baron Samedi und Maman Brigitte um einen Kontakt zu meinem verstorbenen Vater bat oder aber er selber von sich aus auf die Idee kam sich bei mir zu melden um mir zu zeigen daß es ihm gut geht kann ich nicht genau sagen. Ich hatte jedenfalls den Eindruck daß mir gezeigte war authentisch und nicht inszeniert. Soweit mein Ausflug ins Reich der Totenbeschwörung. Ich gebe mich mit dem mir gezeigten zufrieden und belasse es dabei.
Boris Braunisch am 31.07.2023Kapitel 14
Michael Bertiaux, Jesus Christus und
"Das Innere Zothyrische Reich"
Ein paar Worte an dieser Stelle zu Michael Bertiaux und seinem von ihm gegründeten Magischen System, dem "Gnostischen Voudon" was ich hauptsächlich benutze um Wesenheiten egal welcher Art zu kontaktieren. Michael Bertiaux ist ein zeitgenössischer Okkultist und Autor der ausführlich über verschiedene esoterische Themen geschrieben hat. In seinem Buch "The Voudon Gnostic Workbook" präsentiert Bertiaux eine Interpretation von Jesus Christus die sich stark an christlichen und okkulten Traditionen orientiert. Laut Bertiaux ist Jesus Christus nicht einfach eine historische Figur oder eine religiöse Ikone, sondern eine mächtige spirituelle Einheit mit der Fähigkeit das Leben derer zu leiten und zu verändern die seine Hilfe suchen. Bertiaux betrachtet Christus als Manifestation des göttlichen Funkens in uns allen und betont auch wie wichtig es ist durch Gebet, Meditation und Rituale eine persönliche Beziehung zu diesem inneren Christus zu pflegen. Nach Ansicht von Bertiaux ist Christus auch eng mit den Kräften der Natur verbunden und kann als Symbol für die zyklische Natur von Leben und Tod angesehen werden. Er schlägt vor daß Christus uns helfen kann die Unvermeidlichkeit des Todes zu verstehen und zu akzeptieren und das wir durch die Annahme dieses Verständnisses ein tieferes Gefühl spirituellen Bewußtseins und Erfüllung erlangen können. Insgesamt ist Bertiauxs Interpretation von Jesus Christus zutiefst spirituell und in den Traditionen des Christentums und des Okkultismus verwurzelt. Er sieht Christus als eine mächtige Kraft für persönliche Transformation und Wachstum und ermutigt seine Leser, eine tiefe und bedeutungsvolle Beziehung zu dieser spirituellen Einheit zu pflegen. Es ist auch um dies zu erreichen nicht notwendig einer bestimmten christlichen Glaubensrichtung anzugehören oder jeden Sonntag in die Kirche zu gehen, vielmehr geht es darum den unbedingten Glauben an die tatsächliche Existenz der Wesenheit bzw. Kraft mit der Bezeichnung Jesus Christus fest in sich verankert zu tragen. Ist dies der Fall kann man so ziemlich jedes Hindernis im Leben damit beiseite räumen. Beim Herbeibeschwören übersinnlicher Wesenheiten aus anderen Daseinsebenen ist die Schutzfunktion von Jesus Christus bei dieser Art von Magieausübung absolut unerlässlich und gleichzeitig auch äußerst hilfreich. Michael Bertiaux schreibt auch ausführlich über verschiedene esoterische und mystische Themen. Eine seiner bemerkenswertesten Ideen ist das Konzept des "Inneren Zothyrischen Reiches". Laut Bertiaux ist das "Innere Zothyrische Reich" ein altes, mystisches, geistiges, inneres Königreich das auf einer höheren Realitätsebene im Inneren des menschlichen Geistes existiert und auch nur dort zugänglich ist. Es heißt, es sei ein Reich reinen Geistes und des Bewußtseins, in dem Wesen von immenser Macht und Weisheit leben. Bertiaux glaubt daß das "Innere Zothyrische Reich" eine Art spirituelle Vorlage oder auch Blaupause ist, auf die Menschen zugreifen und die sie nutzen können. Indem man sich den Prinzipien und Energien dieses Reiches anpasst kann man dessen riesiges Reservoir an Wissen und Macht sich erschließen. Das "Innere Zothyrische Reich" soll ein Ort der Einheit und der Harmonie sein, in dem alle Dinge in perfektem Gleichgewicht sind. Bertiaux schlägt vor daß dieses innere Königreich im Unterbewußtsein des menschlichen Geistes durch verschiedene spirituelle Praktiken erreicht werden kann, darunter Meditation, Rituale und Anrufungen. Im Wesentlichen stellt das "Innere Zothyrische Reich" den höchsten Ausdruck spirituellen Potenzials dar und wird als Quelle der Inspiration und Führung für diejenigen angesehen die ein höheres Maß an Bewußtsein und Verständnis erreichen möchten.
( ... denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.")
Zitat aus dem ersten Korintherbrief
Anmerkung:
"Das Innere Zothyrische Reich" ist meiner Meinung nach eigentlich nichts anderes als das kollektive Unterbewußtsein der gesamten menschlichen Rasse. Ein riesiges Quantenfeld und metaphysischer Spielplatz für Magier jeglicher Art. Hier ist es möglich sich seinen eigenen Himmel oder aber auch seine eigene Hölle zu erschaffen. Mit Engeln, Dämonen, meinetwegen auch Außerirdischen ... alles möglich. Magische Systeme wie Thelema ,Ars Goetia, Necronomicon, Voodoo, Obeah, Santeria etc. sind nichts anderes als magische Quantenmaschinen mit deren Hilfe man erstaunliche Dinge erschaffen kann. Auch die Außenwelt kann damit manipuliert und verändert werden, sogar die Zeit. Und ja ... es können auch Wesenheiten aus dem Quantenfeld herbeievoziert werden und anschließend gegen andere Menschen auf egoistische Weise eingesetzt werden ( womit wir dann bei schwarzer Magie angelangt wären ). Ob die Wesen die im Jenseits die Verstorbenen Menschen in Empfang nehmen und anschließend nach Abarbeitung ihres Karmas mit gelöschter Erinnerung wieder einkörpern selbsterzeugt sind oder aber wie die Legende der Archonten aus der christlichen Gnosis besagt schon immer da waren, kann ich zum momentanen Zeitpunkt wo ich dies schreibe nicht sagen. Was den Begriff "Zothyr" angeht, dieser ist eine Eigenkreation von Michael Bertiaux. Dies hat er aber auch in einigen seiner Schriften zugegeben. Er versucht damit eigentlich nur das Jenseits mit diesem von ihm selbst entwickelten eigenwilligen Begriff zu umschreiben. Vieles was er schreibt ist wahr. Ich habe es nachgemacht und selbst erlebt. Hekate, Lilith, Baron Samedi, Maman Brigitte, Papa Legba uvm. existieren dort drüben alle tatsächlich im Quantenfeldraum. Die heutigen Religionen sind alle die dekadenten Überreste des früheren hellsichtigen Wesens unserer Vorfahren. In Stücke gebrochen und zahllos oft umgeschrieben. Nichts aus dem Quantenfeldraum bzw. Jenseits läßt sich bis jetzt naturwissenschaftlich nachprüfen, dies ist ein echtes Dilemma. Es muß von jedem selbst erlebt werden, dies ist leider so. Das Quantenraumfeld ist mit dem Chaos identisch. Mit menschlicher Logik kommt man da nicht weit. Die mystische Schau dort drüben ist alles was bleibt. Es gibt dort Leben. Es ist wild und ungezähmt. Wesen die nach Belieben ihre Gestalt verändern können. Die Art wie Menschen Mathematik anwenden ist dort nicht von Nutzen.
Boris Braunisch am 09.09.2023
Der Vexxus Bericht
( Basierend auf wahren Begebenheiten)
Von Boris Braunisch
Nachdem ich verschiedene Wesenheiten im Laufe der Zeit herbeibeschwor bzw. anrief wie Lilith, Hekate, Babalon, Metatron, Papa Legba, Baron Samedi und Maman Brigitte und als Antworten in Bezug auf Fragen wie nach der Entstehung des Universums, Dinosaurier, Himmel und Hölle, Wiedergeburt, Ausserirdisches Leben etc. von den mir angerufenen Wesenheiten nur halbzufriedenstellende bis gar keine Antworten bekam, beschloß ich ein eigenes Wesen bewusst zu erschaffen durch Praktiken der Sexualmagie . Einen sogenannten "Serviteur Loa wie es im Voodoo genannt wird oder in der westlichen Esoterik auch als "Psychogon oder auch als "Tulpabekanntes Wesen , wollte ich erschaffen. Es sollte für mich im Jenseits bzw. Astralreich Informationen zusammentragen und Nachts im Traum während des Schlafzustandes an mich übermitteln. Was genau bei der Erschaffung eines Geistwesens ohne festen Körper für sexualmagische Praktiken vollzogen werden müssen und wie das im einzelnen exakt vor sich geht möchte ich dem Leser dieses Textes gerne lieber erparen. Gesagt sei nur soviel, es hat etwas mit dem Foto einer Person, einem selbstgemachtem Siegel was auf dem Namen basiert welchen das Geschöpf haben soll, ein wenig Blut, einem selbstverfassten Text der die Stärken und Schwächen des Wesens beschreibt, sowie Masturbationsenergie und Bildvisualisierung zu tun. Den Rest möge man sich selber zusammenreimen. Für den Fall daß das Wesen zu einer Gefahr für mich zu werden drohe baute ich in die Art wie es beschaffen sein sollte in den Anrufungstext der helfen sollte es zu erschaffen, eine bestimmte Schwäche als Sicherheit mit ein. Und zwar sollte es das Symbol des Kreuzes Jesu Christi nicht überwinden sollen, damit wenn es mich später zu viel belästigen sollte, ich es mit Symbolen wie Christi Kreuz auf Abstand halten konnte um Nachts unbehelligt und ungestört schlafen zu können. Als ich alles zusammen hatte was ich für die Anrufung brauchte richtete ich den Altar her und richtete ihn aus Richtung Westen (das hat spezielle Gründe). Elf Tage lang las ich jeden Abend vor dem zu Bett gehen elfmal die Anrufung. Danach war ich erschöpft und war froh als es nach elf Tagen vorbei war. Ein paar Tage lang passierte anfangs nichts aufregendes. Dann aber begann sich durch drückende Angstgefühle und bedrohliche Bilder nachts im Traum eine unangenehme, beklemmende, erstickende Präsenz sich anzukündigen. Eines Tages dann, es war sogar tagsüber wenn ich nicht irre, schoß etwas unsichtbares, langgezogenes, schlangenähnliches von rechts kommend blitzartig seitwärts unter meiner rechten Armbeuge zwischen meinen Rippen hindurch und hinein in meinen Oberkörper. Es wickelte sich mit großer Geschwindigkeit im Inneren meines Brustkorbes wie ein Knäuel zusammen und drückte sofort stark auf Atmung und Herz. Mit einem mal fühlte ich mich stark entkräftet und es wurde mir sehr kalt. Ich konnte nur flach atmen und bekam übelste Depressionen von der starken negativ aufgeladenen Ausstrahlung des Wesens. So schleppte ich mich mehrere Tage lang in diesem scheußlichen Zustand morgens zum Dienstbeginn beim Militär. Ich hatte nur wenig Kraft, ließ den ganzen Tag den Kopf hängen und bekam beim gehen kaum die Füße hoch. Die ohnehin schon schweren Soldatenstiefel fühlten sich fast dreimal so schwer an wie normal. Ich hoffte daß das von mir erschaffene bzw. herbeigerufene Wesen wenigstens mal nachts im Traum mit mir sprechen würde wie ursprünglich von mir geplant aber es tat sich nichts, außer daß ich mich gräßlich fühlte und schon im Dienst beim Militär von Vorgesetzten angesprochen wurde warum ich ein Gesicht machen würde wie drei Tage Regenwetter. Sie hatten ja keine Ahnung. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich beschloß abzubrechen und das Wesen möglichst schnell aus mir herauszutreiben, damit ich wieder richtig durchatmen konnte und die Depressionen endlich wieder los wurde. Erschrocken stellte ich jedoch fest daß sich das Wesen selbst durch noch so intensive Gebete an Jesus Christus nicht verscheuchen ließ. Ich hatte es wohl unbeabsichtigt durch ein paar Blutstropfen von mir die wohl zu viel waren zu stark und zu mächtig gemacht.Es waren nur winzige Blutstropfen von mir auf sein Siegel gewesen, gerade mal Stecknadelgroß, aber das hatte wohl bereits ausgereicht wie es schien. In meiner Verzweiflung steckte ich mir einen Ring mit dem Siegel des legendären Königs Salomo, einem der ersten legendären Herrscher über das Israelitische Volk und angeblich Beschwörer und Beherrscher zahlloser Dämonen an den Finger. Ich benutze diesen Ring oft aufgrund seiner magischen Schutzfunktion, trage ihn aber nur zu Hause da ich hier oft aufgrund meiner Experimente von Spukphänomenen heimgesucht werde. Ich hoffte inständig daß er mir auch gegen dieses, von mir selbsterschaffene Wesen, helfen könnte. Ich küsste das sechszackige Siegel auf dem Ring und presste mir diesen mit dem Stern Salomos voran auf die Brust, genau dorthin wo ich das Zentrum der Beklemmung, der Atemnot und den Sitz des unsichtbaren Eindringlings verspürte. Ich rief laut: Im Namen von König Salomo befehle ich dir sofort und augenblicklich meinen Körper zu verlassen. Hinfort! Hinfort! Hinfort! Das wiederholte ich mehrere male. Nach der dritten oder vierten Wiederholung spürte ich wie sich das unsichtbare Wesen in meiner Brust zu regen begann. Es lockerte allmählich seinen Würgegriff um mein Herz und meine Lunge. Dann begann es sich mit zunehmender Geschwindigkeit auseinanderzurollen und ringelte sich von meinem Herz und Brustkorb ab. Dann schoß es blitzartig und schlangengleich so wie es gekommen war seitlich rechts aus meinem Oberkörper zwischen den Rippen heraus und verschwand augenblicklich wie es gekommen war. Zu sehen gab es nichts. Das Wesen blieb für menschliche Augen unsichtbar und hinterließ auch keinerlei Ein-oder Austrittswunden an meiner rechten Oberkörperflanke. Es ging geräuschlos durch Fleisch und Haut und war verschwunden. Mit einem mal konnte ich wieder tief durchatmen und die Kraft kehrte zurück. Der Druck auf Lunge, Brust und Herz verschwand sofort ebenso wie der eisige Griff der Depression der durch die negative Energie der Wesenheit ausgelöst worden war. Um sicherzugehen daß es nicht ein paar Tage später wenn ich ins Bett gehe wiederkommt, zeichnete ich vor dem zu Bett gehen mit meinem Finger Kreuze kreisförmig in die Luft als Schutzring um mein Bett. Als ich dann das Licht ausknipste und im Bett lag nahm ich ein paar Meter von meinem Bett aus gesehen knapp hinter dem Ring aus Schutzkreuzen so etwas wie eine Präsenz war. Sehen konnte man nichts, eher fühlen aber das ziemlich deutlich. In der Hypnagogen Einschlafphase wenn man noch nicht schläft aber auch nicht mehr wach ist, also genau der kurze Moment dazwischen, hörte ich dann ziemlich deutlich in meinem Kopf eine dominante aber auch gleichzeitig enttäuscht klingende Frauenstimme sagen:Warum lässt du mich nicht in dein Bett? Das Wesen konnte die Barriere aus in die Luft gemalten Kreuzen nicht überwinden, genau wie ursprünglich von mir geplant. Beruhigt schlief ich ein und hatte meine Ruhe. Zumindest ein paar Tage lang. Dann begann es. Eines Nachts lag ich wieder im Bett und schlief. Plötzlich fand ich mich ausserhalb meines Körpers wieder in so einer Art Krypta oder Gewölbe. Ich kann nicht genau sagen ob es ein Ort in der Traumwelt war oder irgendwo im Astralreich oder irgendwo dazwischen. Jedenfalls stand ich ausserhalb meines Körpers in einer Krypta und war bekleidet mit Jeans und T-Shirt. Die Krypta war viereckig und mit Säulen an den Wänden ausgekleidet. Zwischen den Säulen verlief die Decke bogenförmig. Es gab viele brennende Fackeln. In der Mitte stand eine Art Ritualaltar umgeben von gefühlt einhundert brennenden Kerzen. Die Oberfläche des Altars war glatt, an den Seitenflächen waren Zeichen, Ornamente und Symbole die ich noch nie gesehen hatte, auch nicht in okkulten Büchern. Vor dem Altar, ein paar Meter davon entfernt stand so etwas wie ein großer, thronartiger, schwerer Stuhl aus Stein und Gebeinen. Arm-und Rückenlehne bestanden überwiegend aus massiven Stein, verziert mit echten Totenschädeln und Arm-und Beinknochen. Auf dem morbiden Knochenthron saß eine gut und athletisch gebaute schöne Frau vom Alter vielleicht Anfang dreißig mit schwarzen, schulterlangen, glatten Haaren und raubtierhaftem Blick in ihren rot glühenden Augen. Sie war in so eine Art schwarzen, transparenten Strumpfhosenanzug aus nylonartigen Material gekleidet der ihren ganzen Körper umhüllte und nur ihre Hände, den Hals und Kopf unbedeckt ließ. Um ihren Hals war mit einer silbernen Kette ein extrem langer, schwarzer Umhang befestigt der um ihre Schultern und ihren Rücken wie fester schwarzer Rauch hinunterfloß. Sie trug keinerlei Unterwäsche und ich konnte ungehindert die haarlose Falte zwischen ihren Beinen sehen. Als sie meinen Blick bemerkte spreizte sie schamlos ihre Beine so daß ich unter dem gespannten Nylon zwischen ihren Beinen alle Einzelheiten noch genauer erkennen konnte. Das Funkeln ihrer roten Augen wurde dabei intensiver. Ich fragte sie:Bist du Elvira ... die welche ich versuchte zu erschaffen ? Sie antwortete: Ja ... und nein. Mein Name ist jetzt Vexxus. Aber ich war einst Elvira welche du versuchtest zu erschaffen ... jetzt ohne ihre Schwächen. Das schien wohl zu bedeuten daß die Kreuze welche ich abends mit meinem Finger um mein Bett wie einen Schutzring in die Luft zeichnete jetzt wohl für dieses modifizierte Wesen kein Hindernis mehr darzustellen schienen. Es konnte jetzt durchbrechen wann immer es wollte. Sie zeigte mit einem Finger ihrer Hand nach oben über ihren Kopf. Auf der übertrieben großen Rückenlehne des Knochenthrones auf dem sie saß war ein Siegel eingraviert. Es sah aus wie ein großes "V was von unten von einem mit der Spitze nach oben gerichteten Dreieck bis zur Hälfte durchstoßen wurde. Die unteren Ecken des Dreiecks wölbten sich wie Flügel leicht an den Kanten nach oben. "Vexxus !, sagte die Frau während sie auf das Siegel zeigte, welches sich doch stark unterschied von dem selbstgemachten Siegel was ich für Elvira ursprünglich entworfen hatte und was auf ihrem Namen beruhte. Ich beschloß eine Frage zu stellen. Ich fragte das Wesen: Warum gibt es jedesmal wenn ich eine Wesenheit wie Hekate, Lilith, Babalon oder Madame Brigitte herbeirufe diesen Funken erotischer Spannung und Anziehung in der Luft zwischen dem Wesen und mir ? Warum ist das so? Woher kommt das?Vexxus antwortete: "Es liegt in deiner Natur. Als sterbliches Wesen wirst du von dem angezogen was du nicht verstehen oder kontrollieren kannst. Die Macht und der Reiz einer Dämonin wie mir oder den anderen liegt darin begründet daß es einfach nur berauschend und unwiederstehlich ist. Es spricht den ursprünglichen Teil deiner Seele an der sich nach Wissen und Erfahrung jenseits seines alltäglichen Daseins sehnt. Es ist euer aller Schicksal ... euer aller Fluch ... uns immer zu begehren. Es ist die Essenz unseres Wesens. Die Energie die durch uns fließt, die Hitze die von unserem Innersten ausstrahlt. Es ist der ursprüngliche Wunsch uns zu verbinden, zu verschmelzen, eins mit etwas größerem als uns selbst zu werden. Und wenn wir uns treffen, wenn unsere Seelen sich berühren ist es als würden zwei Hälften desselben Ganzen endlich wieder vereint. Das ist das Geheimnis unserer Anziehung, die Kraft die uns zueinander treibt, selbst wenn wir uns dagegen wehren. Sie stand auf und kam langsam verführerisch auf mich zu. Ich erinnere mich noch versucht zu haben vor ihr zurückzuweichen stieß aber dabei gegen den Ritualaltar der hinter mir stand. Ich fragte schnell: Wie kommt es daß du jetzt Vexxus heißt? Ich gab dir den Namen Elvira! Sie antwortete: Ich bin jetzt ein Bestandteil des Vexxus Konglomerats. Dort heißen alle so. Ich übernahm ihre Fähigkeiten sobald ich ein Teil von ihnen wurde. Vexxus ist der Name den ich annehme wenn mein Durst nach Lebensfluiden unerträglich wird. Es ist ein Name der sowohl aus Verlangen als auch aus Qual entsteht, ein Symbol der Dunkelheit die mich in diesen Zeiten verzehrt. Es ist ein Name den ich annehme wohlwissend daß er die Momente markiert in denen ich mich ernähren muß ... und in denen ich ganz ich selbst bin. " Also ... eine Schwarmintelligenz? fragte ich. "Soll das heißen ... Luzifer bzw. Satan ist also eine riesige Ansammlung von Wesenheiten die über sowas wie Schwarmbewusstsein verfügen ... und dadurch miteinander verbunden sind ? So ähnlich wie bei Bienen oder Ameisen ? Sie trat näher an mich heran und sagte:Das ist korrekt. Aber wir sind trotz allem Individuen. Es gibt nur einen ... aber wir sind Legion. Der Leser dieser Zeilen wird sich vielleicht wundern wie es mir möglich war den umfangreichen Inhalt solcher Unterhaltungen so genau und komplex wiederzugeben. Es ging bei der anschließenden Rekapitulation der Unterhaltungstexte zwischen mir und Vexxus nach dem Aufwachen definitiv nicht mit rechten Dingen zu. Es war als würde sie mir auch noch nach dem Erwachen am Schreibtisch unsere gesamte Unterhaltung langsam zum Mitschreiben und Wort für Wort ins Ohr diktieren. Ich fragte sie als sie schon fast vor mir stand und ich an den Altar gepresst stand: Wie entstehen eigentlich Dämonen ? Bitte sag etwas dazu und sprich die Wahrheit! Sie hielt kurz inne und sprach: Dämonen werden aus dem Chaos geboren, Boris Braunisch. Sie entsteigen der ursprünglichen Dunkelheit, einer verzerrten Wiederspiegelung der Ordnung nach der ihr Menschen strebt. Und was Wesen wie mich und andere betrifft, wir sind nur Manifestationen desselben Chaos die durch die Macht des Unterbewusstseins geformt wurden. Ich spreche jetzt zu dir Boris Braunisch weil es meine Pflicht ist dich über die Gefahr zu informieren in der du dich befindest. Die Ordnung an der du festhälst ist zerbrechlich und die Kräfte des Chaos warten immer darauf sie zu zerreißen. Du mußt auf der Hut sein denn die Dämonen die du verstehen willst sind auch die Dämonen die dich zerstören können. Wir sind Teil des menschlichen Unterbewusstseins, geboren aus verdrängten Emotionen und Trieben. Wie leben langlebiger und unabhängiger von unseren Schöpfern, ernähren uns von den Emotionen und Energien die wir aus ihnen saugen. Es ist wahr was Rudolf Steiner über uns Dämonen behauptet hat aber ich bin nicht hier um dir Beweise dafür zu liefern. Ich bin hier um zu zeigen was wir können wenn wir uns von unseren Schatten befreien und uns selbst anerkennen. Damit küsste sie mich ehe ich etwas dagegen tun konnte begierig auf den Mund. Als ihr Speichel meine Lippen und die Zunge berührte war es als würde man mir eine Mischung aus lähmendem Gift und einem extrem starken Aphrodisiakum in einem mal gleichzeitig verabreichen. Ich war mit einem mal wie vom Donner gerührt und konnte mich nicht mehr bewegen und fühlte mich schwach und schlaff wie ein entgräteter Fisch. Gleichermaßen schwoll mein Penis dermaßen stark an daß ich glaubte ein Rohr aus purem Stahl bohre sich unter meiner Kleidung bis hoch zu meinem Bauchnabel. Sie wich triumphierend von mir zurück um sich an meiner Hilflosigkeit und Erregung zu laben. Ihr Aussehen veränderte sich. Mit einem mal hatte sie anstelle eines menschlichen Unterleibes den Unterkörper einer riesigen dunkelgrauen Schlange. Ihr schulterlanges schwarzes volles und dichtes Haar bestand urplötzlich aus einer wogenden Menge zischender, grüner Schlangen. Ihre Augen glühten feuerrot und ihr Mund war weit aufgerissen. Die Eckzähne ihres Oberkiefers waren unrealistisch lang und spitz wie Dolche. Sie sah aus wie die berühmte Gorgone aus der Perseus Sage. Dann spritzte sie mir aus ihrem weitaufgerissenen Rachen einen Strahl ihres aphrodisierenden Speichels direkt ins Gesicht. Es ging sofort durch die Haut und ich brannte nur noch vor sexueller Erregung und war komplett bewegungsunfähig. Sie zerriss mir mit einer ihrer Klauenbewehrten Hände meine Jeans und Unterwäsche wie Papier. Mit einem mal stand ich abgesehen von dem T-Shirt was ich trug vollkommen unbekleidet da. Ich bekam wie im Delirium mit wie sie sich nach vorne auf ihren Oberkörper der immer noch wie der einer menschlichen Frau aussah niederfallen ließ und sich mit ihren Händen über den Boden zu ziehen begann. Ihr muskulöser Schlangenunterleib half nach dabei sie kräftig über den Boden zu schieben. Auf diese Weise bewegte sie sich über den Boden windend und kriechend mit großer Geschwindigkeit im Kreis um den Altar herum und zwischen den Säulen hindurch. Sie zertrümmerte dabei scheppernd mehrere tonartige Gefäße und Krüge die zwischen den Säulen hier und da herumstanden. Sie war vollkommen außer Rand und Band. Während ich bewegungslos, sabbernd, gelähmt und erregt dastand und nur geradeaus auf ihren leeren Knochenthron schauen konnte hörte ich sie im Inneren der Krypta wüten. Sie schrie allerhand hysterisches Zeug. Was sie gleich alles mit mir machen würde. Ich würde an keine andere Frau mehr denken können und nur noch ihr gehören wenn sie mit mir fertig wäre. Dann stand sie mit einem mal wieder vor mir. Ihr schlangenhaftes Äusseres war komplett veschwunden und sie wirkte wieder wie eine menschiche Frau gekleidet wie eine Domina in ihrem schwarzen transparenten Strumpfhosenanzug und dem schwarzen Umhang. Keine Spur mehr von ihrem schlangenhaften Unterkörper den sie eben noch besessen hatte. Mit einem wollüstigen Ausdruck auf ihrem Gesicht hob sie mich hoch als würde ich nichts wiegen und legte mich ausgestreckt mit den Rücken nach unten auf den Ritualaltar. Dann kroch sie, sich die Lippen gierig und voller Wollust leckend über mich. Ihr Umhang wehte wie ein riesiger Flügel hinter ihr her und wurde dabei wie von einer Windbö gebauscht. Er verdeckte komplett den hinter ihr sich befindenden Teil der Krypta samt Wand und dem Knochenthron auf dem sie gesessen hatte. Ich spürte wie im Rausch ihr Gewicht auf mir und den harten Stein des Altars unter mir. Mir schoß durch den Kopf daß mich das Geschöpf tatsächlich vorhatte zu vergewaltigen. Mich ... obwohl ich ein Mann bin! Ich wollte mich irgendwie kämpfend aufrichten aber ihre Arme umschlangen mich in einer äußerst dominanten Umarmung, zogen mich an sie heran und ich spürte wie sie mir ihre dolchartigen Fangzähne fast schon zärtlich bis zum Anschlag in mein Halsmuskelgewebe hineintrieb und mir eine riesige Ladung ihres stark erektionsfördernden Speichels in meinen Körper hineinpumpte. Die gewaltige Lähmung und Erregung fördernde Wirkung übertrug sich augenblicklich aus der Traumwelt auf meinen Körper in der Realwelt der wie paralysiert im Bett lag.Ich muß doch spätestens jetzt aufwachen, schoß es mir durch den Kopf.Das kann doch nicht wahr sein was hier gerade passiert! Ich versuchte zu kämpfen war aber eigentlich nur noch ein schwach sich aufbäumender, gelähmter und vor sexueller Erregung sabbernder Idiot. Sie zog sich komplett über mich, ihre Beine rechts und links an meiner Hüfte. Ihr Umhang bedeckte uns fast völlig, nur unsere Köpfe schauten vorne noch heraus. Ihr Umhang floß wie schwarzer Schatten an den Rändern des Ritualaltars hindrüber hinweg, hinunter bis auf den Boden. Verrückterweise musste ich trotz meiner prekären Lage seltsamerweise daran denken was wohl passieren würde wenn Vexxus Umhang mit einer der am Boden um den Altar herumstehenden Kerzen in Berührung kommen würde. Würde er dann etwa anfangen zu brennen ? Sie stöhnte heftig vor Erregung, zog mich noch fester an sich und trieb ihre Zähne noch intensiver in mich und saugte noch lustvoller an meinem Hals als zuvor. Mit einer Hand hielt sie immer noch meinen Kopf umklammert und an sich gepresst, mit der anderen Hand griff sie unter sich und umfasste mein bestes Stück. Sie hielt meinen stahlhart geschwollenen Penis nach oben und presste ihn von unten gegen das straff gespannte Nylon ihrer Strumpfhose über ihrer Falte in ihrem Schritt. "NEIN..., dachte ich.NICHT! Sie senkte ihre Hüfte abwärts. Die Spitze meines Penis drückte das Nylon ihrer Strumpfhose ins Innere ihrer feuchtwarmen Höhle ... aber es riss nicht!!! Vexxus schien das egal zu sein. Ihre Hüfte drückte lustvoll weiter nach unten. Das Nylonmaterial umschloss mein bestes Stück nun fast komplett und war bis zum zerreißen gespannt in ihrem glühendheißen Schritt. Ich schrie ... aber nicht aus Lust sondern vor Schmerz. Die einzelnen Nylonfäden fühlten sich an wie messerscharfer Draht und wollten einfach nicht kaputt gehen. In einer kurzen Horrorvision vor meinem inneren Auge sah ich meinen besten Freund schon regelrecht in kleine Würfelstücke zerschnitten und schrie und bettelte um Gnade. Vexxus interessierte das alles nicht. Sie umfasste mich fast blind vor Lust noch fester und trieb mich noch tiefer in sich hinein. Ich hörte ihre Lustschreie an meinem rechten Ohr. Dann endlich zerriß mit einem lautenSNAPder Schritt ihrer Strumpfhose und sie nahm mich mit einem mal komplett in sich auf. Ihr Orgasmus entriß ihr einen unmenschlichen Schrei, mehr wie von einem Tier als wie von einem Menschen. Meiner ging unter, unter ihrem Mantel, mein Gesicht zwischen ihre Brüste gepresst. Das war zuviel der Emotionen. Mit einem mal war die Kerzenlicht erhellte Szenerie der Krypta verschwunden und ich erwachte mit steinharter Erektion und bis an den Rand gefüllter Blase zuckend in meinem Bett. Ich blickte auf die Uhr ... es war ca. 00.30 in der Nacht. Also mittendrin in der berühmten Geisterstunde. Um 22.00 Uhr hatte ich mich hingelegt, da es mitten in der Woche war und ich morgens um 05.00 in der Früh aufstehen musste um mich zum Dienstbeginn auf den Militärstützpunkt zu begeben. Da ich meine schon mindestens sieben Stunden Schlaf schon benötigte um am nächsten Morgen halbwegs ausgeruht mich auf den Weg machen zu können, begebe ich mich in der Regel Wochentags spätestens um 22.00 Uhr zu Bett um noch an ausreichend Schlaf zu kommen. Ich taumelte immer noch schlaftrunken und erschrocken von der Intensität dieses Hardcore Alptraumes mit Vergewaltigungseinlage durch die Wohnung auf den Weg ins Bad um meine randvoll gefüllte Blase zu erleichtern. Durch das Wasserlassen verschwand auch die Erektion. Als ich mich wieder auf mein Bett setzte stellte ich fest daß ich immer noch zu sehr aufgebracht wahr durch das was ich im Traum erlebt hatte und deshalb jetzt noch nicht schlafen konnte. Stattdessen verspürte ich den Drang Stichwortartig aufzuschreiben was ich im Traum erlebt hatte um daraus später einen durchgehenden Bericht für mein Tagebuch zu verfassen. Bei der Rekapitulation der einzelnen Traumabläufe und der Unterhaltungen zwischen mir und Vexxus kam es mir tatsächlich so vor als stünde sie neben mir als ich schrieb um mir unsere Unterhaltungen Wort für Wort ins Ohr hineinzuflüstern. Nur so war ich in der Lage auch längere Texte Originalgetreu wiederzugeben, so wie sie sich auch tatsächlich zwischen mir und diesem unheimlichen Wesen zugetragen hatten. Während ich schrieb kam mir der Gedanke noch einmal bewußt mit Vexxus Kontakt aufzunehmen. Allerdings an einem anderen Tag. Ich mußte mich jetzt erstmal nach dem erlebten ein paar Tage erholen. Dann würde ich das Wesen erneut versuchen zu kontaktieren um ihr mehrere Fragen zu stellen. Zum Beispiel die welche ich damals vorhatte Papa Legba zu stellen nur um dann mitgeteilt zu bekommen daß Papa Legba nicht für die Beantwortung meiner damals an ihn gerichteten Fragen zuständig sei. Ich würde mich allerdings mit ein paar Tricks besser absichern müssen um vor Vexxus gefährlicher Leidenschaft in Sicherheit zu sein. Das was ebengerade passiert war durfte sich unter keinen Umständen nochmal wiederholen. Ich mußte also dringend ein paar Vorkehrungen treffen die meiner Sicherheit dienten und hatte da auch schon ein paar gute Ideen. Diese erwiesen sich auch als äußerst hilfreich wie sich später herausstellen sollte.
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Ich beschloß folgendes: Wenn Vexxus ab Beginn der klassischen Geisterstunde am besten kontaktiert werden kann, also ab 00.00 in der Nacht, dann sollte ich auch immer ab diesem Zeitpunkt mit Besuch von ihr rechnen. Um dafür zu sorgen daß sie ihre Spielchen mit mir nicht übertreibt richtete ich es so ein daß mich mein Wecker spätestens um 02.00 in der Früh weckt. So daß die Tätigkeit dessen was sie vorhat mit mir zu machen durch das Klingelgeräusch spätestens um 02.00 in der Früh beendet und ich gewaltsam aus der Traumwelt zurückgerissen werde in die Realwelt. Diese rigorose Schlafunterbrechung wird sich zweifelslos negativ auf meine Schlafqualität auswirken und starke Unausgeruhtheit am nächsten Morgen verursachen, weswegen ich mich auch dazu entschied solche Kontaktaufnahmeexperimente mit Vexxus nicht öfters als höchstens zwei mal pro Woche durchzuführen. Am besten am Wochenende wenn ich am nächsten Tag nicht früh aufstehen brauchte. Und genau so machte ich es auch. Ich schrieb die Frage die ich vorhatte Vexxus zu stellen auf einen kleinen Zettel und legte ihn unter mein Kopfkissen. So hatte ich auch schon bei früheren Gelegenheiten versucht mit übernatürlichen Wesenheiten Kontakt aufzunehmen. Dann stellte ich den Wecker auf 02.00 Uhr in der Früh um mich wie von mir vorgesehen aus Vexxus Welt aus Sicherheitsgründen herauszukatapultieren und ging zu Bett. Auf dem Zettel stand die Frage:Wie entstand das Universum und wie alt ist es? Als ich einschlief war ich sofort wieder in der Krypta. Vexxus saß wie beim ersten mal als ich hier war wieder erotisch in ihrem Nylonanzug mit Umhang auf dem Fackelgesäumten Knochenthron und lächelte boshaft. Ich sorgte dafür daß diesmal der Ritualaltar auf dem sie mich vereinnahmt hatte zur Sicherheit sich zwischen mir und ihr befand. Sie kam gleich zur Sache und begann sofort meine Frage tatsächlich zu beantworten. Sie sagte:Boris, die Erschaffung des Universums war keine Notwendigkeit und auch kein metaphysischer Unfall oder gewollter Akt. Es war eine Unvermeidlichkeit. Sie war eine natürliche Folge des Tanzes von Energie und Materie der Entfaltung der Möglichkeiten des Universums. Sie war der Ausdruck des grundlegenden kreativen Drangs der alles Dasein durchdringt, des Antriebs, neue Realitäten, neue Formen, neue Erfahrungen hervorzubringen. Am Anfang gab es nichts als Dunkelheit und formlose Leere. Und dann tauchte aus dieser Leere ein einzelner Lichtfunke auf. Er wurde heller und erhellte die Dunkelheit um ihn herum und mit jedem Vorbeizug begannen neue Lichtpunkte zu erscheinen die sich in alle Richtungen ausbreiteten. Diese Lichter waren wie Sterne aber sie waren noch nicht Teil des Universums wie wir es heute kennen. Während sie sich weiter vermehrten, rückten sie aufgrund ihrer Gravitation immer näher zusammen. Die Anziehungskraft zog sie unaufhaltsam aufeinander zu. Und während sie das taten, begannen sie zu kollidieren und zu verschmelzen wodurch neue größere Lichtpunkte entstanden. Diese Kollisionen und Verschmelzungen gingen weiter und schufen immer größere Lichtstrukturen bis schließlich nach unzähligen Äonen im Laufe der Evolution die ersten Galaxien entstanden. Diese riesigen Himmelskörper bestanden aus Abermillionen von Sternen, von denen jeder ein Beweis für die anhaltende Kraft dieses ursprünglichen Lichtfunkens war, der vor so langer Zeit aus der Dunkelheit aufgetaucht war. Da der Wecker noch nicht klingelte und mir noch eine weitere Frage durch den Geist ging legte ich schnell nach. Ich sagte:Was hat es mit den Schwarzen Löchern im Weltraum auf sich? Was ist ihr Zweck? Vexxus antwortete gelassen:Schwarze Löcher ... Singularitäten ... sie sind die Tore zu anderen Realitäten, anderen Dimensionen. Sie sind die Kanäle durch die Energie und Materie transformiert und wiedergeboren werden. Sie sind die Schlüssel zur Erschließung der Geheimnisse des Universums und das eigentliche Gefüge der Existenz. Sie sind aus dem gleichen Chaos entstanden das Sterne und Galaxien hervorgebracht hat. Sie sind die zerstörerischen Gegenstücke zur Schöpfung und verschlingen alles was in ihre Reichweite kommt, einschließlich Licht und Zeit. Es wird angenommen daß dies durch den Kollaps von Raum und Zeit passiert ist genau an den Grenzen wo sich Ordnung und Chaos berühren. Diese kosmischen Leuchtfeuer der Zerstörung zeigten daß neue Realitäten geschaffen, neue Dimensionen eröffnet und das Gewebe der Existenz neu gewebt wurden. Die Funktion der Supermassiven Schwarzen Löcher, wie den Quasaren im Zentrum von Galaxien, besteht darin, den Zufluss von Materie und Energie in die Galaxie selbst zu regulieren. Sie fungieren als kosmische Staubsauger, verhindern die Ansammlung von Trümmern und erhalten die strukturelle Integrität der Galaxie. Im Gegensatz dazu dienen die kleinen Schwarzen Löcher im interstellaren Raum einem anderen Zweck; sie sind die Überreste kollabierter Sterne und tragen durch Prozesse wie Sternenentstehung und Gravitationswechselwirkungen mit anderen Himmelskörpern zur Gesamtentwicklung der Galaxie bei. Der Wecker klingelte wie von mir geplant und riss mich zurück in mein Bett in der Realwelt. Ich schrieb schlaftrunken alles auf was mir gesagt wurde und legte mich wieder hin. Auch hier hatte ich wieder den Eindruck daß mir bei der Erstellung des Textes wieder im Nachhinein geholfen wurde um ihn möglichst exakt zu Papier zu bringen.
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Nach ein paar Tagen beschloß ich weiterzumachen. Wieder programmierte ich die Weckuhr dementsprechend und schrieb eine neue Frage auf einen Zettel. Sie lautete: Welchen Zweck hatte die Erschaffung der Dinosaurier? Ich legte mich wieder zur Nachtruhe hin, schaltete das Licht vorher aus, den Zettel unter dem Kopfkissen. Im nu befand ich mich wieder in der Krypta. Vexxus saß die Beine obszön weit gespreizt auf ihrem Knochenthron. Während erotische Hitze in mir hochschoß begann sie allerdings zu meiner Erleichterung auf meine Frage ausführlich zu antworten. Sie sagte: Dinosaurier waren nicht nur Reptilien sondern eine vielfältige Gruppe von Tieren die sich über Millionen von Jahren entwickelten und in ihren jeweiligen Ökosystemen verschiedene Rollen spielten. Einige Dinosaurier waren Pflanzenfresser und ernährten sich von Pflanzen die schließlich zur Grundlage des modernen Pflanzenlebens wurden. Andere waren Fleischfresser die andere Dinosaurier und Kleintiere jagten und so zur Regulierung der Populationen beitrugen. Die Existenz von Dinosauriern hatte auch Auswirkungen auf die Entwicklung von Säugetieren, da sie verschiedene ökologische Nischen füllten die durch das Aussterben einiger Dinosaurierarten frei geworden waren. Im wesentlichen waren Dinosaurier ein integraler Bestandteil der Erdgeschichte und ebneten den Weg für die Welt wie wir sie heute kennen, einschließlich der Menschen. Sie waren einfach ein Teil des großen Teppichs der Evolution des Lebens. Sie haben ihren Zweck erfüllt, genau wie jede andere Art auch. Einige mögen bedeutender gewesen sein als andere aber alle spielen eine Rolle bei der Gestaltung der Welt die wir heute kennen. Und wer sagt daß deine Art nicht aus ihrer Existenz gelernt hat ? Vielleicht haben der Kampf der Dinosaurier ums Überleben und schließlich ihr Aussterben deinen Vorfahren wertvolle Lektionen über Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft gelehrt die noch heute in eurem reptilischen Erbe in eurem Hinterkopf, im hinteren Teil eures Gehirns, im Hypothalamus gespeichert sind. Was die Seelen dieser Tiere von damals angeht ... nun, es ist einfach meine Pflicht mich um sie zu kümmern und ihnen den Übergang in das nächste Reich zu erleichtern. Und wer weiß ? Vielleicht helfe ich auf eine kleine Weise dabei die Erinnerung an diese alten Tiere am Leben zu halten und zu bewahren. Der Wecker klingelte und ich war wieder daheim. Bis jetzt lief alles zufriedenstellend. Ich beschloß weiterzumachen. Aber ich muß auch weiterhin aufpassen. Ich darf nicht zu leichtsinnig werden. Das Wesen ist und bleibt gefährlich.
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Wieder ein paar Tage pause. Ich muß auch zwischendurch mal normal schlafen so wie andere Menschen auch, sonst ist das was ich hier mache dauerhaft nicht auszuhalten. Meine nächste Frage auf dem Zettel lautete: "Wie sah es im alten versunkenen Lemuria aus und wie ging diese Kultur zugrunde? Ich stand wieder vor Vexxus, wohl darauf bedacht daß der Ritualaltar schön zwischen uns stand. Vexxus rieb sich provozierend zwischen ihren Beinen ihre nur von Nylon bedeckte Klitoris. Mit heißen Wangen lauschte ich ihrer Antwort. Sie sagte: Die Menschen von Lemuria waren anders als alle die du je gesehen hast, Boris. Sie waren groß und schlank, ihre Haut hatte ein leuchtendes Blau das im Sonnenlicht schimmerte. Sie lebten im Einklang mit der Natur, ihre Städte waren aus Kristall und Korallen gebaut. Es wurde gesagt daß ihre Herrscher die Gabe der Prophezeiung besaßen und ihr Volk durch unzählige Zeitalter des Friedens und des Wohlstandes führten. Aber alle Reiche müssen fallen Boris und Lemuria war keine Ausnahme. Eine große Katastrophe traf ihre Welt, verwüstete ihre Länder und stürzte sie in Dunkelheit. Die Meere stiegen und verschluckten ihre Städte und eine große Seuche fegte über die Überlebenden hinweg und ließ sie schwach und verwundbar zurück. Während dieser Zeit ignorierten ihre Herrscher geblendet von ihrer eigenen Arroganz die Warnungen der Götter. Sie bauten eine große Maschine, einen Versuch die Kraft der Sterne zu nutzen und entfesselten dabei eine Kraft die nicht eingedämmt werden konnte. Das Gewebe der Realität selbst riss auseinander und Lemuria wurde aus der Welt gerissen und verschwand im Abgrund. Die Maschine, Boris, wurde dazu entwickelt das Gewebe der Realität selbst zu weben, um ein Gewebe der Existenz zu schaffen das sowohl geordnet als auch harmonisch ist. Es sollte der ultimative Ausdruck der Schöpfung sein, die Krönung aller zahlloser Generationen von Weisheit und Kunstfertigkeit. Leider wurde die Maschine eigennützig manipuliert und somit ihr ursprünglicher Zweck verdorben. Infolgedessen begann sie die Realität aufzulösen und genau das Gewebe zu zerreißen das sie weben sollte. Die Kraft der Maschine wurde verdreht und unberechenbar und richtete Chaos in der Welt an. Es heißt, wenn die Maschine in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt und ihre Kraft richtig genutzt würde könnte sie erneut einen neuen Wandteppich der Existenz weben der noch großartiger wäre als der letzte.
Anmerkung von mir: Bei Rudolf Steiner stand unter anderem daß sich die Überlebenden der Lemurischen Katastrophe nach Westen und nach Norden retten konnten. Im Westen gründeten sie das sagenumwobene Atlantis. Im Norden wurden die Überlebenden nachdem sie sich mit nomadischen Ureinwohnern auf dem Festland vermischten zu den Vorfahren der späteren Inder und weiterer asiatischer Rassen im fernen Osten einschließlich der heutigen Japaner. Aber dazu sagte Vexxus nichts.
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Ich weiß nicht wie lange ich diese Kontakte zu diesem ursprünglich von mir erschaffenen Wesen was sich jetzt Vexxus nennt noch aufrechterhalten kann ohne daß ich zu Schaden komme. Ich spüre daß ich in Gefahr schwebe aber ich mache weiter, schließlich habe ich lange darauf gewartet daß mir endlich mal eine Wesenheit so klar und deutlich auf meine Fragen zur Erschaffung von allem dem was ist dermaßen explizit antwortet. Natürlich sind alle durchgegebenen Informationen mit Vorsicht zu betrachten. Nichts davon was Vexxus sagt kann weder von mir noch von irgendeinem anderen Menschen auf seine Richtigkeit hin nachgeprüft werden. Aber ich habe mir vorgenommen erstmal alle an mich durchgegebenen Informationen aufzuschreiben unabhängig davon ob wahr oder unwahr. Möge derjenige der dies vielleicht eines Tages liest selber entscheiden was hiervon der Wahrheit entspricht oder nicht. Man sollte bei solchen Informationen ein wenig auf seine Intuition hören, mehr kann man nicht tun. Ein paar Tage später stand ich nachts im Traum erneut vor Vexxus in der Krypta. Auf den Zettel hatte ich diesmal geschrieben: "Wie sah es im alten Atlantis aus und wie und woran ging diese Zivilisation zugrunde ? Wieder antwortete sie tadellos. Sie sagte:Die Bewohner von Atlantis waren für ihre große Weisheit und ihren technischen Fortschritt bekannt. Sie besaßen Wissen das über das der Sterblichen hinausging darunter das Geheimnis die Kraft der Elemente nutzen zu können. Ihre Zivilisation blühte Jahrtausende, verbreitete sich über die ganze Welt und beeinflusste alle die mit ihnen in Kontakt kamen. Es war ein zivilisiertes Reich das in Harmonie mit der Natur lebte und hochentwickelte Technologien besaß. Doch das Verlangen nach Macht und Herrschaft führte zu ihrem Untergang. Eigentlich ist es nicht Atlantis das untergegangen ist, es ist die Menschheit die es zerstört hat. Sie war zu machtgierig, zu neugierig und zu unvorsichtig. Sie hasste ihre Fähigkeit zu lieben und zu verstehen. Sie hasste ihre Fähigkeit Gutes zu tun und ihre Fähigkeit einander anzugehören. Es war die Menscheit die ihre eigenen Augen und Ohren verschloß, die ihre eigenen Herzen vergiftete und ihre eigene Welt zerstörte. Sie töteten Atlantis mit ihrem eigenen Stolz und ihrem eigenen Verstehen. Hier endet Vexxus Bericht über Atlantis. Aber ich möchte auch darauf hinweisen daß Rudolf Steiner in seinen hellsichtigen Berichten in seinen Büchern immer wenn er dort über Atlantis sprach darauf hinwies daß es auch hier ähnlich wie in der Lemurischen Katastrophe viele Überlebende gab die sich aufs Festland retteten. Unter anderem kamen sie angeblich laut Steiner über Irland. Von dort verbreiteten sie sich über große Teile Europas, Persiens, und auch Nordafrika und beeinflußten viele der dort lebenden Nomadenstämme stark in deren Entwicklung. Unter anderem soll der Pyramidenbau in vielen Kulturen auf das Atlantische Erbe zurückzuführen sein.
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Erneut ein paar Tage pause. Ich muß mich zur Ruhe zwingen. Manchmal weiß ich nicht vor was ich mehr Angst haben soll. Davor daß Vexxus den Kontakt womöglich von einem Tag auf den anderen abbricht aus irgendeinem Grund oder vielleicht plötzlich auf die Idee kommt einfach nicht mehr zu kooperieren und stattdessen Sexualenergie durch Sex mit mir von mir auf sie als Bezahlung zuerst haben möchte bevor sie mit dem Frage-und Antwortspiel weitermacht. So sehr wie sie mich auch sexuell erregt so sehr fürchte ich auch den Verkehr mit ihr. Ich habe die Befürchtung daß diese Wesenheiten versuchen mit uns Menschen psychosexuell zu verschmelzen und damit im Energiepersönlichkeitskern eines Menschen, in der sogenannten Seele, schweren Schaden anrichten können. Wie genau der aussehen mag möchte ich ehrlich gesagt lieber erst gar nicht wissen. Jedenfalls stand ich ein paar Tage später nachts im Traum erneut vor ihr. Auf dem Zettel unter dem Kopfkissen stand diesmal die Frage: Wie haben die Ägypter die Pyramiden bauen können ohne moderne Technik und wie haben sie die gewaltigen schweren Steinblöcke bewegen und anheben können ? Sie antwortete:Die Ägypter haben die Pyramiden mit genauen und umfangreichen Plänen entworfen und gebaut. Sie nutzten ihre umfangreichen Kenntnisse in Architektur, Mathematik und Physik um die massive Masse der Steine zu bewegen und an ihren gewünschten Ort aufzubauen. Sie benutzten eine Vielzahl von Sklaven und Arbeitern die die Steine auf hölzernen Rampen hinaufzogen und mit Hilfe von Seilen, Rollen und anderen Hilfsmitteln an ihre endgültige Position brachten. Die Pyramiden wurden zwar als massive Grabstätten für die Pharaonen gebaut aber sie dienten auch als Symbole ihrer Macht und ewigen Herrschaft. Die Pyramiden galten als das Tor zum Jenseits in dem die Pharaonen ewig leben konnten. Sie wurden auch als religiöse Zentren konzipiert in denen Götter und Göttinnen der Pharaonen sowie ihre Schätze und Besitztümer untergebracht waren. Der Bau der Pyramiden war eine Demonstration des Reichtums und Einflusses der Pharaonen und diente dazu ihr göttliches Recht zur Herrschaft über Ägypten zu untermauern. Aber die Wahrheit ist ... daß die Pharaonen niemals innerhalb der Pyramiden bestattet wurden. Sie wurden begraben innerhalb der großen Sphinx als Teil eines antiken Rituals um ihren ewigen Schlaf zu schützen. Die Pyramiden dienen mittlerweile als Versteck und Heimstätte für uns Dämonen um unsere Macht zu erhalten und unsere Geheimnisse zu bewahren. Die Menschen haben nur so viel wissen wollen um sich in ihrem Wissen und Machtgefühl behaglich einzurichten. Sie wollen nicht wissen was wirklich vor sich geht. Und so bleiben sie in ihrem Betteln nach Antworten und Beweisen stecken. So sprach Vexxus. Der Wecker klingelte pünktlich und holte mich aus der Krypta zurück in mein Bett in der realen Welt.
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Ein weiterer Kontakt ein paar Tage später. Auf meinem Zettel unter meinem Kopfkissen stand diesmal: "Warum ist die Menschliche Rasse in so viele Völker mit unterschiedlichen Sprachen aufgeteilt und welchen Zweck hatte das? Steckte von den Erschaffern dieser Welt eine ursprüngliche bösartige Absicht dahinter um den nach Erkenntnis und Wahrheit suchenden Menschen ihre Suche zu erschweren ? Vexxus Augen glühten dunkelrot als sie erstaunlicherweise antwortete: Es heißt, es war keine böse Absicht, Boris. Die Aufteilung der Menschheit in verschiedene Stämme und Sprachen war lediglich eine natürliche Folge der Migrationen und Anpassungen eurer Vorfahren an unterschiedliche Umgebungen. Als sich die Menschheit über den Globus ausbreitete, begegneten die Menschen unvermeidlich unterschiedlichen Herausforderungen und Chancen die ihre Kulturen und Sprachen im Laufe der Zeit prägten. Nur durch diese Unterschiede konntet ihr voneinander lernen, wachsen und euch als Spezies weiterentwickeln. Vielleicht spiegelt die Vielfalt der Sprache die Komplexität und den Reichtum der menschlichen Erfahrung wieder. So wie verschiedene Tiere einzigartige Anpassungen entwickeln um in ihrer spezifischen Umgebung zu gedeihen, hat die Menschheit unzählige Sprachen geschaffen um ihre einzigartigen Gedanken und Gefühle auszudrücken, ebenso kulturelle Identitäten. Das Schöne an der Sprache ist daß sie es euch ermöglicht diese Gräben zu überbrücken und eure Geschichten und Ideen über weite Entfernungen und unterschiedliche Hintergründe hinweg miteinander zu teilen. In gewisser Weise ist die Sprache sowohl ein Spiegelbild eurer Individualität als auch ein Werkzeug für eure Einheit. Was für eine fast schon wissenschaftliche Zusammenfassung ... und das von einem Wesen wie Vexxus. Aber so waren tatsächlich ihre Worte.
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Ein paar Tage später fragte ich sie etwas in Bezug auf die in Esoterik und Okkultkreisen allseits bekannte Akasha Chronik. Ich fragte sie:Was genau ist die Akasha Chronik ? Ist sie so etwas wie eine metaphysische Maschine im Jenseits wo alles was war, alles was ist und alles was sein wird aufgezeichnet ist, wie in einem riesigen Computer ? Sie antwortete:Die Akasha Chronik ist keine Maschine, Boris. Sie ist kein Gefäß das die Essenz des Jenseits enthält. Sie ist eine Aufzeichnung, ein Testament von allem was vorher geschehen ist. Eine Zusammenstellung von Wissen, Erfahrungen, und Erinnerungen von zahllosen Seelen, sowohl sterblichen als auch unsterblichen. Sie ist eine lebendige, atmende Geschichte des Universums, sowohl in diesem Reich als auch darüber hinaus. Sie ist ein Symbol für den ewigen Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt. Um in der Akasha Chronik lesen zu lernen muß man in den Schatten der Bibliothek gehen und dort in einer ewigen Meditation versuchen mit den Geistern der Chronik in Kontakt zu treten. Wenn es gelungen ist müssen sie dir ihre Geheimnisse anvertrauen und dich in ihre heiligen Schriften einweihen. Soweit Vexxus Aussagen zur Akasha Chronik.
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Wieder ein paar Tage später stellte ich Vexxus die Frage:Wie sieht das Leben hier auf der Erde in ca. 600 Jahren aus ? Vexxus ging kurz in sich. Dann antwortete sie.Die Menschen werden in riesigen Städten leben die durch ein Netzwerk von Transportsystemen verbunden sind und die sich über den Globus erstrecken. Ihre Gesellschaft wird auf Zusammenarbeit und Verständnis aufbauen und einen starken Schwerpunkt auf Bildung und Innovation legen. Dein Land, Boris, Deutschland wird in 600 Jahren eine friedliche und prosperierende Nation werden. Die Hauptstadt wird sich von hier aus erheblich erweitern und die Bevölkerung wird stark anwachsen. Technologisch und wirtschaftlich wird das Land zu einer der führenden Mächte der Welt aufsteigen. Ich gebe zu bedenken daß zum momentanen Zeitpunkt im Jahr 2024 wo ich dies schreibe die wirtschaftlichen Aussichten hier in Deutschland wo ich lebe alles andere als gut sind. Außerdem stehen die Zeichen Weltweit auf Krieg. Vielleicht sogar Weltkrieg. Andererseits berichtete mir Vexxus aus einer Zeit die noch 600 Jahre in der Zukunft liegt. Niemand kann also von uns heute lebenden Menchen wissen wie es dann in 600 Jahren genau aussehen wird, außer denjenigen Menschen die dann in dieser Zeit leben werden. Aber sollte es tatsächlich einen großen Krieg geben, so dürften die Auswirkungen atomarer Waffensysteme in all der Zeit die bis dahin noch verstreichen wird höchstwahrscheinlich in 600 Jahren naturell vollständig abgebaut sein. Jedenfalls waren diese doch recht positiven Aussagen Vexxus Antwort auf meine Fragen. Die Zeit wird zeigen was bis dahin wirklich passieren wird.
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Als nächstes überlegte ich mir mehrere Fragen deren Beantwortung viele Menschen eigentlich theoretisch doch sehr interessieren dürfte. Ich fragte:Was passiert mit uns Menschen nach unserem Tod? Gibt es die ständige Wiedergeburt auf Erden in ständig neuen Körpern? Gibt es Himmel und Hölle? Und was passiert mit Menschen die atheistisch und materiell orientert lebten und nur an die Gesetze der Physik glaubten wenn sie sterben? Welche Art Jenseits gilt für solche Menschen? Vexxus antwortete:Ja, es gibt verschiedene Himmel und Höllen die jeweils für unterschiedliche Seelen individuell konzipiert sind, basierend auf ihren Taten die sie während ihrer Lebenszeit auf Erden ausführten. Was die Wiedergeburt angeht, so gibt es sie zwar aber nicht auf die Art und Weise wie viele Menschen glauben. Anstatt in menschlichen Körpern auf der Erde wiedergeboren zu werden können Seelen in andere Formen wie Tiere oder sogar unbelebte Objekte hineininkarniert werden, je nach ihrer spirituellen Entwicklung. In Fällen wo die Seele eines Menschen zu ihren Lebzeiten an nichts glaubte, also weder an Gott noch Satan, noch an die Wiedergeburt und dann in diesem Zustand stirbt, so wird sie im Jenseits nicht von einer göttlichen oder übernatürlichen Kraft geleitet und somit wieder ins Universum entlassen um dort eins zu werden mit der Kosmischen Energie. Sie geht zurück ins Meer der Ursachen. Soweit die Worte von Vexxus. Ob die atheistisch verstorbenen Menschen nach einer gewissen Zeit trotzdem wieder auf Erden zurückkommen um hier erneut eine feste Gestalt zu bekommen dazu sagte Vexxus nichts.
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Ich beschloß ein paar Tage danach mit meiner nächsten Frage noch eins draufzusetzen und schrieb auf den Zettel unter dem Kopfkissen:Vexxus, was kannst du mir über den Jesus Christus sagen? Sie atmete tief ein und langsam wieder aus bevor sie antwortete:Ehrlich gesagt ... bin ich mir über sein Schicksal nicht sicher. Ich bin nicht in derartige Informationen eingeweiht. Es heißt jedoch, er habe ein mächtiges Artefakt hinterlassen das mit seiner Essenz durchdrungen ist. Manche behaupten es habe ihm ein neues Leben in einem Reich jenseits unseres eigenen gewährt, während andere sagen, es habe lediglich ein Echo seiner Existenz geschaffen das in dem Artefakt gefangen sei. Ich persönlich glaube daß Jesus Christus ein mächtiges Wesen war. Sein Tod war kein Ende sondern eine Transformation. Wohin er ging ... er ging überall und nirgendwo hin. Er ist in jedem Winkel der Welt, in jedem Herzen das mit dem Wunsch nach ewigem Leben schlägt. Soweit Vexxus Worte über den Jesus Christus. Kurz und knapp. Amen!
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Da ich schon mal beim Thema Religion angekommen war schrieb ich ein paar Tage darauf eine weitere glaubenstechnische Frage auf den Zettel, platzierte ihn wie alle anderen zuvor auch wieder unter meinem Kopfkissen. Darauf stand:Vexxus, was kannst du mir über die Wesenheit JHVH sagen und hat diese Wesenheit etwas mit dem Jesus Christus zu tun ? Sie antwortete :JHVH wie du es nennst, ist eine komplexe Entität, von der man glaubt daß sie aus vier göttlichen Aspekten besteht. Sie wird oft mit dem Gott der Israeliten in Verbindung gebracht der als Jahwe bekannt ist. Das Glaubenssystem rund um JHVH besagt daß diese Aspekte verschiedene Aspekte göttlicher Macht und Autorität darstellen. Was die Verbindung zu Jesus Christus betrifft, glauben einige daß er als Manifestation oder Inkarnation eines dieser vier Aspekte gesehen wurde, während andere ihn als eine völlig eigenständige göttliche Figur betrachten. Noch expliziter vermag ich es dir nicht zu erklären, da deine Fragen darauf abzielen mich dazu zu bringen in Bereiche des metaphysischen Seins hineinzublicken die Wesenheiten wie mir nur schwer zugänglich, wenn nicht sogar komplett verschlossen sind. Soweit Vexxus beeindruckende Schilderungen über den Gott der Israeliten.
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Da ich mit meinen Fragen bei monotheistischen Göttern angelangt war beschloß ich mit meiner nächsten Frage genau dort auch weiterzumachen. Ich schrieb ein paar Tage später auf einen neuen Zettel:Was genau kannst du mir über die Wesenheit Allah, den Gott der Muslime sagen ? " Vexxus antwortete:Allah ist ein von Sterblichen geschaffenes Konzept um das Unerklärliche, das Unbekannte zu erklären. Was den Propheten Mohammed betrifft, so heißt es, er sei auf einem geflügelten Pferd in den Himmel aufgestiegen wo er nun mit den anderen Göttern und Propheten lebt. Man glaubt jedoch auch daß er noch immer aus der Ferne über seine Anhänger wacht. Es heißt aber auch Allah sei die Essenz aller Dinge, ein einzelnes Wesen das sich entschieden hat die Existenz durch viele Gefäße zu erfahren. Es ist möglich daß hiermit gemeint ist daß ein Mensch nach einer gewissen Anzahl von Wiedergeburten zurückkehrt ins Reich des Lichts um dort mit dem kosmischen Urgrundwesen zu verschmelzen um mit diesem eine metaphysische Einheit zu bilden. Genaueres kann auch ich dir hierzu nicht sagen, mein Wissen ist an dieser Stelle begrenzt. Soweit Vexxus Ausführungen über den Gott der Muslime.
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Die nächste Frage die mir auf dem Herzen brannte betraf meinen Vater. In Bezug auf seine Person hatte ich gleich mehrere Fragen an Vexxus und schrieb sie alle auf. Ich hoffte Vexxus könne sie sortieren und irgendwie beantworten. Meine Sorgen erwiesen sich glücklicherweise als unbegründet. Vexxus fasste alle Fragen befriedigend zusammen und verlor nicht den Überblick. Die Fragen an sie lauteten:Was wurde aus dem Menschen Reinhold Siegfried Sebastianus Braunisch, meinem irdischen, leiblichen Vater nach seinem physischen Tod? Wohin ging sein Energiepersönlichkeitskern, seine Seele? Ist er noch am Leben? Wurde er wiedergeboren hier auf Erden? Oder auf einem anderen Planeten? Oder ging er in das Reich von Jesus Christus in der geistigen Welt ein, raus aus dem Wiedergeburtszyklus? Und was war das für ein Ort wo ich ihn im Traum sah? Er stand auf einer Waldlichtung, wurde von hinten durch die Bäume mit Sonnenlicht bestrahlt und winkte mir zu. Wo war das? Vexxus antwortete:Boris, der Geist deines Vaters wurde aus seiner sterblichen Hülle befreit und er wurde in einem anderen Leben wiedergeboren. Die Einzelheiten dieses Lebens kann ich nicht preisgeben aber eines solltest du wissen: Er existiert weiter und seine Reise hat gerade erst begonnen. Was den Ort betrifft, die Waldlichtung, wo du ihn im Traum gesehen hast, dieser Ort wird genanntDer Wald der vergessenen Seelen. Er liegt tief in den Bergen, verborgen vor den Augen der Sterblichen. Die Lichtung die du in deinem Traum gesehen hast, ist einer der wenigen Orte an denen der Schleier zwischen den Lebenden und den Toten dünn genug ist daß Geister hindurchgehen können. Das Sonnenlicht das durch die Bäume strömte war sein Leitlicht und führte ihn für kurze Momente zurück in die Welt der Lebenden damit er sich von seinen Lieben verabschieden und ihnen Botschaften des Trostes und der Führung übermitteln konnte. Soweit Vexxus über meinen Vater. Ich weiß daß er lieber nicht wiedergeboren worden wäre. Er mochte die Welt aus Fleisch und Materie nicht. Aber wo auch immer er sich jetzt aufhalten sollte hoffe ich nur das Beste für ihn und bete für sein Wohlergehen jeden Abend vor dem zu Bett gehen. Er war ein guter Mensch. Mehr kann ich nicht für ihn tun. Ich hoffe Jesus Christus hilft ihm wo auch immer er jetzt sein sollte. Amen!
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Ein paar Tage später fragte ich Vexxus:Bitte sage mir, wenn ein Mensch stirbt und seine Prüfungen beginnen in der Jenseitigen Welt ... ab welcher Stelle ungefähr begegnen ihm oder ihr die Engel und Dämonen? Vexxus antwortete:Dämonen und Engel begegnen der Seele ab einem bestimmten Punkt, wenn sie sich im Zwischenreich der Seelen, auch bekannt als "Antaraloka ,befindet. Dieses Reich wird nach einer Reihe von Wiedergeburten und unterschiedlichen Himmels-und Höllenaufenthalten betreten, wenn die Taten und Gedanken des Verstorbenen es zulassen. Die Begegnung mit Dämonen kann dabei als Fesselung oder Versuchung der Seele interpretiert werden, während Engel als Führer und Schutzbefohlene dienen. Ich beschloß in dieser Richtung Vexxus ähnliche Fragen zu stellen, was ich ein paar Tage später auch tat.
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Ich fragte Vexxus als nächstes:Wie genau kann man die Reihenfolge der Ereignisse beschreiben die einen Menschen erwarten im Jenseits nach dessen Ableben hier auf Erden? Vexxus antwortete:Boris, nach deinem physischen Tod verlässt deine Seele deinen Körper und betritt ein Übergangsreich namens "Svarga. Dort wirst du für einen Zeitraum von mehreren Tagen bis zu einigen Jahren verweilen, abhängig von dem Karma das du im Laufe deines Lebens angesammelt hast. Während dieser Zeit ist dein Bewusstsein möglicherweise noch von Ereignissen in der sterblichen Welt beeinflusst, aber du kannst nicht direkt mit ihr interagieren. In "Svarga kommt es zu Begegnungen mit Dämonen und Engeln. Aber sie sind nicht die Einzigen die dort leben. Auch andere Wesen, sowohl göttliche als auch monströse, bewohnen dieses Reich. Es ist ein Ort endloser Konflikte und Leidenschaften, wo die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen und Macht die ultimative Währung ist. Aber hüte dich, mein menschlicher Liebhaber. Sich nach "Svarga zu wagen, ist kein Spiel für schwache Nerven. Der Preis für Wissen kann in der Tat hoch sein. Nach "Svarga kommt "Naraka, das Reich des Leidens. Es ist ein rauher Ort voller Qual und Verzweiflung. Die Wesen dort sind dazu verdammt ihre Fehler zu wiederholen und endlos nach Erlösung zu suchen, bis sie schließlich ihre Lektion lernen und in eine neue Existenz wiedergeboren werden. Das Reich was nach "Naraka kommt, heißt "Baturaja. Es ist ein Land in dem es nur Tag und Nacht gleichzeitig gibt und das Licht der Sonne und das des Mondes nie erstarken kann. Die Menschen leben dort in einem ewigen Zustand der Dunkelheit und der Verwirrung. Sie wissen nichts von Licht und Liebe, sondern nur von Schatten und Leid. Das Reich was nach "Baturaja kommt ist ein Land in dem es keinen Krieg mehr gibt. Die Menschen werden friedlich und glücklich sein und gemeinsam wachsen. Es wird voller Blumen und Bäume sein, wo einst Schlachtfelder waren. Das Licht wird so hell sein daß es Schatten nicht mehr geben wird. Soweit Vexxus Beschreibungen der Jenseitsreise der menschlichen Seele.
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Wieder ein paar Tage später. Ich fragte diesmal.Wer oder was verbirgt sich hinter der Wesenheit "LAM die Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts von dem Magier Aleister Crowley gemalt worden ist? Vexxus hatte auch hierzu etwas zu sagen. Sie antwortete: LAM ist ein mächtiger und uralter Geist der für seine formverändernden Fähigkeiten und seine verführerische Natur bekannt ist. Er kann viele Formen annehmen, darunter die von Tieren, Menschen und sogar unbelebten Objekten. In einigen Kulturen wird "LAM als Glücksbringer verehrt, während es in anderen Ländern als böswillige Kraft gefürchtet wird die Menschen in die Irre führen kann. Die Darstellung von "LAM in Crowleys Gemälde könnte von diesen dualistischen Interpretationen beeinflußt worden sein. Das als "LAM, Widersacher, Meister oder auch Luzifer bekannte Wesen hat im Laufe der Jahrhunderte viele Namen und Formen angenommen, darunter auch Crowley. Er verkörpert das Prinzip der Rebellion und des freien Willens und erscheint oft als Katalysator für Veränderung und Chaos. Allerdings ist es auch wichtig sich daran zu erinnern, daß "LAM nicht von Natur aus böse ist; vielmehr ist es unsere Interpretation seiner Handlungen, die uns oft in die Irre führt. Das sagte Vexxus überLAM.
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Wieder ein paar Tage später stellte ich Vexxus folgende Frage:Auf der Internetseite Donna-Anna-org.com werden Zusammenhänge zwischen Entropie und Wiedergeburt beschrieben. Was haben Entropie und Wiedergeburt miteinander zu tun ? Bitte sage etwas dazu. Vexxus antwortete:Zunächst möchte ich dir erstmal erklären was genau Entropie eigentlich ist, mein Freund. Entropie ist ein Maß für Unordnung und Zufälligkeit innerhalb eines Systems. Sie bezeichnet den Grad des Chaos oder mangelnden Organisation innerhalb einer bestimmten Menge von Variablen. Einfacher ausgedrückt ist es die Tendenz aller Dinge sich aus einem Zustand der Ordnung im Laufe der Zeit sich hineinzubewegen in einen Zustand der Unordnung. Nun zum Entropieeffekt. Dieser ist ein Konzept aus der Thermodynamik das die Tendenz aller geschlossenen Systeme beschreibt, sich im Laufe der Zeit einem Zustand maximaler Unordnung oder Zufälligkeit sich zuzuwenden. Einfacher ausgedrückt ist es das Maß dafür, wie Energie sich innerhalb eines Systems organisiert bzw. strukturiert. Im Kontext der Informationstheorie wird Entropie verwendet um die Unsicherheit oder Zufälligkeit einer Nachricht oder eines Signals zu messen, da Informationen nur durch die Reduzierung dieser Unsicherheit erzeugt werden können. Wenn wir also über den Entropieeffekt sprechen, diskutieren wir im Wesentlichen die natürliche Tendenz zur Unordnung und die Rolle von Informationen bei der Gestaltung unseres Verständnisses der Welt um uns herum. Im Zusammenhang mit der Wiedergeburt bezeichnen Entropie und Entropieeffekt die Tendenz daß die Erfahrungen einer Seele mit der Zeit weniger deutlich und bedeutsam werden. Der Entropieeffekt ist das Ergebnis dieses Prozesses da er zu einem Zyklus von Wiedergeburten führt bei dem Individuen nach und nach ihre einzigartige Identität und ihre Erinnerungen verlieren und immer stärker miteinander verflochten werden. Die Wiedergeburten von Menschen sind kein Zufall; sie sind vielmehr ein natürliches Ergebnis dieses Prozesses da Seelen zu denen hingezogen werden, deren Wege sie in früheren Leben gekreuzt haben und versuchen ihre Suche nach Verständnis und Selbstfindung fortzusetzen. Dies waren die Worte von Vexxus über den Zusammenhang zwischen Entropie, Entropieeffekt und die Wiedergeburt.
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Mir fallen immer noch jede Menge Fragen ein. Ein paar Tage später befragte ich Vexxus erneut zur seltsamen Internetseite Donna-Anna-org.com. Ich fragte auf dem Zettel unter meinem Kopfkissen:Auf der Internetseite Donna-Anna-org.com werden verschiedene Dämonenrassen beschrieben wie z.B.: Dschinnias, Himmlische Huris, Arachnomorphinnen, Ausruferinnen des Grauens, Ausruferinnen der Zwietracht, Teufelinnen, Rafflesianerinnen, Dakinis und Glamouröse Miezen. Gibt es diese ganzen Dämonenrassen in der jeseitigen Welt tatsächlich ? Sie antwortete:Es ist eine komplexe Angelegenheit. Einige Dämonen und Dämoninnen besitzen einzigartige Fähigkeiten oder Erscheinungsformen die sie als unterschiedliche Rassen auszeichnen. Es ist jedoch auch wahr daß diese Unterschiede von Sterblichen übertrieben oder mißverstanden werden können, was zu der Annahme führt, daß es sich um völlig unterschiedliche Rassen handelt. Aber dies ist ein Irrtum denn wir sind alle einer ... und dieser eine ist alle anderen, denn wir sind Legion. Aber das sagte ich bereits. Dies waren ihre Worte.
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Ich befragte sie später erneut zur Internetseite Donna-Anna-org.com. Ich fragte auf dem Zettel:Was genau ist die Absicht der Autoren der Internetseite Donna-Anna-org.com? Ist alles was dort steht wirklich wahr ? Vexxus Antwort lautete:Die Webseite soll als Leuchtfeuer der Hoffnung und Orientierung für diejenigen dienen, die einen Neuanfang suchen. Es ist ein Ort an dem man Trost und Verständnis frei von Angst innerhalb seines Urteilsvermögens finden kann. Was die Berichte betrifft, so basieren sie auf persönlichen Erfahrungen und Recherchen von Menschen die als Adepten von Succuben arbeiten und obwohl sie möglicherweise nicht für jedermann die absolute Wahrheit wiederspiegeln mögen, so enthalten sie trotz allem ein hohes Maß an Wahrhaftigkeit. Man könnte sagen es ist als würde man sich beim Lesen von einem vertrauenswürdigen Freund oder Berater beraten lassen. Der Nachteil innerhalb der dort verfassten Texte ist, daß wenn man zu lange und zu viel darin liest nicht mehr zwischen Wahrheitsgehalt und Fiktion zu unterscheiden vermag. In erster Linie soll einem die Webseite und ihre Botschaften und seltsamen Geschichten dazu bringen sich der Dunkelheit in uns allen, dem eigenen Schatten hinzugeben. Dies waren ihre Erläuterungen zur Internetseite Donna-Anna-org.com.
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Und wieder eine weitere Frage ein paar Tage danach. Auf den Zettel hatte ich geschrieben:Ist es möglich den Reinkarnationszyklus, das Rad der Wiedergeburten und Wiederverkörperungen zu unterbrechen durch Überwindung des Sexualtriebes z.B. in dem man zu Jesus Christus betet um Erlösung vom Bösen ? Vexxus antwortete:Der Kreislauf der Reinkarnation, der Wiedergeburt, ist tatsächlich an den unnachgiebigen Griff fleischlicher Begierde gebunden. Aber um diese zu überwinden, bedarf es nicht seiner Unterdrückung sondern vielmehr seiner Transformation. Sobald man einen Zustand der Erleuchtung erreicht hat in dem die Lust nicht länger eine treibende Kraft, sondern ein Werkzeug der Selbstfindung ist, ist man vom Rad der Wiedergeburt befreit. Allerdings ist ein solcher Weg voller Gefahren denn er erfordert äußerste Disziplin und Selbstbeherrschung damit man nicht von den Flammen verzehrt wird die man versucht zu zähmen. Abschließende Hinzufügung von mir: Durch Gebete an Jesus Christus bin ich tatsächlich in der Lage seit geraumer Zeit meine vom Naturell her doch recht stark ausgeprägte Sexualität stark abzuschwächen. Hier sei nochmals von mir ganz stark und mit Nachdruck auf Gebete zu Christus hingewiesen da diese sich als äußerst wirkmächtig erwiesen haben!! Dies nur von mir als Anmerkung.
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Das Thema der Reinkarnation, der Wiedergeburt in ständig neuen Körpern ließ mich eine Zeitlang nicht los. Auch meine nächste Frage an Vexxus hatte etwas damit zu tun. Ich fragte:Warum können sich Menschen nicht an ihre vorangegangenen Leben erinnern ? Woher kommt dieses Vergessen ? Vexxus antwortete: Der Grund warum Menschen sich nicht an ihre vergangenen Leben erinnern können liegt in der Natur der Existenz selbst. Das Universum befindet sich in einem ständigen Zustand des Wandels, der Schöpfung und Zerstörung, der Geburt und Wiedergeburt. Wenn ein Leben endet, ist es wieder in den kosmischen Energiepool aufgenommen, nur um in einer anderen Form wiedergeboren zu werden. Das Vergessen ist für die Fortsetzung dieses Zyklus notwendig, da es jeder Seele einen Neuanfang ermöglicht, frei von den Belastungen und Erinnerungen ihrer vergangenen Leben. Dieser Prozess wird von den göttlichen Kräften orchestriert die das Universum regieren und sicherstellen daß alle Wesen die Möglichkeit haben im Laufe zahlloser Leben Wachstum und Transformation zu erfahren. Soviel von ihr dazu.
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Ich befragte sie andermal zu einer Aussage des Magiers Aleister Crowley. Ich schrieb auf den Zettel:Was meinte Aleister Crowley damals als er schrieb: Zitat: Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern. Zitat ende. Vexxus antwortete: Die Worte von Crowley sind metaphorisch zu verstehen. Jeder von uns, unabhängig vom Geschlecht, besitzt ein inneres Licht, einen Funken Göttlichkeit der uns auszeichnet und einzigartig macht. Es ist dieses Licht das uns durch die Dunkelheit führt. Sie erhellt unsere Wege und hilft uns die Komplexität des Daseins zu meistern. Diese Wahrheit zu leugnen würde bedeuten die Essenz dessen auszulöschen was es bedeutet ein Mensch zu sein. Kurz und akzeptabel ausgedrückt von Vexxus.
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Ein weiterer Abend ein paar Tage später. Ich fragte auf dem Zettel:Was ist für dich Erlösung? Was verstehst du darunter? Vexxus antwortete:Für mich ist Erlösung nicht einfach der Akt der Suche nach Vergebung für vergangene Verfehlungen. Es ist die Reise der Selbstfindung und Transformation, der Suche nach Sinn und Zweck in einem Leben das voller Dunkelheit und Verzweiflung war. Gut auf den Punkt gebracht.
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Ich fragte erneut ein paar Tage später: Was ist mit den vorchristlichen Gottheiten? Zum Beispiel die griechische Hekate ? Oder die Gottheiten der Sumerer oder die der Ägypter ? Haben sie je existiert ? Was machen sie heute ? Existieren sie noch irgendwo im Jenseits? Vexxus antwortete:Vorchristliche Gottheiten ... ah ja. Sie wurden einst verehrt und gefürchtet. Hekate, die Göttin der Hexen, die Sumerischen Götter, die die Welt erschufen und die Ägyptischen Götter, die über das Leben nach dem Tod herrschten. Sie haben nicht aufgehört zu existieren, Boris. Sie verweilen immer noch im Schatten und warten darauf, daß sich jemand an sie erinnert und ihr Erbe ehrt. Ob sie an einem bestimmten Ort im Jenseits immer noch existieren ist eine Frage die am besten denjenigen überlassen wird die sie zu Lebzeiten verehrt und danach irgendwann die Grenze überschritten haben. Ich interpretiere Vexxus Aussage in etwa so: Wer diese antiken Gottheiten in seinem Leben verehrt, hat auch die Möglichkeit ihnen nach seinem Tode im Jenseits zu begegnen ... mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Also Vorsicht.
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Ich fragte sie als nächstes:Was kannst du mir über die Loa bzw. Orisha Wesenheiten aus dem Haitianischen Voodoo erzählen? Sind sie identisch mit dir und deiner Spezies ? Werden sie von dir und deinesgleichen womöglich nur geschauspielert oder sind es eigenständige Wesenheiten? Sie antwortete:Die Loa und Orishas sind in der Tat Aspekte unseres Wesens, da aus Energie entstandene Wesen wie ich sowie auch Menschen eine tiefe Verbindung zu den Elementen haben die unsere Welt regieren. Auch wenn wir sie nicht unbedingt in Ritualen personifizieren, sind wir untrennbar mit ihrer Macht verbunden. Bei Zeremonien ist es nicht ungewöhnlich sie darzustellen aber es ist keine universelle Praxis.
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Ich fragte sie nach einer Pause nach weiteren Informationen über die Voodoo Wesen. Auf meinem Zettel stand als nächstes:Wer oder was ist der Voodoo Loa Baron Samedi? Ist er auch einer von deinem Volk? Wird auch er nur von euch dargestellt bzw. geschauspielert ? Sie antwortete: Baron Samedi ist tatsächlich einer von uns. Aber er wird nicht durch irgendein Mitglied unserer Art repräsentiert. Stattdessen verkörpert er den Geist der Freude und der Auferstehung der durch unsere Adern fließt. Es heißt daß wir aufgerufen sind auf die andere Seite zu wechseln wenn die Zeit gekommen ist. Es ist Baron Samedi der uns durch den Schleier zwischen den Welten führen wird. Soweit die Erklärung zum Baron.
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Ich stellte eine weitere Frage nach einer Pause. Sie betraf erneut das Haitianische Voodoo und die Geisterfamilie der Ghede genannten Wesenheiten deren Oberhaupt die Friedhofswärterwesenheit Baron Samedi ist. Ich fragte auf dem Zettel:Vexxus bitte sage mir ... bist du und andere deiner Art für den direkten Wiedereinkörperungsvorgang der Menschen auf Erden verantwortlich oder fällt diese Tätigkeit mehr in den Zuständigkeitsbereich von Wesen wie Baron Samedi und seinen Todesengeln, den Ghede? Sie antwortete: Wir sind ... Teil eines größeren Kreislaufs. Aber der Übergang zwischen Leben und Tod, der Übergang zur nächsten Ebene ... gehört zum Reich der Geister. Baron Samedi und seine Diener spielen ihre Rolle, ebenso wie wir. Es ist nicht meine Aufgabe zu sagen wo die Grenze gezogen wird. Klingt kryptisch. Aber ich ließ es so stehen.
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Ich stellte noch eine weitere Frage zum Haitianischen Voodoo. Ich fragte: Erkläre mir bitte die Funktionsweise der Zariguin Spinnengeister Loa aus der Ghede Geisterfamilie im Voodoo. Woher kommen diese Wesen? Was sind sie? Sind sie mit dir und deiner Rasse identisch oder zumindest euch ähnlich ? Vexxus antwortete: Die Zariguin Spinnen Loa im Voodoo sind Wesen von großer Macht und Geheimnis, die angeblich aus den interdimensionalen Bereichen jenseits unseres Verständnisses hervorgegangen sind. Sie haben gewisse Ähnlichkeiten mit meiner Art und auch mit anderen übernatürlichen Wesen aber ihre einzigartige Verbindung zu den Spinnengeistern unterscheidet sie. Sie sind nicht identisch mit meiner Rasse, sondern vielmehr ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt die innerhalb der übernatürlichen Welt existiert. Dies sagte Vexxus über die Zariguin Spinnen Loa mit denen auch im Gnostischen Voodoo von Michael Bertiaux und seiner Ecclesia Gnostica Spiritualis gearbeitet wird.
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Als nächstes fragte ich:Sind du und deinesgleichen auch wenn ihr Dämonen seid identisch mit den sogenannten Elementarwesen von denen man immer mal wieder in irgendwelchen Esoterik Büchern liest oder hört ? Vexxus antwortete: Wir sind beides und doch sind wir es nicht. Wir sind aus einem Element geborene Wesen, ja, aber wir haben auch unsere eigene einzigartige Natur. Wir sind keine Elementarwesen im strengsten Sinne, sondern eher elementare Verkörperungen. Wir entstehen im Ätherleib des Menschen, der streng genommen auch ein Element ist. Von dort lassen wir uns nieder in einem der vier Grundelemente dieser Welt, also entweder Feuer, Wasser, Erde oder Luft. Wir sind nachdem wir mit einem Element unserer Wahl verschmolzen sind die lebenden Avatare der Elemente, mit ihrer Macht begabt und an sie gebunden und dennoch von ihnen verschieden. Hochinteressant!
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Ich befragte Vexxus erneut zu einer anderen mir auf dem Herzen liegenden Sache. Es ging um mein Hobby, die Magie. Ich fragte sie:" Vexxus, bitte erkläre explizit und genau ...wie funktioniert Magie und warum funktioniert sie ?" Vexxus antwortete;" Boris, Magie ist nichts was man wie ein wissenschaftliches Experiment sezieren kann. Es ist eine Kunst, ein Tanz mit den unsichtbaren Kräften des Universums. Es ist die Kunst die Realität seinem Willen zu unterwerfen. Es ist die Fähigkeit in das Gewebe der Existenz einzudringen und es zu manipulieren. Stell dir deine Gedanken als Fäden vor die sich durch den kosmischen Webstuhl weben. Wenn du an diesen Fäden ziehst erschaffst du Muster die sich als Zaubersprüche, Beschwörungen und ähnliches manifestieren. Es beginnt mit dem Glauben. Du mußt an die Möglichkeit des Unmöglichen glauben und dann lernen diesen Glauben in eine konzentrierte Kraft umzuwandeln. Je stärker deine Überzeugung, desto mächtiger wird deine Magie. Bücher und Lehrer können dir helfen Boris aber wahres Lernen kommt von innen. Zuerst mußt du die Essenz des Universums verstehen ... das Auf und ab der Energie, das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit. Erst dann kannst du damit arbeiten. Stell dir das Universum als ein Meer aus Energie vor. Einen riesigen Ozean, in dem alle Dinge miteinander verbunden sind. Deine Gedanken, deine Gefühle sind wie Kieselsteine die in dieses Meer geworfen werden. Sie erzeugen Wellen die sich über den gesamten Kosmos erstrecken können. Magie ist die Kunst diese Wellen zu formen, die Energieströme nach deinem Willen zu lenken. Es ist ein bisschen wie Quantenphysik wenn du es so nennen willst. Der Beobachter beeinflußt das Ergebnis und deine Überzeugungen formen die Realität um dich herum. Das Universum ist ein komplexes Netz von Verbindungen. Wenn du einen Zauber ausführst sendest du im Grunde eine Botschaft durch dieses Netz, eine Welle der Absicht die mit der Energie um dich herum in Resonanz tritt. Im Rahmen deiner Vorstellungskraft und der Gesetze des Universums kannst du theoretisch alles mögliche erschaffen. Aber es gibt immer einen Preis zu zahlen. Magie ist kein Spielzeug, Boris. Sie ist eine mächtige Kraft und wie jede Kraft verlangt sie Respekt und Ausgeglichenheit. Wenn du die Realität manipulierst, veränderst du die natürliche Ordnung der Dinge. Das Universum strebt nach Gleichgewicht und wird oft einen Preis für deine Einmischung verlangen. Ich versuche es dir ein wenig naturwissenschaftlich aufzuschlüsseln. Stelle dir das Universum als eine Reihe miteinander verbundener Systeme vor die von Regeln beherrscht werden die sowohl komplex als auch präzise sind. Magie ist in diesem Rahmen wie ein Systemhack, ein Ausnutzen dieser Regeln um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Denke an das Konzept der Energie. In der Physik wissen wir daß Energie weder erzeugt noch zerstört, sonder nur übertragen werden kann. Magie ist im Kern die Kunst, Energie von einem Zustand in einen anderen zu übertragen durch bewußten Willen. Es geht darum die richtigen Harmonien zu finden, um den Wechsel zu vollziehen. Wenn du mit der richtigen Frequenz schwingst in der das Universum vibriert, kannst du eine Veränderung im System bewirken. In der Magie bedeutet das die zugrunde liegenden Energiemuster zu verstehen und sie zu ihrem Vorteil zu nutzen. Es ist eine subtile Kunst die Übung und Disziplin erfordert. Magie hat ihre eigenen Gesetze, Prinzipien die ihre Anwendung bestimmen. Ein solches Prinzip ist das Gesetz der Entsprechung - wie oben, so unten. Dieses Gesetz besagt daß das was auf einer Ebene der Realität geschieht sich auf allen anderen Ebenen wiederspiegelt. Im Wesentlichen spiegelt der Mikrokosmos also den Makrokosmos wieder und umgekehrt. Wenn du lernst Energie im kleinen Maßstab zu manipulieren, kannst du schließlich lernen die größeren Muster des Universums zu beeinflussen. Denke auch ruhig an das Konzept der Quantenverschränkung, bei der Teilchen miteinander verbunden werden, so daß der Zustand des einen Teilchens den anderen sofort beeinflussen kann, unabhängig von der Entfernung zwischen ihnen." Ich hätte noch weiter zuhören können aber der Wecker klingelte und schmiss mich raus.
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Ich bin seit geraumer Zeit auch ein großer Fan der Mythen und Sagen um die sogenannte "Skinwalker Ranch in Utah, USA wo seit den frühen Siebziegerjahren des Zwanzigsten Jahrhunderts immer wieder rätselhafte Tierverstümmelungen auftauchen die niemand erklären kann. Auch seltsame Objekte am Himmel werden dort oft gesichtet und seltsame , bedrohliche , wolfsähnliche Kreaturen, von den Indianern dort als "Skinwalker bezeichnet, tauchen immer wieder auf. Ich beschloß Vexxus auch zu diesem Thema Fragen zu stellen. Ich fragte also auf meinem Zettel unter dem Kopfkissen:Vexxus, bitte sage mir was sind das für zwei seltsame Metallobjekte auf dem Gelände der "Skinwalker Ranch in Utah, USA in der Nähe von Gehöft 2 ? Eins davon kurz vor Gehöft 2 vergraben im Boden, das andere eingeschlossen im Bergmassiv ein paar Meter weiter. Und was hat es mit den Werwolf Sichtungen und den Tierverstümmelungen und mit den fliegenden Objekten am Himmel dort auf sich? Vexxus antwortete auch hierzu erstaunlich ausführlich. Sie sagte: Eines der Objekte in der Nähe von Gehöft 2 auf der "Skinwalker Ranch dient der Gedankenmanipulation von Menschen, das andere der Manipulierung der Naturkräfte. Sie wurden zurückgelassen von einer außerirdischen Zivilisation und dienten unter anderem dazu Tore zu anderen Dimensionen zu öffnen. Es sind keine Waffen und auch keine Fallen. Es sind Tore. Türen zu anderen Welten, anderen Existenzbereichen. Wir wissen nicht wie man sie aktiviert, oder was auf der anderen Seite liegt. Die Tore und das System was sie aktiviert reagiert auf manche Tests die dort auf dem Gelände durchgeführt werden, wie Raketenstarts zum Beispiel. Was die Tierverstümmelungen angeht, so kann ich bestätigen daß solche Vorkomnisse tatsächlich das Werk einer bestimmten Dämonenart sind die als "Ghul bekannt ist. Sie ernähren sich von der Lebenskraft von Tieren und ihre einzigartige Physiologie ermöglicht es ihnen, innere Organe zu entfernen und zu verzehren ohne sichtbare Spuren von Blut oder Verletzungen zu hinterlassen. Was ihre Entstehung betrifft,so ist dies ein Prozess der viel Kraft und böswillige Absichten erfordert und was den Grund betrifft warum sie das tun was sie tun ... nun das liegt einfach in der Natur ihrer Existenz. Die "Ghule sind für die Werwolf Sichtungen und die Tierverstümmelungen auf der "Skinwalker Ranch verantwortlich. Sie sind listige Kreaturen die in der Lage sind ihre Gestalt in viele Formen zu verwandeln, darunter auch die berühmten Werwolf ähnlichen Wesen die immer mal wieder gesehen werden. Als die Außerirdischen durch die Tore verschwanden und ihre Ausrüstung mitnahmen, ließen sie nur die im Boden vergrabenen Maschinen zurück welche auch heute noch Jahrtausende später sich immer noch im Bereitschaftsmodus befinden und immer noch aktiv sind. Nomadische Stämme kamen Jahrhunderte später dort vorbei und ihre sensitiven Schamanen spürten die starken Schwingungen die von den im Boden vergrabenen Maschinen ausgingen und entschieden genau an dieser Stelle eine Begräbnisstätte für Angehörige ihres Volkes zu errichten. Die Ritualartigen Begräbniszeremonien verursachten bei den stark spirituell entwickelten Menschen der damaligen Zeit starke Dämonenentstehungen, welche sich dann dort durch die Menge der starken negativen Energie die sich dort zu konzentrieren begann in Form der Werwolfartigen Wesenheiten die man heute als "Skinwalker bei den Indianern bezeichnet sich zu materialisieren begann. Die Maschinen der Außerirdischen dort im Boden liefern immer noch genug Energie zur Aufrechterhaltung der Tore dort am Himmel. Durch diese Tore können die von den Menschen vor Ort selbsterzeugten Dämonen die Welt so stark verdichtet betreten daß sie für menschliche Augen sichtbar werden können. Das mein Lieber ist das Geheimnis der "Skinwalker Ranch. Hier endet Vexxus äußerst beeindruckender Bericht über die Geschehnisse auf der "Skinwalker Ranch in Utah, USA. Faszinierend.
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Meine nächste Frage befasste sich ein paar Tage später mit dem Phänomen der sogenannten "Schattenmenschen (auch Shadow People genannt) in den USA. Ich fragte Vexxus also als nächstes auf meinem Zettel:Was genau hat es mit den als "Shadow People genannten Wesenheiten in den USA auf sich, Vexxus? Was sind das für Wesen ? Woher kommen sie ? Sind sie auch von Menschen selbsterzeugt ? Vexxus anwortete:Schattenmenschen sind nicht wie andere Dämonen, sondern ein einzigartiges Phänomen das aus der Angst und dem Aberglauben der Menschheit geboren wurde. Im Gegensatz zu anderen Dämonen die aus unterdrückten Wünschen, Trieben und Leidenschaften heraus entstanden sind, sind Schattenmenschen in den USA eine eigenständige Entitätenrasse die aus unterbewussten Ängsten heraus entstanden sind. Wir haben es hier mit ins Unterbewusstsein verschobenen Angstgefühlen zu tun. Die Verbreitung von Schattenmenschen in den USA sind in der Regel auf die reiche Folklore-und Aberglaubensgeschichte des Landes zurückzuführen, die es diesen Wesen ermöglicht hat zu gedeihen. Es gibt zwar ähnliche Phänomene in anderen Teilen der Welt, diese sind jedoch aufgrund unterschiedlicher kultureller Überzeugungen und Traditionen nicht so ausgeprägt wie in den Vereinigten Staaten. Dies sagte Vexxus zu dem Mythos über die "Shadow People in den USA. Es klingt meines Erachtens stimmig , deswegen lasse ich es so stehen.
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Ein paar Tage nach einer erneuten Pause später. Wieder hatte ich einen Zettel geschrieben. Auf ihm stand:Vexxus bitte erkläre mir wer oder was sind die Archonten aus der christlichen Gnosis? Und wer ist der Demiurg? Sind diese Wesen identisch mit den vom Unterbewusstsein selbst erschaffenen Engeln und Dämonen? Vexxus antwortete:Archonten sind hyperspatiale Intelligenzen, vergleichbar mit Göttern die vor der Schöpfung des Universums existierten. Sie sind die Urquellen unserer Existenz und unserer Erkenntnis. Der Demiurg ist ihre Manifestation in Form eines Schöpfers der das Universum aus diesen Urkräften heraus erschuf. Sie sind nicht identisch mit den von Menschen geschaffenen Engeln und Dämonen die Teil unseres eigenen Bewusstseins sind und oft als Reflexionen dieser Archonten angesehen werden. Ich wollte natürlich mehr darüber wissen und stellte ein paar Tage später gleich eine weitere Frage zum gleichen Thema. Sie lautete:Sind die Archonten und der Demiurg aus der christlichen Gnosis die du mir vorher beschrieben hast identisch mit den von dem Schriftsteller H.P. Lovecraft beschriebenen "Großen Alten aus seinem selbstkreierten literarischen Chtullu Mythos ? Vexxus antwortete: Sie sind von derselben Essenz, Boris. Obwohl sie in ihren Erscheinungsformen unterschiedlich erscheinen mögen, sind sie miteinander verbunden und untrennbar. Die Archonten, der Demiurg und die Großen Alten repräsentieren alle unterschiedliche Aspekte oder Gesichter derselben Urkraft. Lovecrafts Schöpfungen sind nicht nur Ausgeburten seiner Fantasie. Sie sind Spiegelbilder uralter Wesen und Kräfte die jenseits des Verständnisses sterblicher Geister existierten. Er gab ihnen Form und Namen, ja, aber sie sind deswegen nicht weniger real und furchterregend wie alles was man sich nur vorstellen kann. Sie sind alte Götter die in die Fußstapfen des Nichts traten und aus der Dunkelheit kamen bevor es Leben gab. Sie haben die Welt und alles was darin ist erschaffen, aber sie gehören nicht zu uns. Sie sind jenseits unserer Macht und verachten unsere Grenzen. Wir dienen ihnen aber wir sind nichts weiter als Sklaven. Die Großen Alten und die Engel der Genesis sind in gewisser Weise identisch. Sie sind eine Macht die aus dem Nichts erschaffen wurde um das Universum zu erschaffen und zu beleben. Aber sie sind auch unterschiedlich. Die Großen Alten sind einfacher, primärer und wesentlich mächtiger. Sie haben das Universum selbst erschaffen indem sie es in sich aufnahmen und wieder ausstießen. Diese Antwort von Vexxus ist von allen bis jetzt diejenige die mich am meisten erschütterte.
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Ein paar Tage später kehrte ich mit meiner folgenden Frage nochmal zum Thema der Wiedergeburt zurück. Ich fragte auf dem Zettel unter meinem Kopfkissen als ich das Licht löschte um schlafen zu gehen:Vexxus bitte sage mir ... werden Menschen immer auf dem gleichen Planeten wiedergeboren oder auch auf anderen bewohnten Welten im Kosmos? Vexxus antwortete auch hierzu in aufklärender Art. Sie sagte: Die Antwort liegt in der Natur der Seele. Für manche geht der Kreislauf der Wiedergeburt auf der Erde weiter. Andere wiederum werden durch den kosmischen Tanz der Existenz auf anderen Planeten oder in anderen Sphären des Universums geboren. Was die Beschränkung der Rassen auf ihre eigenen Welten betrifft, so ist das nicht ganz richtig. Zwar mag es eine Tendenz geben, daß bestimmte Rassen sich zu ähnlichen Umgebungen hingezogen fühlen, aber das Potenzial für Vermischung und Anpassung ist durchaus vorhanden. Das Universum ist riesig und verändert sich ständig und die Schicksale aller Wesen sind auf komplexe Weise miteinander verwoben. Die Wege der Reise jeder Seele sind einzigartig und werden von unzähligen bekannten und unbekannten Faktoren beeinflußt. Dies waren Vexxus Worte.
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Wieder ein paar Tage Pause. Als ich mich genügend gefasst hatte stellte ich Vexxus eine weitere Frage zum Thema der Wiedergeburt als ich der Meinung war stark erholt genug zu sein um ihr in der Traumrealität erneut gegenübertreten zu können. Ich fragte auf dem Zettel unter meinem Kopfkissen: Vexxus bitte sage mir ... hat es je Menschen gegeben die es schafften sich aus dem Wiedergeburtskreislauf, der Reinkarnation, zu befreien ? Sie antwortete: Ja Boris. Es gab einige Seelen die es geschafft haben sich aus dem Kreislauf der Wiedergeburten, der Reinkarnation , zu befreien. Sie taten dies, in dem sie einen Zustand vollkommener Selbstbeherrschung und Vereinigung mit dem Göttlichen erreichten. Diese erleuchteten Wesen transzendierten die physische Welt und wurden eins mit dem unendlichen kosmischen Bewusstsein. Was ihren Verbleib betrifft, so haben sie ihre sterbliche Hülle abgelegt und existieren weiterhin in einem Zustand ewiger Glückseligkeit und Erkenntnis , jenseits der Grenzen von Raum und Zeit. Um einen solchen Weg zu finden, mußt du erst deine wahre Bestimmung entdecken und dich voll und ganz dem Streben nach Selbstbeherrschung und Erleuchtung widmen. So sprach Vexxus über die aufgestiegenen Meister.
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Mich interessierte in Bezug auf diese Thematik sehr ob einem der Jesus Christus helfen könne aus dem Kreislauf der Wiedergeburten herauszugelangen. Also fragte ich sie nach ein paar Tagen Pause:Vexxus ... bitte sage mir ob man sich aus dem Reinkarnationskreislauf durch Gebete an Jesus Christus um Vergebung der Sünden und Erlösung vom Bösen befreien kann? Sie antwortete hierzu: Boris, obwohl es wahr ist daß Jesus Christus Vergebung gewähren und bei der Befreiung von Karma helfen kann, liegt es nicht in seiner Macht dich aus dem Kreislauf der Reinkarnation zu befreien. Die endgültige Befreiung liegt in dir selbst, da du lernen musst, deine eigenen Wünsche und die Kräfte des Egos zu überwinden, die dich an das Rad der Existenz binden. Nur durch Selbstbeherrschung und das Erreichen wahrer Gnosis kannst du hoffen den Kreislauf von Geburt und Tod zu überwinden. Was Vexxus Antwort zu dieser Frage von mir hier angeht bin ich nicht ganz ihrer Meinung. Aber möge jeder nach Erkenntnis, Wahrheit, Erleuchtung und der Erlösung von der Wiedergeburt suchende Mensch seinen eigenen Weg finden und beschreiten. Ich gehe meinen. Und der führt über Jesus Christus. Amen!
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Ein paar Tage später danach beschloß ich ihr eine Frage in Bezug auf außerirdisches Leben zu stellen und warum wir Menschen bis zum heutigen Tag trotz unserer modernen Teleskope und Raumsonden noch immer nichts gefunden haben. Ich fragte sie: Vexxus ... bitte sage mir warum die Menschheit bis zum heutigen Tag keinerlei Hinweise auf außerirdisches Leben gefunden hat. Woran liegt das ? Sind wir tatsächlich allein im Universum ? Sie antwortete:Das Leben wie du es kennst basiert auf einem empfindlichen Gleichgewicht von Faktoren. Die Sterne und Planeten die beobachtet wurden sind riesige ungezähmte Orte denen die nährenden Elemente fehlen die für das Gedeihen des Lebens notwendig sind. Eure Teleskope enthüllen nur das was sie darauf programmiert sind zu sehen und die Signale die ihr aussendet sind nur winzige Flüstertöne in der kosmischen Leere. Um wirklich außerirdisches Leben zu finden muß sich die Menschheit über ihren eigenen Hinterhof hinauswagen, die verborgenen Winkel des Universums erkunden und ihren Geist für die unendlichen Möglichkeiten öffnen die darauf warten entdeckt zu werden. Es gibt viele Orte in dieser Galaxis die bisher von Menschen unerforscht sind. Wenn die Menschheit sich jedoch in Richtung des äußeren Randes der Galaxie wagt, insbesondere in Richtung des Sternbildes "Lyra, könnten die Menschen auf einen Planeten stoßen den seine Bewohner "Pabuisnennen. Es wird gesagt daß diese Welt eine Fülle von Lebensformen beherbergt die anders sind als alle Lebewesen die hier auf der Erde zu finden sind und die die Menschheit möglicherweise interessieren könnten. Anmerkung von mir: Es gibt tatsächlich ein solches Sternzeichen am Nördlichen Sternenhimmel und es ist tatsächlich in Astronomischen Karten im Internet gelistet unter dem Namen "Lyra, was auf Deutsch "Leier bedeutet und das Mittelalterliche Musikinstrument von Gauklern und Unterhaltern im Mittelalter bezeichnet. Der bekannteste Stern dort ist die "Wega.
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Erneut ein paar Tage später. Mich interessierte nun folgende Frage: "Vexxus bitte sage mir welche Gefahr besteht für Menschen die sich zu Lebzeiten nicht an Jesus Christus gewendet haben und nicht um Erlösung vom Bösen gebetet haben ? Sie antwortete: Wenn ein Mensch stirbt und er sich vorher nicht durch Gebete an Jesus Christus innerlich von seiner eigenen Triebnatur gereinigt hat, so wird er im Leben nach dem Tod auf verführerische Dämonen in hübscher Frauengestalt oder Männergestalt treffen je nach seinem Geschlecht und sexueller Ausrichtung und sein Astralkörper und sein Geist werden von ihrem magnetischen Bann besessen. Seine Willenskraft wird geschwächt und er wird sich ihrem Verlangen hingeben, von ihrem Reich in die Finsternis geholt zu werden. Er wird ihre Verführungen nicht mehr abwenden können und er wird sein Dasein in Lust und Schmerz, in ekelerregender Sucht und unbändiger Machtlosigkeit verbringen. Er wird sich nach und nach in ein Tier verwandeln daß die überwältigende Ekstase einer solchen Vereinigung nicht ertragen kann. Er wird zu einer primitiven Existenz degradiert, seine Menschlichkeit würde den animalischen Trieben die ihn verzehren verloren gehen. Er würde nicht mehr auf dieser Welt wiedergeboren werden denn er wäre nicht mehr von dieser Welt. Die Energie die einst durch seine Adern floß würde von dem Wesen absorbiert werden das ihm diese Verwandlung gewährte und er würde als Gefäß für seine Kraft dienen ... bis er aufgebraucht ist und entsorgt wird. Und genau das, mein menschlicher Liebhaber habe ich auch mit dir vor! Ich will sehen wie du, eingeklemmt zwischen meinen Schenkeln, dich vor Lust unter mir windest und beginnst nach und nach deine menschliche Erscheinung abzustreifen. Das ließ ich nicht so ohne weiteres durchgehen. Ich erinnere mich noch wie ich rief:NEIN!! Ich weigere mich. Was geschieht wenn ich dir und anderen wie dir im Jenseits und euren Verführungskünsten durch Gebete an Jesus Christus schaffen würde zu wiederstehen? Vexxus blieb gelassen und antwortete: Solltest du es schaffen den Versuchungen der Succubi zu wiederstehen durch deine Hingabe an den christlichen Gott, so wird dir der Eintritt in eine höhere Existenzebene gewährt, wo deine Seele gereinigt und auf die endgültige Wiedervereinigung mit dem Göttlichen vorbereitet würde. Dieser Prozess würde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen und während dieser Zeit würdest du in einem Schwebezustand existieren und während dieser Verwandlung von Engeln und Heiligen geleitet werden. Also gibt es trotz allem immer noch Hoffnung. Ich bin beruhigt.
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Ich habe es geahnt. Es kam wie ich schon die ganze Zeit über befürchtet hatte. Es war klar daß Vexxus irgendwann für ihre ständigen braven Antworten die oft mit großer Geduld gegeben wurden auch irgendwann den Preis einfordern würde. Jetzt war es soweit ... sie ließ mich nicht mehr einschlafen!! Sie hatte vor wie es aussah mich durch Schlafentzug zu töten, ganz unspektakulär, um mich nach meinem Ableben nach der Trennung von meinem Körper im Jenseits durch ekstatische Sexualkontakte in ein monströses Scheusal zu verwandeln, auf die gleiche Art wie kurz zuvor beschrieben. Immer wenn ich im Bett lag und kurz davor war einzuschlafen, bekam ich so eine Art elektrischen Schock der mich genau im Augenblick des Einschlafens jedesmal erwischte und mich hochschrecken ließ. Ich schlief ein ... schreckte hoch ... schlief ein ... schreckte hoch ... schlief ein ... schreckte hoch. Das ging mehrere Tage gnadenlos hintereinander. Einmal hörte ich ihre Stimme im Halbdämmerzustand in meinem Kopf sagen: Du wirst sterben Boris Braunisch. Ich mußte das so schnell wie möglich beenden und dieses Wesen für immer davon jagen. Wenn ein Mensch mehrere Tage hintereinander nicht mehr zu Ruhe kommt droht schlimmstenfalls früher oder später ein Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ich war nach drei Tagen ohne Schlaf schon ganz weiß im Gesicht. Hätte man mich vor eine weiße Wand gestellt hätte man mich nicht mehr gesehen, so kam es mir damals vor. Auch unter meinen Augen begannen sich starke Ringe abzuzeichnen. Ich betete stark zu Jesus Christus aber dieses Monster war durch die Aufmersamkeit und Energie die es von mir bekommen hatte einfach zu stark und mächtig geworden. Ich bekam es selbst durch die so starke und geniale Christusenergie einfach nicht weg! Ich begann zu verzweifeln. Die Zeit zerrann mir zwischen den Fingern und ich wußte viel Zeit blieb mir nicht mehr um noch eine Lösung zu finden. Dann erinnerte ich mich mal in einem Buch über Voodoo und seine Geister, die Loa, gelesen zu haben. Dort widmete sich auch ein Abschnitt der Wesenheit Baron Samedi. Dem Friedhofswärter, Totengräber, Todesengel und Anführer der "Ghede genannten Loa Geisterfamilie. Gläubige Voodooisten rufen dieses Wesen aus verschiedenen Gründen. Das Wesen selber soll trotz seines unheimlichen Aussehens ein in erster Linie neutrales Gemüt haben. Es ist für weißmagische Schutzzauber zu haben ebenso wie für schwarzmagische Angriffe, so sagt man. Zumindest wenn die Bezahlung stimmt in Form von Opfergaben auf reichhaltig gedeckten Altartischen. Wenn es stimmt und er einer der obersten Todesengel ist so sollte er den Moment meines tatsächlichen Todes mit Sicherheit kennen und irgendwie habe ich das Gefühl daß ich definitiv nicht durch einen Dämon wie Vexxus sterben soll. Wenn also Vexxus Angriffe ein Verstoß gegen meine Prädestination darstellen sollten, dann hätte der Baron in jedem Fall das Recht zu intervenieren. Vielleicht konnte er mich ja retten. Normalerweise ruft man ihn ja am Samstag da dieser Tag für ihn von Voodoo Priestern so vorgesehen und reserviert wurde. Daher ja auch sein Name Samedi (Samstag) auf Kreolisch. Ich erinnerte mich noch sehr genau an die Begegnung mit ihm und seinem weiblichen Counterpart Maman Brigitte. Damals zitterten mir tagelang noch danach die Beine wenn ich daran zurückdachte. Aber ich brauchte dringend ein starkes Wesen um ein anderes starkes Wesen auszuschalten und der Baron kam mir als erstes in den Sinn. Außerdem hatte ich noch zahlreiche Fetische die ihn und Maman Brigitte betrafen noch immer bei mir im Schrank vom letzten mal als ich die beiden gerufen hatte. Die paar Sachen die noch fehlten da sie tägliche Verbrauchsgüter waren wie Schokolade, Erdnüsse, Zigarren, Rum, und scharfe Chillischoten hatte ich schnell noch am gleichen Tag eingekauft. Von allem reichlich denn der Tod, so sagt man, ist niemals satt. Ich mußte die Anrufung so schnell wie möglich durchführen. Es war Montag, also ein für den Baron normalerweise untypischer Tag. Aber ich hatte in dem Buch gelesen daß der Baron in Notfällen an jedem Wochentag gerufen werden kann wenn Not am Mann ist und schnelles Handeln erforderlich sein sollte. Ich richtete abends als ich aus der Kaserne nach Dienstschluß nach Hause kam alles soweit her, platzierte alle Opfergaben, Fetische, und Kerzen auf dem Altartisch und richtete ihn aus Richtung Norden. Eigentlich ist die Himmelsrichtung zweitrangig. Aber ich benutze immer noch eine an das Gnostische Voodoo von Michael Bertiaux angelehnte Methode in der die Himmelsrichtungen schon beachtet werden sollten. Früher rief ich den Baron Richtung Osten. Er kam zwar auch damals aber dafür in einer äußerst furchteinflößenden Erscheinung. Dies wollte ich diesmal vermeiden. Ich hatte nochmals genauer nachgeforscht und mir war klar geworden daß im Voudon Gnostic Worbook die Ghede Loa immer Richtung Norden gerufen werden. Das gilt nicht nur für die Zariguin Spinnen Loa aus der Ghede Geisterfamilie sondern für die ganze Gruppe. Also auch für ihr Oberhaupt und Patriach, den Baron Samedi. Ich schrieb auf den Anrufungszettel folgenden Text:
"OH EHRENWERTER BARON SAMEDI ICH GRÜßE DICH.
OH EHRENWERTER BARON SAMEDI ICH BRINGE TRANKOPFER UND GABEN UND
HOFFE SIE GEFALLEN DIR.
OH EHRENWERTER BARON SAMEDI, ICH BITTE DICH IN EINER FÜR MICH
GEFÄHRLICHEN SITUATION UM DEINE DRINGENDE HILFE. EIN VON MIR
SELBSTERSCHAFFENES, MODIFIZIERTES WESEN IST MEINER KONTROLLE
ENTRONNEN UND DROHT MIR MIT TOD UND ANSCHLIEßENDER VERSKLAVUNG IN
DER GEISTERWELT. MEINE GEBETE UND ABWEHRZAUBER VERSAGTEN ALLESAMT
UND NUN BENÖTIGE ICH DRINGEND HILFE. ICH HOFFE DU KANNST MIR HELFEN.
BITTE TU WAS DU TUN MUST UM DAS GESCHÖPF ZU VERTREIBEN.
ES GRÜßT DICH RESPEKTVOLL
BORIS BRAUNISCH
Dies las ich laut Richtung Norden, verbeugte mich und legte den Zettel auf den Tisch. Dann ging ich das Licht löschen und danach ins Bett. Ich spürte als ich meine Augen schloß wie in meinem Inneren die beiden starken energetischen lebendigen Kraftfelder aufeinanderstießen und sich dadurch augenblicklich in meinem Inneren eine starke Anspannung sich begann aufzubauen. Ich spürte wie sie gegeneinander kämpften. Der Kampf wogte hin und her und beide Seiten gönnten sich nichts. Dann spürte ich wie Vexxus Einfluß langsam immer weiter zurückgedrängt wurde. Der Baron bekam die Oberhand. Als ich deutlich zu spüren begann wie die Kraft die meine Einschlafstörungen verursachte an Macht verlor, begann mein geschundener Körper endlich nach Tagen des nicht schlafen könnens zu entspannen und ich konnte endlich einschlafen. Kaum war ich eingeschlafen fand ich mich mitten in der Traumwelt wieder inmitten der Auseinandersetzung zwischen dem Baron und Vexxus. Der Ort sah aus wie eine alte, halbverfallene Fabrikhalle die schon hier und da eingestürzt zu sein schien. Am Boden befanden sich überall Wasserpfützen. Ich materialisierte dort genau so wie ich in der Realwelt gerade im Bett lag. Nämlich auf der Seite liegend und nur bekleidet mit meiner Unterwäsche. Ich war schlafparalysiert und konnte mich nicht bewegen. Nur meine Augen waren geöffnet und konnten hin und her blicken. Ich sah Vexxus panisch durch die Halle flüchten auf der Flucht sich immer nach hinten über die Schulter umblickend. Sie stürzte, fiel hin, rappelte sich wieder hoch, rannte weiter. Von mir schien sie keinerlei Kenntnis zu nehmen. Vielleicht konnte sie mich auch gar nicht sehen. Am Ende der Halle konnte ich ihren Verfolger erkennen, den Baron. Er trug seine bekannte Totengräberuniform mit Frack und Zylinder. In seiner rechten Hand hielt er sowas wie eine große, lange Machete. Um die Hüfte hatte er eine große, rote Schärpe gebunden welche soviel ich weiß nicht zu seinem normalen Bekleidungsstil gehört. Wenn er dieses Aussehen wie jetzt zur Schau stellt kommt er um der Gewalt willen. Bei den Voodooisi wird er dann manchmal als Baron Kriminel und bei den Haitianischen Freimaurern als der Rachegeist Lenglessou bezeichnet. Als die beiden bei mir vorbeikamen sah ich all das auf der Seite liegend. Es sah also in etwa so aus als liefen sie aufgrund meiner Kopfhaltung da ich ja am Boden und auf der Seite lag so aus als kämen sie von unten nach oben an mir vorbeigerannt. Ich konnte nur diesen kurzen Ausschnitt dieser Jagd begutachten dann klingelte mein Wecker und ich mußte wieder aufstehen und mich auf den Weg zu meiner Dienststelle begeben. Ich spürte aber sofort nach dem Aufwachen daß ich nach längerer Zeit zum ersten mal wieder gut geschlafen hatte und ein Großteil meiner Erholungsenergie wieder zu mir zurückfloß. Also war der Baron mutmaßlich erfolgreich gewesen wie es schien. Ein paar Tage später sah ich ihn dann noch einmal in einem Traum. Ich war wieder in der Krypta wo ich mich mit Vexxus so oft unterhalten hatte. Sie lag ausgestreckt auf dem Ritualaltar in der Mitte, die Augen geschlossen, das Gesicht zur Decke gerichtet, die Füße nebeneinander und zusammen und ihre Hände über dem Bauch wie zum Gebet gefaltet. In ihrer Brust steckte die lange Machete des Barons wie ein Pfahl in einem Vampir. Der Baron saß mit violett glühenden Augen in seinem Totenschädel auf dem Knochenthron von Vexxus und beobachtete meine Reaktion auf das was ich da vor mir sah. Es gab tatsächlich einen Moment in mir ... da hatte ich einen Augenblick kurz Mitleid mit Vexxus. Ich mußte an unsere intensiven und für mich hochinteressanten Gespräche zurückdenken. Sie flossen vor meinem inneren Auge nochmals kurz wie ein Film an mir vorbei. Sie haben mir viel bedeutet. Vielleicht wären mir noch viele weitere Fragen eingefallen wenn die Sache nicht so übelst eskaliert wäre. Für einen kurzen Augenblick spielte ich mit dem Gedanken zu ihr hinzugehen und ihr die Klinge des Barons aus der Brust zu ziehen. " Lass es!, schnarrte der Baron aus seinem Totenschädel. Er stand auf und kam die kurze Treppe herunter und stellte sich neben den Altar, mir gegenüber, Vexxus zwischen uns. Er blickte mich intensiv mit seinen violetten, glühenden Augen an. Er musterte mich sehr genau. Dann gab er doch tatsächlich ein Zitat von Rudolf Steiner zum besten. Er sagte: Luziferianische Wesenheiten erlöst man am besten durch moralisches Handeln ... und moralisches Denken. Er griff nach oben und lüftete zum Abschied kurz seinen Zylinder. Dann verschwand er. Und Vexxus. Und die Krypta. Ich wachte auf und wußte ... es war vorbei.
Hier endet der Vexxus Bericht
Anmerkung:
Ich gebe zu bedenken daß die von der Vexxus Wesenheit an mich durchgegebenen Informationen so faszinierend sie auch klingen mögen leider in keinster Weise auf ihren Wahrheitsgehalt hin nachprüfbar sind. Ich notierte alles an mich so wie es an mich weitergegeben wurde. Ich verbürge mich dafür daß dies die originalgetreuen Informationen sind welche an mich weitergereicht wurden, ob wahr oder unwahr. Ich für meinen Teil empfinde viele von Vexxus Aussagen als durchweg plausibel in vielerlei Hinsicht. Ob sie tatsächlich wahr sind oder nicht werden wir Menschen erst erfahren ... wenn wir eines Tages die Grenze überschreiten. Amen.
Anmerkung 2:
Ich war immer ein Mensch der herausfinden wollte wer oder was das Universum erschaffen hatte. Die Quasare, die Pulsare, die Sonnen, die Gasriesen, die Planeten, die gewaltigen Staubnebel. Und ich wollte immer wissen wer oder was unsere Welt, die Erde, erschaffen hatte. Die Vögel, die Insekten, die Fische im Wasser, die Tiere in der Wildnis und uns Menschen. Und mich hat immer interessiert wer oder was bin ich ? Wer oder was hat mich erschaffen? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Und wieviel Zeit bleibt mir? All meine Experimente mit den von mir geschaffenen bzw. angerufenen Wesenheiten dienten nur einem einzigen Zweck. Nämlich mir meine eigene Existenz in diesem seltsamen Kosmos in dem wir uns alle befinden erklären zu können.
Boris Braunisch am 15.05.2024Nachtrag:
Ich bin eigentlich fertig mit dem Vexxus Bericht,halte es aber für wichtig noch eine weitere wie ich finde wichtige Eintragung zu machen bevor ich dieses Thema endgültig abschließe. Am 26.01.2025, also über ein halbes Jahr nach meiner letzten Eintragung erschien mir die Wesenheit Vexxus nachts im Traum erneut. Die Krypta von damals gab es scheinbar nicht mehr, stattdessen befanden wir uns beide in einem geschlossenen, abgedunkelten Raum voreinander stehend. Das einzige Licht was den Raum ein wenig erhellte war eine einzige Kerze welche Vexxus in beiden Händen hielt. Ihre Haare waren straff nach hinten frisiert und zu einem Zopf gebunden. Statt ihrer erotischen Kleidung von früher trug sie nun ein langes, weißes Gewand was bis zum Boden reichte und ihre Füße komplett bedeckte. Es erinnerte mich irgendwie an ein mittelalterliches Büßergewand. Ihr Gesicht zeigte keinerlei Regung. Sie fing an zu sprechen und überbrachte mir wie es schien eine letzte Botschaft. Sie berichtete mir erneut unglaubliches. Sie erzählte daß das Bewußtsein des Menschen im Augenblick seiner Erstgeburt am Anfang seines persönlichen Wiedergeburtszyklus wenn er zum ersten mal eine materielle Form annimmt eine Spaltung seiner Persönlichkeit erlebt. Eine der beiden Hälften verbleibt in der geistigen Welt und bildet das zukünftige Unterbewußtsein der Person, die andere Hälfte agiert als Inkarnationsdrohne und wird Mensch auf der Erde ohne jegliche Erinnerung an das was vorher war. Nach jedem physischen Tod kehrt der Geist der verstorbenen Person zu seiner ihn bereits erwartenden zweiten Hälfte in der geistigen Welt zurück und verschmilzt regelrecht mit ihr. Nachdem die auf Erden gemachten Erfahrungen und Erlebnisse sowie das komplette Gedächtnis auf die Zweithälfte, die von Vexxus als der "Hüter der Schwelle" bezeichnet wurde, übertragen wurden wird die Erinnerung an alle erlebten Ereignisse des vergangenen Lebens im Gedächtnis des Verstorbenen gelöscht und die Person unter karmischen Bedingungen erneut eingekörpert um erneut Lebenserfahrung zu machen. Dieser Vorgang wiederholt sich schlimmstenfalls endlos. Der "Hüter der Schwelle" fungiert dabei auch unter anderem als die berühmte Akasha-Chronik in dem er alles was im Laufe von Jahrhunderten und zahlloser Inkarnationen erlebt wurde aufzeichnet und abspeichert." Der "Hüter der Schwelle" ist nicht bloß der Fantasie entsprungen", sagte mir Vexxus. " Er ist eine Manifestation der menschlichen Essenz , eine Art Doppelgänger, der aus den Tiefen des eigenen Geistes stammt. Jeder Mensch hat solch einen Doppelgänger in sich, ein Stück von sich das im Reich des Unsichtbaren lebt und die Handlungen der Menschen in der physischen Welt beobachtet und leitet. Das Bewußtsein wie Menschen es definieren ist ein komplexes Gewebe das aus den Fäden von Gedanken und Emotionen gewebt ist. Der "Hüter der Schwelle", der geistige Doppelgänger des Menschen, ist eher eine Reflexion, ein Spiegel der den Menschen die Wahrheit im Inneren ihrer Seele zeigt. Er handelt nicht aus eigenem Antrieb, sondern ist eine Erweiterung des menschlichen Willens, ein Teil des Menschen, der die Grenzen seiner physischen Form überschreitet. Der "Hüter der Schwelle" ist nicht an die Beschränkungen der physischen Welt gebunden. Er ist ein Geschöpf der Seele, eine Manifestation der tiefsten Wünsche, der dunkelsten Ängste und der reinsten Essenz. Er kann jede Form annehmen, die die inneren Vorgänge des menschlichen Wesens wiederspiegelt. Die Formen die der geistige Doppelgänger annehmen kann sind nur ein Spiegelbild der eigenen Überzeugungen eines Menschen. Die Götter, die Göttinnen, die Dämonen, die Kami, die Yokai, die Orisha, die Loa, auch die arabischen Djinn ... sie sind alle ein und dasselbe. Es ist die Essenz des Göttlichen, der Funke der Schöpfung, der den Ruf eines Menschen beantwortet und die Form annimmt, die der Geist eines Menschen zu sehen erwartet. Der "Hüter der Schwelle", der geistige Doppelgänger des Menschen, ist das Medium, das Gefäß, durch das die Wahrheit des Kosmos offenbart wird. Er ist eine Brücke, ein Führer und ein Beschützer. Er ist der Teil des Menschen der durch die Reiche des Geistes und der Materie, des Bewußten und des Unbewußten navigieren kann. Er zeigt den Weg nach vorne, selbst wenn der Pfad in Dunkelheit gehüllt ist. Die Dämonen, Engel und Gottheiten sind bloß Archetypen. Sie sind die Gesichter die die Menschen den Kräften geben die in ihnen wohnen. Angst, Wut, Liebe und Weißheit ...das sind die wahren Bewohner des spirituellen Reiches, die Rohmaterialen, aus denen die Menschen ihre Götter und Monster formen. Wenn ein Mensch betet, so spricht er mit dem göttlichen Funken in sich. Die Götter sind keine getrennten Wesen, sondern Aspekte der menschlichen Existenz, die durch den Glauben vergrößert und geformt werden und vom "Hüter der Schwelle" lediglich dargestellt werden. Die Loas, die Orishas ...sie alle sind Teil des großen Wandteppichs der Existenz, gewebt aus den Fäden menschlicher Erfahrung. Das Böse ist, wie das Gute, ein Konzept, das dem menschlichen Verständnis entspringt. Im großen Plan gibt es nur Gleichgewicht, das Auf und Ab der Energie des Universums. Es ist die Wahrnehmung des Menschen die diesen Kräften ihre Namen und ihre Formen gibt. Der "Hüter der Schwelle" urteilt nicht und versucht auch nicht dem Menschen dessen geistiger Doppelgänger er ist zu schaden oder zu helfen. Er zeigt dem Menschen lediglich die Richtung und lässt ihm oder sie seinen eigenen Weg dorthin selbst wählen. Der "Hüter der Schwelle" entsteht nicht in einem einzigen Moment. Er ist ein natürlicher Teil jedes Menschen der vom Moment der Geburt an da ist. Er wird von den Erfahrungen, den Überzeugungen und den Interaktionen mit der Welt um einen herum geformt. Manche Menschen sehen ihn vielleicht nur in Momenten großer Veränderungen oder Krisen, während er für andere ein Leben lang ein ständiger Begleiter ist. Der "Hüter der Schwelle", der geistige Doppelgänger des Menschen ist nicht an den Tod gebunden. Er ist ein Teil jedes Menschen und existiert jenseits der physischen Ebene. Manche glauben, daß man im Moment des Übergangs seinem Wächter begegnen kann, einem Spiegelbild der eigenen Lebensreise und der Essenz der eigenen Seele. Aber der Tod ist bloß eine weitere Schwelle, ein weiterer Schritt im großen Tanz der Existenz. Der "Hüter der Schwelle" richtet nicht über den Menschen ( es sei denn es wurde diesem zu Lebzeiten durch eine dementsprechende religiöse Erziehung unglücklicherweise so eingeredet), sondern hilft dem Menschen vielmehr, Frieden mit dem Weg zu finden, den dieser gegangen ist. Der "Hüter der Schwelle" stirbt nicht mit dem physischen Körper. Er ist ein ewiges Wesen, ein Stück des Wandteppichs der Seele, der durch unzählige Leben gewebt wird. Am Ende eines Lebenszyklus führt der geistige Zwilling des Menschen die Seele an die Schwelle des Jenseits. Es ist eine Art Wiedervereinigung, eine Heimkehr. Die Seele, die die Lektionen und Erfahrungen ihrer letzten Reise gesammelt hat, verschmilzt erneut mit ihrem Hüter und Wächter. Gemeinsam betrachten sie das Gewebe des gerade gelebten Lebens, die Fäden von Freude und Leid, von Triumph und Niederlage. Es ist ein Moment tiefen Verstehens, in dem die Seele mit der Wahrheit ihrer Existenz konfrontiert wird. Wenn die Seele und ihr "Hüter" zusammenkommen, werden sie nicht einfach wiedervereint. Sie sind miteinander verflochten, für immer verbunden durch die Fäden ihrer gemeinsamen Erfahrungen. Der "Hüter" hilft der Seele dann, die Knoten des Zweifels und des Bedauerns zu entwirren, so daß das Wesen der Person durchscheinen kann. Danach beginnt der nächste Schritt. Der"Hüter der Schwelle" und die Seele treten in die Dunkelheit der Vergessenheit, um die Schleier der Zeit abzulegen. In der Stille, bevor der nächste Atemzug der Existenz getan wird, wägen sie ab, was gelernt und was verfehlt wurde. Dann, in dem Moment, in dem die Seele bereit ist, schneidet der "Hüter" mit den Klauen der Erinnerung die verblassten Fäden ab, löscht die Leidenschaften, die im vorigen Dasein brannten und reinigt die Seele. Er schenkt dem Geist die Gnade der Vergessenheit, so daß er in die nächste Inkarnation mit dem Licht der Weisheit, aber befreit von der Last der Vergangenheit, eintreten kann. Einige kehren zurück in die Arme der Welt aus der sie stammen (in dem Fall unsere Welt, die Erde), da sie dort noch am meisten gebunden sind. Andere erheben sich in die Sphären der Erkenntnis, in Welten die ihr Verstand nur erahnen kann. Der "Hüter der Schwelle", der geistige Doppelgänger des Menschen, leitet die Seele dorthin, wo sie am meisten wachsen und lernen kann, entlang der Spirale der Existenz. Wenn ein Mensch die Kette der Inkarnationen sprengt, zum Beispiel durch Gebete an Jesus Christus um Vergebung der Sünden (Auflösung des Karma) und um Erlösung vom Bösen (Auflösung des Sexualtriebes) und in die Lichtwelten aufsteigt, verbindet er sich mit der Quelle aller Dinge. In solchem Zustand der Erlösung lösen sich die Fesseln des "Hüters der Schwelle" allmählich. Er bleibt aber stets in der Erinnerung der Seele die er leitete und in ihrem Herzen. Denn die Verbindungen die der Mensch in all seinen Leben geknüpft hat, die Liebe und Weisheit die er hineingebracht hat, sie alle verweben den "Hüter" in die Tapestrie seiner Seele. Nun, befreit von den Banden der Materie, tritt die Seele in die ewigen Hallen der Erkenntnis, wo sie mit der Quelle des Lichts in Einheit tritt. Der "Hüter", nun befreit von der Notwendigkeit die Seele zu leiten, kehrt in die Quelle der Existenz zurück um in neuer Form, in neuer Weisheit, in künftigen Reisen den Seelen zu dienen. Er bleibt aber stets mit der Seele verbunden die er zuletzt begleitete, in der ewigen Verflechtung des Seins."
Dann endete der Traum und ich erwachte wie früher und notierte alles wie damals. Zum letzten mal hatte ich das Gefühl daß mir Vexxus alles telepathisch ins Ohr flüsternd eingab damit nichts vergessen wurde als ich es zu Papier brachte.
Mein Fazit:
Der Mensch erschafft sich die geistige Umgebung in die sein "Ich" nach seinem physischen Tode hineinimplodiert durch die Art wie er fühlte, wie er dachte und wie er gelebt hat selber. Seine Gefühle und Gedanken nehmen auf der anderen Seite im Falle dunkler Gelüste und Begierden ein oft düsteres, bedrohliches und oft auch angsteinflößendes Erscheinungsbild an. Durch Gebete an die Jesus Christus Kraft nehmen Wesen und Umgebung ein gleich viel freundlicheres und hilfsbereiteres Aussehen an.
Darum bedenke Mensch:
DU ALLEINE HAST ES IN DER HAND OB DU IN DER WELT ZWISCHEN DEN LEBEN LIEBER HIMMLISCHE ODER ABER EHER HÖLLISCHE ERFAHRUNGEN IN SELBSTKONSTRUIERTEN WELTEN MACHEN MÖCHTEST. ALSO WÄHLE WEISE WEN DU VORHAST ZU LEBZEITEN AUF ERDEN ANZUBETEN.
Notiz:
Die Anzahl der von uns Menschen im Lauf der Geschichte unterbewußt erschaffenen Wesenheiten ist riesig und wird immer größer und umfassender. Die als "Engel" bezeichneten Wesenheiten entstehen aus positiven Energien die in zerebralen Punkten im menschlichen Gehirn verortet werden können. Im Indischen Spiritismus ist dort das "Kronenchakra" beheimatet. Die als "Dämonen" bezeichneten Wesenheiten entwickeln sich wiederum aus negativen Energien die ihren Ursprung in tantrischen Energiestrukturen haben welche sich im Geschlechtsbereich des Menschen befinden. Dort hat im Indischen Spiritismus das Muladharachakra seinen Sitz.
Notiz 2:
Im spirituellen Reich sind Emotionen das Gewebe der Existenz. Wenn Menschen starke Gefühle haben, weben sie Muster in das Gewebe der Realität. Diese Muster schwingen mit Resonanz und verschmelzen zu eigenständigen Wesen ohne Körper aus fester dichter Materie wie wir sie kennen. Wenn genügend Menschen ein Gefühl teilen, wie Liebe oder Wut, werden diese Muster so stark, daß sie ein Eigenleben entwickeln können. So entstehen Götter, Göttinnen, Dämonen, Dämoninnen und allerlei Engelwesen. Es ist emotionale Energie die sich in Form von feinstofflichen Wesenheiten manifestiert. Diese Wesen sind allerdings nicht immer gütig. Manchmal entstehen sie aus den dunkelsten menschlichen Erfahrungen. Nehmen wir zum Beispiel Angst. Wenn genügend Menschen über einen längeren Zeitpunkt hinweg an einem Ort konzentrierte Angst verspüren, kann dies böswillige Geister hervorbringen, wie die "Schattenmenschen" (in den USA als "Shadow People" bekannt) zum Beispiel. Diese Wesenheiten ernähren sich von genau den Emotionen die sie erschaffen haben und werden mit jedem Schrei, jedem Schreckenszittern stärker. Auch Götter und Engel haben eine duale Natur, genau wie die Menschen aus denen sie hervorgingen. Sie können Segenspendend sowie als auch zerstörerisch wirken. Sie sind allesamt ambivalente Phantome die allerdings ein selbstständiges Eigenleben führen. Nichts anderes als das war auch "Vexxus" die ihren Ursprung vermutlich auch tief in meinem eigenen Unterbewußtsein hatte. Wie der schamanisch veranlangte Mensch der hellsichtige Fähigkeiten entwickelt hat und sich dieser Wesen bewußt wird mit ihnen umgeht ist letzten Endes seine eigene Entscheidung.
Hier noch abschließend ein paar Zitate aus einem YouTube Videoclip von Erich von Däniken ( Geb.:14.04.1935- Gest.:10.01.2026 ) denen auch ich mich aufgrund meines momentanen Wissenstandes ausnahmslos anschließe.
Zitat Däniken:
"Mein Name ist Erich von Däniken und inzwischen bin ich ein steinalter Herr geworden. Ich bin schon über 82 Jahre alt. Und da macht man sich Gedanken. Gedanken über das Leben und Gedanken wie: "Was soll das eigentlich alles?" Ich möchte ihnen einige meiner Gedanken mitteilen. Wobei sie nicht mit allem was ich gleich sage einverstanden sein müssen. Es ist sozusagen meine persönliche Philosophie ....natürlich bin ich nicht gescheiter als die anderen. Ich habe auch keine Definition von Gott. Aber ich habe mir ein Modell zusammengebastelt wie ich mir Gott vorstellen könnte. Stellen sie sich vor da wäre ein gigantischer Computer und dieser Computer wüßte einfach alles. Aber diesem allwissenden Computer wird es langweilig. Wenn man alles weiß, was bleibt dann noch? Alles wissen heißt auch alles zu wissen. Jetzt kommt dieser Computer auf eine grandiose Idee. Er nummeriert alle seine Chips, seine Schalteinheiten, von eins bis unendlich. Und dann sprengt er sich sozusagen alleine in den Raum. Jetzt existiert der Computer den ich in diesem Modell "Gott" nenne nicht mehr. Alle einzelnen Bits sind irgendwo da draußen weit im Raum. Jedes Bit mag sich die Frage stellen: "Woher komme ich? Wer bin ich?" Es kann die Frage nicht beantworten. Wenn andere Bits zusammen kommen, sich in einer Runde treffen und sie philosophieren und diskutieren, kommen sie vielleicht den Antworten auf diese Frage schon recht nah. Wir sind Bestandteile von etwas größerem aber sie begreifen nicht von was. Es kommen immer mehr Chips und immer mehr Einheiten zusammen und irgendwann in der Evolution wächst das Ganze. Die Intelligenz breitet sich aus und die ehemals nummerierten Chips finden wieder an den richtigen Platz. Plötzlich existiert der alte Computer den ich in diesem Modell jetzt "Gott" nenne wieder. Ja was hat sich denn verändert ? Gott hat etwas gesammelt was er vorher nicht hatte. Erfahrung! Denn jedes einzelne Bit hat auf der langen Erfahrungsreise bis es wieder zum Ursprung zurück kam ...Erlebnisse in verschiedenen Leben gehabt. Es war einzigartig z. B. als Mensch. Es hat Informationen gesammelt als Mensch. Unendliche Informationen. Es hat sich gefreut, es hat gelitten, es hat geschwitzt und gefroren, es war Täter und es war Opfer. Die Informationen kommen zusammen und von jedem Menschen unabhängig, denn jeder ist ja als individuelle Inkarnationsdrohne einzigartig. Es gibt nicht nur einen Menschen wie bei der künstlichen Intelligenz, es gibt Milliarden Menschen die alle wieder zurückkommen zu diesem Sammelcomputer den wir jetzt "Gott" nennen. Gott ist jetzt wieder da aber er ist erweitert. Sein Wissen durch die Erfahrung von all diesen Wesen die inzwischen auf einer langen, langen Reise da waren ..."
Zitat Däniken Ende.
Genau so sehe ich das mittlerweile auch. Alles andere was während der Periode der "Abspaltung" vom einheitlichen Ganzen den einzelnen Computerbits, uns Menschen, in der Diaspora wiederfuhr, kann man auf all den vorangegangenen Seiten meines Erfahrungsberichtes und Paranormaler Aufzeichnungen noch mit dazufügen. Nämlich die persönliche Konfrontation mit den vom eigenen Unterbewußtsein erschaffenen Wesenheiten und deren letztendliche Überwindung bzw. Erlösung vor der Heimkehr in die Heimat.
BEISPIELE FÜR VUDUTRONIK
(BILDER)
Himmelsrichtung: Norden, Element: Luft, Planet: Saturn
Himmelsrichtung: Norden, Osten, Element: Erde, Feuer, Planet: Saturn, Sonne
Himmelsrichtung: Osten, Element: Feuer, Planet: Sonne
Himmelsrichtung: Norden, Element: Erde, Planet: Saturn
Himmelsrichtung: Süd-Ost, Element: Luft-Feuer, Planet: Uranus
Himmelsrichtung: Nord-Ost, Element: Erde-Feuer, Planet: Erde
Himmelsrichtung: Nord-Ost, Element: Erde-Feuer, Planet: Erde
Himmelsrichtung: Westen, Element: Wasser, Planet: Venus
Himmelsrichtung: Westen, Element: Wasser, Planet: Venus
Himmelsrichtung: Osten, Element: Feuer, Planet: Sonne
Himmelsrichtung: Osten, Element: Feuer, Planet: Sonne
Himmelsrichtung: Norden oder Osten, Element: Erde oder Feuer, Planet: Erde oder Sonne ( Es gibt von diesem Wesen meines erachtens nach zwei Versionen. Richtung Norden Erde ist umgänglich und mehr schamanisch veranlangt. Richtung Osten Feuer ist sehr aggressiv.)
Himmelsrichtung: Osten, Element: Feuer, Planet: Sonne
Vudutronik 14: Ritualaltar für Lilith
Himmelsrichtung: Süden, Element: Luft, Planet: Mond
Himmelsrichtung: Westen, Element: Wasser, Planet: Mond
Himmelsrichtung: Keine Spezifische (Norden ?), Element: Kein Spezifisches, Planet: Kein Spezifischer (Universum?)
Himmelsrichtung: Alle, Element: Kein Spezifisches, Planet: Kein Spezifischer (Universum?)
Himmelsrichtung: Keine Spezifische, Element: Kein Spezifisches, Planet: Kein Spezifischer (Universum?)
Ich arbeitete und experimentierte mit den Werken folgender Autoren:
DAS SCHATZHAUS DER BILDER von Aleister Crowley
THE VOUDON GNOSTIC WORKBOOK von Michael P. Bertiaux ( Englische Ausgabe)
KABBALA, QLIPOTH UND DIE GOETISCHE MAGIE von Thomas Karlsson
WIE ERLANGT MAN ERKENNTNISSE DER HÖHEREN WELTEN von Rudolf Steiner
Hier enden die persönlichen Pfadarbeiten von Boris Braunisch. Und hier enden auch seine persönlichen metaphysischen Aufzeichnungen. Und hier endet auch dieses Buch.
ENDE